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 Betreff des Beitrags: Limonenseitling - Pleurotus cornucopiae var. citrinopileatus
BeitragVerfasst: Sonntag, 21. Februar 2010 02:39 
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Pleurotus cornucopiae var. citrinopileatus
Pleurotus citrinopileatus Singer
Limonenseitling
Golden Oyster Mushroom
Tamogitake


Allgemein:
Nur wenige Pilze sind so spektaktulär wie der Limonenseitling: Er besticht mit einer leuchtend gelben Farbe und kann aus einem Stamm mehrere Hüte hervorbringen.
Zur Pilzzucht ist durch sein enorm schnelles Wachstum prädestiniert: vom durchwachsen der Brut bis zum fertigen Pilz vergehen gerade mal 16-24 Tage.
Der Limonenpilz ist eine Variation des auch hierzulande wachsenden Rillstieligen Seitlings, Pleurotus cornucopiae. Singer soll, als er im 2. Weltkrieg in Richtung Asien flüchtete, diesen Pilz auf der Flucht entdeckt haben, daher der Name Pl. citr. Singer


Standort:
Dieser Pilz wächst nur in den asiatischen, Subtropischen Regionen wie China, Südjapan und andere Regionen. Er ist ein typischer Saprophyt: Er wächst ausschliesslich auf Holz, wobei er Laubhölzer wie Birke, Ulmen Pappeln und Eichen bevorzugt.


Aussehen:
Der Hut dieses wunderschönen Pilzes hat eine leuchtend Gelbe bis fast goldene Farbe. Mit einem Hutdurchmesser von 2.5cm ist der trichterförmige Limonenseitling ein kleinerer Verwandter der Seitlinge. Der Stamm ist von weisser Farbe. Gewöhnlich wachsen viele Hüte aus einem Hauptstamm heraus. Es können 50-100 und mehr Hüte wachsen.

Geschmack:
Der Limonenseitling ist relativ bitter und sollte daher lange gekocht werden (15-20 min dürfens dann schon sein). Durch das kochen verliert der Limonenseitling seinen bitteren Geschmack. Durch die Zugabe eines schusses Zitronensaft oder Limonensaft passt e aber ausgezeichnet zu Fischgerichten, was bei den wenigsten Pilzen der fall ist. Er gehört sicherlich nicht zu den besten Speisepilze, doch nach gutem kochen erhält er noch einen leichten nach Cashewnüssen erinnernden Geschmack.
Er wird aber doch vorwiegend als Dekoration bei Salaten und ähnlichem verwendet.


Heilwirkung:
Der Limonenseitling hat laut Ying 1987 (Icons of Medicinal Fungi, P. citrinopileatus) Cholesterinsenkende eigenschaften.
Die Nährwerte sind uns bis heute leider auch nicht bekannt.


Zucht:



Substrat: Holzspäne, Stroh
Myzelwachstum (Casing)
Dauer
Temperatur
Luftfeuchte
Co2
Fruchteinleitung (Primordia)
Fruchtwachstum (Frutification)
Erträge /m2



Schwierigkeitsgrad: mittel


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 Betreff des Beitrags: Re: Limonenseitling - Pleurotus cornucopiae var. citrinopileatus
BeitragVerfasst: Donnerstag, 25. Februar 2010 22:33 
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Pilzfreak
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Registriert: Mittwoch, 03. Dezember 2008 21:10
Beiträge: 152
Wohnort: Dresden
Zitat:
wobei er Harthölzer wie Birke, Ulmen Pappeln

Ich glaub' Pappel ist nicht gerade ein Hartholz, war vielleicht "Laubholz" gemeint?
vgl auch http://www.inaro.de/Deutsch/ROHSTOFF/industrie/HOLZ/Darrdichte.htm
sonst gefällt mir Eure Arbeit an den Pilzportraits super.

Grüße

_________________
Jérôme
Wahlsachse und Pilzfaszinierter


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