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 Betreff des Beitrags: Fragen bevor ich anfange, bzw. "Vor der ersten Zucht.."
BeitragVerfasst: Dienstag, 30. Oktober 2018 21:25 
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Neuling

Registriert: Sonntag, 28. Oktober 2018 20:47
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Hallo. Um 'gleich' auf den Punkt zu kommen.

Ich werde das Forum nach und nach durchlesen, und mich weiterbilden aber so lange kann ich nicht warten
bis ich meine erste Indoor Zucht starte. Es wäre schade Zeit und Geld in den Sand zu setzen weil ich dies
oder das noch nicht wusste und es falsch gemacht habe.

Deswegen hätte ich ein paar Fragen an die erfahrenen Züchter um die Anfänger Fehler zu vermeiden bzw.
vermeintliche Optimierungsversuche gleich bleiben zu lassen. Ich hoffe, paar Leute finden Zeit und antworten
auf meine Fragen hier.

Vorhaben zu züchten habe ich Shitake, Seitlinge, Pfifferlinge. Und noch paar mehr aber das dürfte für den Anfang reichen.

Also:


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen bevor ich anfange, bzw. "Vor der ersten Zucht.."
BeitragVerfasst: Dienstag, 30. Oktober 2018 21:33 
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Neuling

Registriert: Sonntag, 28. Oktober 2018 20:47
Beiträge: 16
Frage 1:

Substrat Beimischung.

Kalk oder Gips ??

Da ich einen Garten habe ist mir der Kalk als PH Regulierer und Nährstoff Lieferant geläufig aber
was nimmt man bei der Pilzzucht, oder ist das von der gewünschten Substrat Mischung
bzw. den Pilzen die man anbauen will abhängig.

Bzw. braucht man Sie überhaupt wenn man auf Stroh bzw. Buchen Pellets anbauen will ?

So wie ich das jetzt sehe ist Kalk eher die erste Wahl ??

K.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen bevor ich anfange, bzw. "Vor der ersten Zucht.."
BeitragVerfasst: Mittwoch, 31. Oktober 2018 11:34 
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Hallo,

funktioniert prinzipiell auch ohne Beimischung von Gips oder Kalk. Mit den Zuschlägen bringst du eben noch Mineralstoffe als Nahrung ein. Gips hat den Vorteil, dass du auch Schwefel ins Substrat bekommst.

LG Hary

PS: lass das mit den Pfifferlingen (vorerst) sein; Stichwort Mykorrhizapilz


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen bevor ich anfange, bzw. "Vor der ersten Zucht.."
BeitragVerfasst: Mittwoch, 31. Oktober 2018 18:51 
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Neuling

Registriert: Sonntag, 28. Oktober 2018 20:47
Beiträge: 16
Hephaistos hat geschrieben:
Hallo,

funktioniert prinzipiell auch ohne Beimischung von Gips oder Kalk. Mit den Zuschlägen bringst du eben noch Mineralstoffe als Nahrung ein. Gips hat den Vorteil, dass du auch Schwefel ins Substrat bekommst.



Ok, danke für die Antwort dann weis ich Bescheid. Da ich noch Dolomitkalk habe werde ich paar Löffel
beimischen aber es ansonsten bleiben lassen, zumindest für den Anfang, das Substrat zu optimieren.



Zitat:
PS: lass das mit den Pfifferlingen (vorerst) sein; Stichwort Mykorrhizapilz


Mhh. Stimmt. Habe ich ganz vergessen !!
Aber wie es der Zufall so will, mal wieder, habe ich 4 Kastanien in Kübeln im Garten stehen.
3 Jahre alt und gut durch wurzelt. Mal schauen ob das geeignet ist. Aber das kommt später dran.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen bevor ich anfange, bzw. "Vor der ersten Zucht.."
BeitragVerfasst: Mittwoch, 31. Oktober 2018 19:03 
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Neuling

Registriert: Sonntag, 28. Oktober 2018 20:47
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Nächste Frage:

Müss es eigentlich ein Beutel sein (Lichtdurchlässig?) oder kann man auch andere Behälter benutzen.

Habe zb. gute 20 Liter Eimer mit Deckel, würde gerne die benutzen.
Und wenn wir schon dabei sind. Gehen wir von nem 20ig Liter Eimer aus.

Was mir eigentlich sehr wichtig ist..

Wie viele Löcher sollte man seitlich reinmachen ?

5 10 oder 25. Wo von hängt das ab ?
So wie ich es mir denke, desto mehr Löcher desto größer die einmalige Ernte aber auch Substrat schneller erschöpft.

Welches Verhältnis ist gut ?

Und, Wie groß sollen die Löcher sein. 5 mm 8 mm ?


Katakuja.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen bevor ich anfange, bzw. "Vor der ersten Zucht.."
BeitragVerfasst: Donnerstag, 01. November 2018 13:55 
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Pilzfreund

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Beiträge: 94
Ich habe Substratbeutel benutzt und ganz viele kleine Löcher (vielleicht 100?) mit einer Nadel gemacht, hat gut funktioniert. Parallel habe ich mit Blumentöpfen "experimentiert", wo die Pilze dann unten heraus wuchsen.

Methodik und "sparsames Anfangen" siehe Link unten (meine Erfahrungen, allerdings mit KS).

Allgemein würde ich Dir aus eigener Erfahrung raten, erst mal nachzumachen, was bei anderen funktioniert hat, und dann wenn Du es drauf hast, Varianten auszuprobieren. Du brauchst auch nicht sofort eine Fruchtungs-Möglichkeit.

viewtopic.php?f=45&t=4571


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen bevor ich anfange, bzw. "Vor der ersten Zucht.."
BeitragVerfasst: Freitag, 02. November 2018 18:38 
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Neuling

Registriert: Sonntag, 28. Oktober 2018 20:47
Beiträge: 16
Danke für die Antwort.

Noch eine Frage:

Habe verschiedene Mengenangaben gelesen. Wie haltet Ihr es.

Auf 1 Kg Strohpellets wie viel Wasser ?

bzw.

Auf 1 Kg Buchenpellets wie viel Wasser ?

Finde das voll wichtig.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen bevor ich anfange, bzw. "Vor der ersten Zucht.."
BeitragVerfasst: Freitag, 02. November 2018 20:22 
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Beiträge: 750
Wohnort: Nordhessen, bei Wolfhagen
Mengenangaben für Wasser kann ich so nicht sagen. Ich schaue einfach, ob sich die Feuchte des Substrates richtig anfühlt.
Tendenziell ist zu trocken besser als zu naß. Zu naß erhöht die Kontigefahr.

Faustregel: Wenn Du Substrat in der Faust zusammendrückst, sollte es sich naß anfühlen, ohne zu tropfen.


Substrat in Eimern habe ich noch nicht versucht. Was passieren kann: Wenn die Pilze fruchten, verstopfen sie die Löcher und es kann keine Luft mehr rein. Ohne Luft stoppt nach einer Weile das Wachstum.


Als erste Pilze empfehle ich Austernseitlinge und Kräuterseitlinge. Sie sind robust, wachsen schnell und verzeihen viele Fehler.


Mit Substratzuschlägen solltest Du Dich zurückhalten. Vor allem sollte Substrat nährstoffarm sein, wie Stroh oder Holz.
Nährstoffreiche Substrate wie z.B. Getreide sind kontianfällig. Wenn überhaupt, dann nur für sterile Substrate in Dampfdruckkkochtopf oder Autoklav.

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen bevor ich anfange, bzw. "Vor der ersten Zucht.."
BeitragVerfasst: Freitag, 02. November 2018 22:16 
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Ehren - Member
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Beiträge: 820
hy
Katakuja hat geschrieben:
Da ich noch Dolomitkalk habe werde ich paar Löffel beimischen aber es ansonsten bleiben lassen,

Dolomitkalk ist der mit viel Magnesium. .. Gartenkalk. Glaube ich. Der ist nicht gut. Ich habe vor einiger Zeit Kohlensauren naturkalk verwendet... glaube so 0,5 %. Mittlerweile verzichte ich auf kalk.

Meist wird Gips verwendet ...~ 1%

im forum kann man viel über Gips und kalk nachlesen..

Katakuja hat geschrieben:
Danke für die Antwort.

Noch eine Frage:

Habe verschiedene Mengenangaben gelesen. Wie haltet Ihr es.

Auf 1 Kg Strohpellets wie viel Wasser ?

bzw.

Auf 1 Kg Buchenpellets wie viel Wasser ?

Finde das voll wichtig.

60 % Substratfeuchtigkeit heißt es.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen bevor ich anfange, bzw. "Vor der ersten Zucht.."
BeitragVerfasst: Samstag, 03. November 2018 09:25 
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Staunässe ist ganz und gar nicht gut! Es darf nichts mehr tropfen. Also sehr gut (über Stunden) abtropfen lassen. Vorher wiegen, nachher wiegen und schon weißt du, wie viel Wasser für ein beliebiges Substrat.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen bevor ich anfange, bzw. "Vor der ersten Zucht.."
BeitragVerfasst: Freitag, 14. Dezember 2018 21:25 
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Neuling

Registriert: Sonntag, 28. Oktober 2018 20:47
Beiträge: 16
mariapilz hat geschrieben:
Dolomitkalk ist der mit viel Magnesium. .. Gartenkalk. Glaube ich. Der ist nicht gut. Ich habe vor einiger Zeit Kohlensauren naturkalk verwendet... glaube so 0,5 %. Mittlerweile verzichte ich auf kalk.


Hallo, danke für die Antwort.

Aber Frage:

Wieso meinst du das der Kalk mit dem hohen Magnesium Anteil nicht gut ist ??

Lg.

Kata.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen bevor ich anfange, bzw. "Vor der ersten Zucht.."
BeitragVerfasst: Sonntag, 16. Dezember 2018 10:25 
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Ehren - Member
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Registriert: Donnerstag, 18. August 2016 22:03
Beiträge: 820
Katakuja hat geschrieben:
Wieso meinst du das der Kalk mit dem hohen Magnesium Anteil nicht gut ist ??.

ich habs nur des öfteren gelesen, den tieferen Grund dafür kenne ich nicht... Vielleicht kannst du es ja rausfallen

liebe grüße


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