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 Betreff des Beitrags: Maxi-DKT
BeitragVerfasst: Freitag, 11. März 2011 15:21 
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Neuling

Registriert: Donnerstag, 21. Oktober 2010 11:24
Beiträge: 26
Hallo zusammen,

hatte mir schon im letzten Jahr einen großen DKT aus einem 50 l Bierfass und einem 6 l DKT zusammengeschweisst. Vom alten DKT habe ich den Boden abgeflext. In das Bierfass habe ich ein entsprechendes Loch geflext.
Das Gerät habe ich jetzt unter Vollast ausprobiert. Es gehen in einem Arbeitsgang 32 Gemüsegläser mit 750 bis 1000 ml oder 6-8 Substratbeutel mit je 5 l rein. Man könnte sogar einen Stammabschnitt von 45 cm Länge und einem Durchmesser von 20 ca. autoklavieren.
Das Aufheizen und der Druckaufbau dauern bei voller Beladung mit meinem 8-KW-Ringbrenner und Propangas (geht nur draußen) ca. eine Stunde. Danach sterilisiere ich Körnerbrut i. d. R. für 60 Minuten.

Die Materialkosten für den Maxi-DKT betrugen 28 Euro für das Fass und 3 Euro für den DKT (beides vom Schrottplatz) sowie ca. 5-8 Euro für die Schweißmaterialien. Zusammen waren das ca. 40 Euro, die gut investiert waren, weil ich in ca. 2 Stunden die Anzahl Gläser sterilisieren kann, für die ich mit meinen beiden 6 l-DKT zusammen 6-7 Stunden brauche.

Meine Angaben stellen einen Erfahrungsbericht und keine Bauanleitung dar. Dampf und Druck sind zwei fiese Kandidaten, die man Ernst nehmen sollte. Ich habe mein Sytem daher mit 4 bar abgedrückt, bevor ich es im Echtbetrieb einsetzte.

Insgesamt bin ich mit dem Maxi-DKT sehr zufrieden und werde wohl nur noch Kleinkram in der Küche autoklavieren.
Der Vorteil des Maxi-DKT liegt in der enormen Kapazität. Der Nachteil liegt in dem runden Fassboden, welcher eine Beheizung mit offener Flamme notwendig macht. Dazu muss man nach Drausen; zumindest auf den Balkon gehen. Man braucht einen gasbetriebenen Hockerkocher oder einen Ringbrenner mit mindestens 6 KW Leistung. Alternativ würde auch im Garten ein Holzfeuer gehen, wenn man die Verrußung an der Fassaussenseite und die etwas komplizierte Regulierung der Wärmezufuhr in Kauf nehmen will.

Das System könnte durch einen im Heizungsbau üblichen Druckanzeiger (Baumarkt) oder/und eine Temperaturanzeige optimiert werden. Zudem könnte man noch ein zusätzliches Überdruckventil (Heizungsbau/Baumarkt) einbauen, wenn man dem Ventil im DKT-Deckel nicht vertraut.
Wenn man einen neuen DKT hernimmt, erhöhen sich die Kosten entsprechend.

Das Edelstahlschweißen ist recht teuer, sollte jedoch - weil nur eine einzige Naht- für ca. 20 Euro BaK (Bar auf Kralle) zu haben sein.
Wer weder flexen noch schweißen kann und einen nagelneuen DKT verbaut haben möchte, muss wohl mit 95 - 100 Euro für dieses 50+ Ensemble rechnen. Das ist eine echte Alternative zu den amerikanischen Groß-DKT, hat deren doppelte Kapazität und kostet weniger als die Hälfte.

Gruß

Toni


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 Betreff des Beitrags: Re: Maxi-DKT
BeitragVerfasst: Samstag, 12. März 2011 10:00 
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Pilzfreund

Registriert: Dienstag, 07. Dezember 2010 13:18
Beiträge: 83
hi toni,

stell doch mal bilder von dem teil rein wo man die details zwecks anchau erkennen kann.

Grüße
trüffel


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 Betreff des Beitrags: Re: Maxi-DKT
BeitragVerfasst: Donnerstag, 17. März 2011 06:55 
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Neuling

Registriert: Donnerstag, 21. Oktober 2010 11:24
Beiträge: 26
Hi zusammen,

hier ein Bild meines Maxi-DKT:

http://up.picr.de/6585519chi.jpg


Gruß

Toni


Zuletzt geändert von sajatdv am Donnerstag, 17. März 2011 13:41, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Maxi-DKT
BeitragVerfasst: Donnerstag, 17. März 2011 12:19 
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Neuling

Registriert: Dienstag, 23. November 2010 20:45
Beiträge: 40
Das spätere Umfüllen klingt aber gewagt. Ich kenne das eigentlich nur so, dass einmal sterilisiertes Substrat an der Luft umso schneller kontaminiert.

Hast du mal zur Kontrolle auch Beutel nicht beimpft, um den Sterilisationserfolg zu überprüfen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Maxi-DKT
BeitragVerfasst: Mittwoch, 25. November 2015 04:16 
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Neuling

Registriert: Montag, 23. November 2015 02:25
Beiträge: 2
Maxi dkt 1.0 :lol:


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Dateikommentar: Hier mein maxi topf
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 Betreff des Beitrags: Re: Maxi-DKT
BeitragVerfasst: Mittwoch, 25. November 2015 12:36 
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Ehren - Member

Registriert: Montag, 07. März 2005 20:23
Beiträge: 472
Wohnort: Berka/W
Hallo donson,
super Idee, einfach genial. :idea: :idea: :idea: :idea:

Wünsche dir viel Erfolg.

geer


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 Betreff des Beitrags: Re: Maxi-DKT
BeitragVerfasst: Sonntag, 21. Februar 2016 19:37 
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Neuling

Registriert: Montag, 23. November 2015 02:25
Beiträge: 2
Allamerican hat keine chance :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: Maxi-DKT
BeitragVerfasst: Freitag, 19. Mai 2017 18:02 
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Pilzfreak
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Registriert: Freitag, 07. November 2014 22:52
Beiträge: 149
:idea: Gute idee !!

Jetzt wo der Bericht schon einige Zeit her ist .... wie läuft die Dampfbombe ???

Also habe jetzt nen 30 Liter topf der auch gute dienste leistet ..... Naja aber bischen mehr platz wäre schon cool! Hab auch schon mal nach gastro autoklaven geschaut mit ca 120 Liter . Da muss man aber schon recht tief in die Tasche greifen.
Was gibt es den noch für alternativen ? Ein Ölfass ist warscheinlich nicht stabil genug .

Wie steriliert ihr den Grössere Mengen substrat ?


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 Betreff des Beitrags: Re: Maxi-DKT
BeitragVerfasst: Freitag, 19. Mai 2017 20:27 
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Ehren - Member
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Registriert: Donnerstag, 21. April 2016 14:15
Beiträge: 667
Wohnort: Rheinkreis Neuss
Nichts gegen Eigenbauten, aber ich würde keinesfalls einen Dampfdruckttopf aufschweißen. Schon aus dem einfachen Grund, dass die Ventile dort auf ein wesentlich kleineres Volumen ausgelegt sind.

Besser wäre es vielleicht, wenn man einen 1/2 Stutzen montiert, auf dem wiederum ein Überdruckventil für normale Zentralheizungen eingebaut wird. Das spricht bei 2,5 oder 3 bar an. Ein Manometer kriegt man ebenso im Baumarkt, da reicht 3/8 Zoll. Ein Problem wäre allerdings, dass man auch den Deckel selbst gestalten muss. Und natürlich das Ausgangsmaterial oder überhaupt die Materialien: Stahl rostet, verzinkten Stahl sollte man nicht schweißen, Edelstahl und Aluminium wiederum kann nicht jeder schweißen.

Wenn es nichts Stabiles und Rostfestes mit Schraubdeckel gibt, dann muss man den Deckel anders befestigen, z. B. mit Schrauben. Mit Flüssigdichtung könnte man sich eine passende Dichtung herstellen, allerdings sollte die Dichtfläche auch ausreichend groß sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Maxi-DKT
BeitragVerfasst: Samstag, 20. Mai 2017 11:21 
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Pilzfreak
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Registriert: Freitag, 07. November 2014 22:52
Beiträge: 149
Schon sehr geil !

Auf alle Fälle eine nicht so teure Alternative . Denke ein Boiler sollte auch gehn oder ?


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