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 Betreff des Beitrags: Austernseitling Klonung (Totalanfänger)
BeitragVerfasst: Donnerstag, 27. November 2008 17:14 
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Neuling

Registriert: Mittwoch, 26. November 2008 13:38
Beiträge: 6
Wohnort: Wien
Hallo Leute
bin neu hier im Forum
heisse Dominik wie der Nick schon sagt :) und ich bin 15 Jahre alt
ich interresier mich beim Thema Schwammerl hauptsächlich fürs Sammeln dieser,doch nun möcht ich auch welche züchten.

da ich an Austernseitling immer so einen Flaum am Stiel sah,dacht ich mir,vieleicht kann man den ja weiterzüchen.

am selben Abend hab ich eure Seite entdeckt, und hab relativ schnell mal (habe ja nichts zu verlieren) einen Klonversuch nach Carsten (Mycelio) gestartet.

tja so hab ich den versuch halt gestartet :wink:
sterilisiert hab ich einfach mal alles mit kochendem Wasser überschüttet

Sorry für die Fotoqualität,das sind Schnappschüsschen,
sollte das ganze was werden,früher oder,ob nun bei diesem oder beim nächsten Versuch wird es sicher was,dann gibt es gestochen scharfe Bilder meiner DSLR

Bild

alser Fertiger:

Bild

bereits nach einem Tag zeigte sich was:

Bild

und der zweite Tag,heute, hat mich schon überrascht,das Myzel ist schon durch den Karton durch (beide Gläser)
8)

Bild

in ein paar Tagen kommt da in ein Glas sterilisierter Kaffeesatz und ins andere Buchenpellets,werde weiter berichten


lg
Dominik


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BeitragVerfasst: Donnerstag, 27. November 2008 18:29 
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Ehren - Member

Registriert: Donnerstag, 07. Februar 2008 23:28
Beiträge: 408
Wohnort: barßel
das ist ja schon ein guter anfang viel erfolg weiter hin.

gruß henning


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BeitragVerfasst: Donnerstag, 27. November 2008 19:27 
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Beiträge: 2661
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Hallo Dominik,

erstmal Willkommen bei uns!
Finde auch, daß das gut aussieht. Gib ihnen noch ein paar Tage, dann wird sich das Mycel weiter über die Pappe ausbreiten. Wenn du dann Substrat draufgibst, nimm beim erstenmal nur ganz wenig, so ca. 1 - 2cm. Bei Kaffeesatz muß man ein wenig aufpassen. Der ist sehr dicht und meist ein wenig zu naß. Auf jeden Fall sollte man ihn nur locker auftragen, damit das Mycel darunter nicht erstickt. Ich mische Kaffesatz lieber mit Stroh oder Holzspänen.

Grüße, Carsten


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BeitragVerfasst: Sonntag, 30. November 2008 23:03 
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Neuling

Registriert: Mittwoch, 26. November 2008 13:38
Beiträge: 6
Wohnort: Wien
Update

schon am nächsten Tag habe ich Kaffeesatz dazu getan
(den ich zuvor gedämpft habe)

bisher zeigt es keine Auffälligkeiten
ausser das ein Teil nicht ganz so dicht ist wie der andere.
oder wie seht ihr das Experten?

Glas 1 als Beispiel

Bild

von unten her wächst das Myzel auch ein

Bild

so sieht das zweite von unten aus:

Bild



passt das so? würde mich sehr freuen aber auch wundern wenn es gelingt :lol:


lg


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BeitragVerfasst: Montag, 01. Dezember 2008 19:02 
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Registriert: Donnerstag, 27. September 2007 04:42
Beiträge: 2661
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Sieht doch gut aus. Die eine Stelle mit schwächerem Mycel wird bestimmt bald dichter.

Grüße, Carsten


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BeitragVerfasst: Donnerstag, 04. Dezember 2008 23:52 
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Foren - Mitglied

Registriert: Montag, 03. November 2008 20:54
Beiträge: 65
Hallo!
Sieht mal gut aus, wenn nach einigen tagen nichts grün wird, hast schon einen ersten erfolg.
Mein erster Versuch war auch sehr seltsam..
das ist steriler kaffee, holzpellets und karton in einer box. Der Pilz ist ein schnipsel vom schopftintling... Nur nicht aufgeben..
mfg elmar

Bild


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BeitragVerfasst: Montag, 08. Dezember 2008 22:25 
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Pilzfreak
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Registriert: Mittwoch, 03. Dezember 2008 21:10
Beiträge: 152
Wohnort: Dresden
Hallo!
Das sieht ja mal sehr gut aus!

Ich bin auch ganz neu dabei und habe auch mit Pappe angefangen. :D

:idea:
Bei mir macht das Myzel übrigens keine Wachstumspause beim "Füttern", vermutlich weil ich etwa alle 2 Tage immer nur dünne schichten Substrat (Kaffeesatz und Holzschnipsel von einer Gemüsekiste) locker auf das dichte Myzel streue. So habe ich seit Freitag letzter Woche (vor 10 Tagen) einen 3cm Füllstand im meinem Marmeladenglas.

Bild

Bild

Eventuell ist dann die Packung nicht so dicht (geringerer Ertrag) aber es mach richtig Spass zuzusehen.

Ich finde das Forum überaus informativ und bin erfreut dass hier der Umgangston so angenehm ist. Das Forum ist wie ein gutes Buch, wenn man "durch" ist ist man fast enttäuscht. :wink: Zum Glück kommen hier aber immer neue interessante Beiträge. Weiter so :!:

_________________
Jérôme
Wahlsachse und Pilzfaszinierter


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 Betreff des Beitrags: Re: Austernseitling Klonung (Totalanfänger)
BeitragVerfasst: Montag, 22. August 2011 12:00 
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Neuling

Registriert: Freitag, 19. August 2011 20:53
Beiträge: 38
Wohnort: Nürnberg
hallo,

bin völlig pilzzuchtunerfahren und habe am Samstag wieder besseren Wissens eine recht erbärmliche Auster beim BIO-Discounter mitgenommen, sowie einen nciht gar so erbärmlichen aber auch nicht taufrischen Kräuterseitling.

Wellpappe vorbereitet, wie hier mehrfach beschrieben (heißes Wasser drüber, eine schicht abziehen, in ein paar Kunststoffschalen mit Deckel platzieren)
da kam dann die erste Frage, ich hab einen ganz sauberen Karton genutzt, der war aber aussen weiß und ziemlich dick, ich fürchte also der ist beschichtet :( . später hab ich noch ne andere saubere pappe gefunden, die etwas weicher wirkt. :?: soll ich meine stielstückchen besser umquartieren?
Ich denke halt je weniger ich die störe um so besser...

Von der Auster habe ich nur mit Schwierigkeiten ein wenig Stiel abschneiden können, war sehr zäh und das Messer nicht frisch geschärft, außerdem hatte sie kaum Stiel, war fast nur Hut...
die sah auch innerhalb von 24 Stunden etwas glasig aus als hätte sie sich mit wasser vollgesogen. erst dachte ich, ich habe sie ersäuft, aber die Pappe sah von der Feuchtigkeit her genauso aus wie auf den ersten Fotos hier in diesem Thread.
und sie hat inzwischen (ca 40 stunden später) an ein paar Stellen ein wenig Hyphen entwickelt. wegschmeissen kann ich die später immernoch, gibt es irgendwelche Möglichkeiten diesem Glasigen entgegenzuwirken :?:
Ich hab gestren Abend auf ein paar Stellen einfach etwas (wirklich nur ein paar Krümel) frisch gemahlenes Vollkorn Dinkel-Roggenmehl drauf, direkt auf die Stiele, die beschichtete Deckpappe rausgeworfen und das Mehl hatte innerhalb von ein paar Stunden Feuchtigkeit gezogen. mehr möchte ich grade nicht drauf machen, weil ich denke, dass sich der Pilz jetzt erstmal entscheiden muß, ob er das nimmt und überlebt, oder ob er das gammeln anfängt.
es riecht leicht pilzig und sonst nach nichts


der KS ließ sich leichter in ein paar relativ große Stücke schneiden, ich war dann nicht sicher, ob ich die Stücke hätte "schälen" sollen.
er hatte nach 24 Stunden einen leichten aber deutlcihen dichten Flaum, wurde dann aber auch etwas bräunlich (wie zucker der grad anfängt zu karamelisieren), was seither nicht stärker geworden ist. Der Flaum ist etwas weiter gewachsen.
hier habe ich die dicke Pappdeckschicht bei zweien raus und statt Pappe leicht trockenes Mahl drauf gestäubt.

ansonsten kann ich da grad eh nichts tun, vermutlcih war das mit dem mehl auch zu früh...mal sehen was so passiert.

ich hoffe, dass ich nachher noch irgendwo ne frische Auster auftreibe, in dem Schrank ist noch Platz!

:?: muß ich die Lamellen eigentlich abmachen und kann ich auch ein Stückchen Hut nehmen statt Stiel?
Gibt es eine Pappe, die die Pilze bevorzugen? :?:

für Auskünfte wäre ich dankbar
Gruß
Kirsten

P.S.Das hat hier deutliches Suchtpotenzial :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: Austernseitling Klonung (Totalanfänger)
BeitragVerfasst: Dienstag, 23. August 2011 20:41 
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Neuling

Registriert: Freitag, 19. August 2011 20:53
Beiträge: 38
Wohnort: Nürnberg
Hallo Matthias,
Danke für die Auskunft und die beruhigenden Worte!

Die erste Wellpappe war nicht ganz optimal - zu dünn - und zu nass, ich habe ein stück vom Hut der gleichen Auster einen Tag später auf ne andere Pappe getan und der gehts noch richtig gut, hat schon mehr von dem Flaum als der Klonversuch vom Stiel, obwohl der 24 Stunden älter ist.

beim zweiten anlauf hab ich die Pappe mehr abtropfen lassen und habe sie in eine miniplastikdose gelegt, die ich in eine art Wasserbad in einer größeren Plastikdose gepackt habe. So hat sie hoffentlcih genug Luftfeuchtigkeit , aber die Pappe kriegt kein direktes zusätzliches Tropfwasser ab.
Morgen versuch ich mich mal an ein paar Fotos, dann wird es hoffentlich verständlicher.

Der Kräuterseitling hat seine ersten paar Kaffekrümel eingefangen, das Mehl ist ihm anscheinend zu feucht und matschig, ich hoffe das nimmt er noch und beim nächsten Mal bin ich damit noch vorsichtiger.
Da war meine Idee, dass das trockene Mehl/Schrot überschüssige Feuchtigkeit vom Kaffesatz aufsaugt, mal sehen ob ers übersteht oder wie schnell die paar Mehlkrümel schimmeln.

gute Nacht
Kirsten


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 Betreff des Beitrags: hilfe heiiiss!
BeitragVerfasst: Mittwoch, 24. August 2011 17:46 
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Neuling

Registriert: Freitag, 19. August 2011 20:53
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Hallo,

ich bräuchte mal relativ dringlich nen Tip, bei welcher Temperatur ich meine Klone vom Kräuterseitling und vom Austernseitling weiter lagern sollte.
Ich finde da keine Info drüber- hab sehr viel im Forum gelesen, war vielleicht n bißchen viel Info auf einmal, also bitte nicht sauer sein, wenn ichs übersehen habe.

Bei mir hats knapp 30 grad im Zimmer, die Pilze stehen im "kühlen" Schrank bei ca 27Grad. Sollte ich sie besser in den Keller bringen???? Habe ich noch nicht die Temperatur gemessen, aber da unten ists frisch.

Ab Freitag solls auch bei uns wieder abkühlen aber die letzten Tage waren alle um die 35 Grad

Danke für Eure Hilfe
Kirsten


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 Betreff des Beitrags: Re: Austernseitling Klonung (Totalanfänger)
BeitragVerfasst: Mittwoch, 24. August 2011 18:28 
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Hallo Kirsten,

die fühlen sich meistens bei ca. 25°C am wohlsten, erst über 35°C wird es kritisch. Sollte also kein Problem sein.

Gruß, Carsten


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 Betreff des Beitrags: Re: Austernseitling Klonung (Totalanfänger)
BeitragVerfasst: Mittwoch, 24. August 2011 18:44 
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Neuling

Registriert: Freitag, 19. August 2011 20:53
Beiträge: 38
Wohnort: Nürnberg
Danke Carsten, das beruhigt mich.

Und Danke auch für die zig tollen Erklärungen, die ich von Dir hier gefunden habe und die viele Arbeit, die Du hier offensichtlich ins Forum steckst :!:

Gruß
Kirsten


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 Betreff des Beitrags: Re: Austernseitling Klonung (Totalanfänger)
BeitragVerfasst: Donnerstag, 25. August 2011 11:26 
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Registriert: Donnerstag, 27. September 2007 04:42
Beiträge: 2661
Wohnort: Berlin
Gern geschehen.

Gruß, Carsten


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 Betreff des Beitrags: Re: Austernseitling Klonung (Totalanfänger)
BeitragVerfasst: Donnerstag, 25. August 2011 12:52 
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Neuling

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 Betreff des Beitrags: Re: Austernseitling Klonung (Totalanfänger)
BeitragVerfasst: Freitag, 26. August 2011 17:32 
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Neuling

Registriert: Freitag, 19. August 2011 20:53
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Wohnort: Nürnberg
Hallo!

Den ungeplanten Keim hab ich ihm gestren gleich nach dem Fototermin entfernt Ich wußte ja nicht, wie die beiden sich auf Dauer vertragen. Es hing kein bißchen Korn dran, daher weiß ich nicht, ob es Dinkel oder Roggen war.

Die Kräuterseitlinge krepeln vor sich her, der eine riecht mittlerweile leicht fischig , die anderen sind noch unentschieden. Vorsichtshalber ist "Fischi" in einer neuen Dose.

Seit gestern hat der Kleine (Auster) jetzt ordentlich Gas gegeben!


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Dateikommentar: 6 Tage alt, startet er heute durch. Die durchwachsenen Strohpelletkrümel sind von gestern, die anderen von heute früh
k_0129.jpg
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