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 Betreff des Beitrags: Bin auch neu hier.
BeitragVerfasst: Samstag, 29. September 2018 10:43 
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Neuling
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Moin, Gruß aus Flensburg.
Vor einigen Jahren habe ich mal Pilze gesucht, aber ausser den mir bekannten Maronen,
nichts gesammelt. Jetzt habe ich mir fertige Substrate gekauft, und es ist gelungen,
das Austernpilze gewachsen sind. :) Mein Gedanke,... wenn das Sustrat nichts mehr bringt,
soll es nicht auf den Kompost. Ich will es weiter verarbeiten. Deshalb suche ich hier mal
nach Antworten. Einiges habe ich schon gefunden. ;)

Gruß Wolfgang

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 Betreff des Beitrags: Re: Bin auch neu hier.
BeitragVerfasst: Mittwoch, 03. Oktober 2018 09:11 
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Hallo Wolfgang!
Slowfox hat geschrieben:
Mein Gedanke,... wenn das Sustrat nichts mehr bringt,
soll es nicht auf den Kompost. Ich will es weiter verarbeiten.

Willkommen im Forum! :)
Was willst du denn mit dem verbrauchten Substrat noch anfangen? Auf dem Kompost macht es doch noch am meisten Sinn, oder nicht?

Grüße
Oliver


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin auch neu hier.
BeitragVerfasst: Mittwoch, 03. Oktober 2018 11:13 
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Neuling

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Meinst du mit Weiterverarbeiten das alte Substrat als neue Pilzbrut zu verwenden? Ich würde es im Kompost vergraben villeicht kommt dann nochwas an Pilzen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin auch neu hier.
BeitragVerfasst: Mittwoch, 03. Oktober 2018 11:30 
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Pilzfreund

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Willkommen! Du könntest ein kleines Stück Substrat nehmen (oder mehrere) und damit Körnerbrut erzeugen (klonen). Damit kannst Du dann neues Substrat herstellen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin auch neu hier.
BeitragVerfasst: Mittwoch, 03. Oktober 2018 12:39 
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grummel hat geschrieben:
Willkommen! Du könntest ein kleines Stück Substrat nehmen (oder mehrere) und damit Körnerbrut erzeugen (klonen). Damit kannst Du dann neues Substrat herstellen.
Mit dem unsterilen, verbrauchten Substrat? Nee, da würde ich eher von der Körnerbrut was nehmen und damit neue Körnerbrut beimpfen. Das verbrauchte Substrat ist IMHO auf dem Kompost am besten aufgehoben. Aber wer weiß, vielleicht hat Wolfgang ja eine besondere Idee.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin auch neu hier.
BeitragVerfasst: Mittwoch, 03. Oktober 2018 16:04 
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Pilzfreund

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Ja das kann man versuchen, so wie ich Wolfgang verstanden habe, hatte er gar keine Körnerbrut..

Wenn man denn irgendwas machen will mit dem verbrauchten Substrat - und der Austernseitling wächst schnell.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin auch neu hier.
BeitragVerfasst: Donnerstag, 04. Oktober 2018 00:15 
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Dann würde ich die Körnerbrut zu Beginn mit etwas Mycel vom frischen Substrat beimpfen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin auch neu hier.
BeitragVerfasst: Montag, 15. Oktober 2018 12:38 
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Neuling
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Vielen Dank an alle, für die Antworten.

Seit 2 Monaten befasse ich mich mit den Pilzen. Ich kaufte mir solche
Beutel, die ich im Badezimmer platziert habe. Nach einer Ernte ist ja
jetzt erst einmal Stillstand. Mal sehen, was kommt. :D

Ich meinte nur, das der Pilz den man sieht nur der kleinere Teil ist.
Das verbrauchte Substrat braucht vielleicht nur Nahrung, :? wie eine
Blume, die nicht mehr wächst. In mehr Erde umtopfen und weiter geht´s.

Ich las etwas über Buchenspäne, (Sägemehl) das man auskocht (sterilisiert),
dann ein Stück aus dem Pilzsubstrat ausschneidet und in das Sägemehl
einbuddelt. ;) Also einfach Ableger ziehen.

Ich denke, das mein Gedanke schon nicht falsch ist, aber die Hygiene hier
eine beachtliche Rolle spielt.
https://www.dropbox.com/s/13ys1lhqjzvvr ... .jpeg?dl=0
https://www.dropbox.com/s/v85w8z8966c5z ... eg?dl=0&m=

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 Betreff des Beitrags: Re: Bin auch neu hier.
BeitragVerfasst: Montag, 15. Oktober 2018 14:19 
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Slowfox hat geschrieben:
Ich kaufte mir solche
Beutel, die ich im Badezimmer platziert habe.
Das ist oft der Einstieg. Im Grunde könntest du die fertig bewachsene Brut auch weiterhin kaufen und dir so das sterile Arbeiten ersparen. Du müsstest dann - grob gesagt - nur die Brut mit Substrat mischen und abwarten.

Zitat:
Ich meinte nur, das der Pilz den man sieht nur der kleinere Teil ist.
Ja, klar. Der ganze Organismus kann sich im Extremfall über mehrere Fußballfelder erstrecken. Somit ist ein Pilzmycel (irgendwo in Nordamerika, glaube ich) der flächenmäßig größte lebende Organismus.

Ein paar weitere interessante Rekorde:
- Die größte Zelle: Ein Straußenei.
- Das größte Makromolekül: "Holz" (Lignin).
- Manche Bakterien sind so groß, dass sie mit bloßem Auge erkennbar sind. Bin da nicht ganz auf dem aktuellen Stand, aber ~0,1 mm Größe gibt es definitiv.

Zitat:
Das verbrauchte Substrat braucht vielleicht nur Nahrung, :? wie eine
Blume, die nicht mehr wächst. In mehr Erde umtopfen und weiter geht´s.
Das alte, verbrauchte Substrat kannst du getrost auf dem Kompost vergammeln lassen. Du kannst gerne versuchen, es zu "düngen", aber ich halte das für Zeitverschwendung. Wenn du es dennoch nicht lassen kannst, dann erkundige dich mal, was dein Pilz überhaupt braucht.

Zitat:
Ich las etwas über Buchenspäne, (Sägemehl) das man auskocht (sterilisiert),
dann ein Stück aus dem Pilzsubstrat ausschneidet und in das Sägemehl
einbuddelt. ;) Also einfach Ableger ziehen.
Ja, genau, man nennt das vegetative Vermehrung oder klonen, da kein sexueller Schritt vorkommt und die Ableger genetisch identisch sind. Aber man macht das in aller Regel so, dass man eine Mutterkultur heran zieht (gutes, selektiertes, dikaryotisches Mycelium), die man bei Bedarf vegetativ vermehrt (auf Körnerbrut) und ansonsten kühl hält. Mit der bewachsenen Körnerbrut beimpft man dann Substrat, z. B. Stroh oder Holzspäne. Worauf der Pilz gut wächst, hängt natürlich von der Art ab. Manche Pilze wachsen gut auf Holz, andere auf Mist usw.

Zitat:
Ich denke, das mein Gedanke schon nicht falsch ist, aber die Hygiene hier
eine beachtliche Rolle spielt.
https://www.dropbox.com/s/13ys1lhqjzvvr ... .jpeg?dl=0
https://www.dropbox.com/s/v85w8z8966c5z ... eg?dl=0&m=

Hygiene? Da ist doch dann nichts mehr steril. Die Links habe ich mir aber gerade nicht angeguckt, bin noch auf der Arbeit.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin auch neu hier.
BeitragVerfasst: Dienstag, 16. Oktober 2018 15:20 
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Pilzfreund

Registriert: Montag, 28. Mai 2018 21:46
Beiträge: 94
Slowfox hat geschrieben:
Ich las etwas über Buchenspäne, (Sägemehl) das man auskocht (sterilisiert),
dann ein Stück aus dem Pilzsubstrat ausschneidet und in das Sägemehl
einbuddelt. ;) Also einfach Ableger ziehen.


Das habe ich am Anfang auch probiert (ohne Körnerbrut), und es ging schlecht (um nicht zu sagen es hat nicht funktioniert):

1) es dauert sehr lange, bis das durchgewachsen ist.
2) es fruchtet nicht (bei mir)

Ich kann verstehen, dass man das "bezahlte" Substrat nicht einfach kompostieren = wegwerfen will, aber es ist wie eine leere Hülle mit zu wenig Nährstoffen. Alles was Du davon gebrauchen kannst, ist ein winziges, schön sauberes Stück vom alten Myzel zum Klonen; wie oben schon geschrieben. 2 Wochen als Körnerbrut züchten, parallel Substrat vorbereiten, dann 2+ Wochen durchwachsen lassen und 1+ Woche fruchten.


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