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 Betreff des Beitrags: Re: Zitronenseitling (Limonenseitling) fruchten lassen
BeitragVerfasst: Montag, 13. Februar 2017 14:48 
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mich interessierts auf jeden Fall. Da ich NOCH keine zitronenseitlinge hatte kann ich nicht viel dazu sagen.

Das tauchen würde ich aber erst machen wenn du den Sack dann zum wieder zum fruchten aufstellst. Ich tauche immer so 4-5 Stunden lang. Wenn der Block schon jetzt recht trocken ist würde ich nur mal etwas reinsprühen und dann in frischhaltefolie einwickeln. Übrigens ist bei mir dann alles dicht. dh ich mache keine Löcher in die frischhaltefolie. 1 Woche wird erst wohl so auch aushalten


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 Betreff des Beitrags: Re: Zitronenseitling (Limonenseitling) fruchten lassen
BeitragVerfasst: Montag, 13. Februar 2017 15:53 
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Ständerpilz hat geschrieben:
Zitronenseitling fehlt mir auch noch :) Die wachsen doch schön!



Danke, ich bin vorerst überhaupt froh, dass es mir in so kurzer Zeit gelungen ist. Und wenn das Aussehen noch einigermaßen Ok ist, dann umso besser.

mariapilz hat geschrieben:
Das tauchen würde ich aber erst machen wenn du den Sack dann zum wieder zum fruchten aufstellst. Ich tauche immer so 4-5 Stunden lang. Wenn der Block schon jetzt recht trocken ist würde ich nur mal etwas reinsprühen und dann in frischhaltefolie einwickeln. Übrigens ist bei mir dann alles dicht. dh ich mache keine Löcher in die frischhaltefolie. 1 Woche wird erst wohl so auch aushalten


D.h. wenn alle Pilze abgeerntet sind, sollte ich den Block für eine Woche in eine Frischhaltefolie einwickeln und dann erst auspacken und für 5h ins Wasser tauchen? In meinem Foliengewächshaus sind ca. 90% Luftfeuchte. Ich könnte theoretisch ja so machen, wie das Dontmesswiththeoyster schreibt und die Substratblöcke gleich nach der Ernte tauchen lassen, dann einfach ins Foliengewächshaus hinstellen und dort eine Woche stehen lassen. Ist es egal wie man es macht? Sorry, dass hier nachhake, ich will die Substratblöcke nicht versauen.

Übrigens, die Pilze schmecken super :)

VG Alex


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 Betreff des Beitrags: Re: Zitronenseitling (Limonenseitling) fruchten lassen
BeitragVerfasst: Montag, 13. Februar 2017 18:00 
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limbi007 hat geschrieben:
D.h. wenn alle Pilze abgeerntet sind, sollte ich den Block für eine Woche in eine Frischhaltefolie einwickeln und dann erst auspacken und für 5h ins Wasser tauchen?


Jup. tauchen tut man ja in kaltem Wasser. Ist ein netter kälteschock nach der pause... So würde ich es halt machen..
theoretisch und praktisch kannst es auch so machen wie Dontmesswiththeoyster meinte...Hast du es denn dunkel und warm in deinem foliengewächshaus?

freut mich dass sie schmecken :D habe selbst noch nie welche gegessen. Die kommen frühestens im Sommer dran.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zitronenseitling (Limonenseitling) fruchten lassen
BeitragVerfasst: Montag, 13. Februar 2017 19:06 
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Ich bin kein Zitronenseitlingspezialist, aber ich denke, die sehen so schon gut aus. Vielleicht wachsen sie bei noch niedrigerem CO2 doch ein wenig flacher? Mag sein, aber ich wäre so schon zufrieden.

Übrigens: Das Tauchen ist auch eines der Momente, wo sich untergemischtes Vermiculit lohnt, da das einiges an Wasser speichert. Vermiculite ist eh ein tolles Zeug, auch wenn es ein paar kleine Nachteile hat. Unter anderem wird natürlich das Volumen der Brut viel größer ohne dass neue Nährstoffe dazu kommen. Zum anderen ist es nicht wirklich nachhaltig (wird abgebaut, nicht angebaut :wink:), aber es besteht immerhin auch kein Mangel daran.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zitronenseitling (Limonenseitling) fruchten lassen
BeitragVerfasst: Montag, 13. Februar 2017 19:58 
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mariapilz hat geschrieben:
Jup. tauchen tut man ja in kaltem Wasser. Ist ein netter kälteschock nach der pause... So würde ich es halt machen..
theoretisch und praktisch kannst es auch so machen wie Dontmesswiththeoyster meinte...Hast du es denn dunkel und warm in deinem foliengewächshaus?



Aktuell ist dort warm, feucht und ist ein schwaches Kellerfensterlicht vorhanden. Jedoch, kann ich es dunkel machen. Mir ist vorhin eingefallen, wenn ich deine Methode mit der Frischhaltefolie anwende, dann kann ich mir eine Woche Strom für den Nebler sparen :) Aktuell habe ich keine weitere Substratblöcke, als die Zwei, die in einem Foliengewächshaus stehen müssen.

mariapilz hat geschrieben:
freut mich dass sie schmecken :D habe selbst noch nie welche gegessen. Die kommen frühestens im Sommer dran.


Mal ganz ehrlich, das waren meine erste Seitlinge überhaupt. Ich bin zwar ein leidenschaftlicher Pilzsammler und Pilzfotograf. Aber Seitlinge hatte ich bis jetzt nie auf dem Schirm. Fast alle Pilze die ich gegessen habe, habe ich bis jetzt im Wald gesammelt. Champignons und Pfifferlinge sind wahrscheinlich die einzige Ausnahme.

Ständerpilz hat geschrieben:
Übrigens: Das Tauchen ist auch eines der Momente, wo sich untergemischtes Vermiculit lohnt, da das einiges an Wasser speichert. Vermiculite ist eh ein tolles Zeug, auch wenn es ein paar kleine Nachteile hat. Unter anderem wird natürlich das Volumen der Brut viel größer ohne dass neue Nährstoffe dazu kommen. Zum anderen ist es nicht wirklich nachhaltig (wird abgebaut, nicht angebaut :wink:), aber es besteht immerhin auch kein Mangel daran.


Ich habe aus der ehem. Kakteenzucht noch einen ganzen Sack voll mit Perlite stehen, soll ja ähnliche Eigenschaften haben, wie Vermiculite. Auf die Idee das einzusetzen kam ich aber am Anfang gar nicht. Jetzt habe ich das in den letzten Gläsern beim Shiitake zu dem Buchenmehl beigemischt. Beim Buchenmehl hatte ich immer das Problem, dass das Zeug zu arg verdichtet hat. Und ich hoffe, dass Perlite das Ganze etwas auflockert.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zitronenseitling (Limonenseitling) fruchten lassen
BeitragVerfasst: Montag, 13. Februar 2017 20:09 
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limbi007 hat geschrieben:
Ich habe aus der ehem. Kakteenzucht noch einen ganzen Sack voll mit Perlite stehen, soll ja ähnliche Eigenschaften haben, wie Vermiculite. Auf die Idee das einzusetzen kam ich aber am Anfang gar nicht. Jetzt habe ich das in den letzten Gläsern beim Shiitake zu dem Buchenmehl beigemischt. Beim Buchenmehl hatte ich immer das Problem, dass das Zeug zu arg verdichtet hat. Und ich hoffe, dass Perlite das Ganze etwas auflockert.
Imho ist Vermiculite besser geeignet, da bessere Eigenschaften bezüglich Belüftung und Wasserspeicherfähigkeit. Ein großer Sack kostet nur ein paar Euro. Es gibt verschiedene Siebungen (ich würde nur gesiebtes nehmen) mit verschiedenen Korngrößen, z. b. 2-4 mm oder 4-8 mm. Das eignet sich auch gut in Körnerbrut, da man Staunässe vermeidet und sich die Brut besser schütteln lässt. Und das Zeug ist (trocken) unglaublich leicht.

Aber wenn du Perlite da hast, kannst du das natürlich auch ausprobieren. Die Unterschiede sind wahrscheinlich nicht so groß, dass es unbedingt Vermiculite sein muss. Aber wenn das Perlit mal alle ist, würde ich nur Vermiculite nachkaufen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zitronenseitling (Limonenseitling) fruchten lassen
BeitragVerfasst: Donnerstag, 16. Februar 2017 20:57 
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Von den zwei Substratsäcken (Pasteurisierte Strohpellets und Gärsubstrat mit Buchenmehl und etwas Mais) scheint das Gärsubstrat ertragreicher zu sein. Wo ich den anderen Sack in die Ruhepause geschickt habe, will dieses gar nicht aufhören zu fruchten. Liegt das an der Aufwertung durch Mais und evtl. Buchenmehl? Ich habe irgendwo gelesen, dass die Zitronenseitlinge Buchenholz sehr mögen. Zwar hat es etwas länger gedauert, bis der Sack mit dem Gärsubstrat komplett besiedelt wurde, dafür aber bis jetzt ertragreicher.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zitronenseitling (Limonenseitling) fruchten lassen
BeitragVerfasst: Donnerstag, 16. Februar 2017 22:04 
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wow! wenn ich da an meine ersten pilze denke... Ein paar gammlige Dinger. Respekt


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 Betreff des Beitrags: Re: Zitronenseitling (Limonenseitling) fruchten lassen
BeitragVerfasst: Freitag, 17. Februar 2017 08:58 
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@mariapilz: Danke. Habe ich u.a. diesem wundervollen Forum hier zu verdanken. Die vorderen Pilze, haben sich an einer Stelle entwickelt, wo kaum Licht und Luft gekommen hat. Jetzt habe ich die Stelle aufgemacht und besser beleuchtet - und die Pilze explodieren nahezu beim Wachstum...

Ich bin insgesamt aber noch nicht zufrieden. Mich nervt es ehrlich gesagt, dass der Nebler nach dem Lüften sehr lange läuft. Es dauert eine ganze Weile bis die Luftfeuchtigkeit im Gewächshaus auf über 90% kommt. Ich weiß leider nicht, wieviel Strom der Nebler verbraucht (leider keine Angaben, irgendein Chinamodell). Dann muss dieser Nebler in einer breiten Schale stehen, weil der doch ganz schön rumspritzt. Dadurch nimmt die Schale fast die Hälfte der Ablage im Regal weg - wertvoller Platz für ein weiteres Substrat. Und wenn ich die Schale aber ganz unten hinstelle, dauert es extrem ewig, bis die hohe Luftfeuchte die oberen Bereiche des Regals erreicht. Es muss irgendwas anderes her - vielleicht ein kleiner Eimer unten und ein Aquarium-Heizstab rein? (warmes Wasser sorgt ja schließlich schnell für hohe Luftfeuchtigkeit) - aber was mache ich dann im Sommer?


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 Betreff des Beitrags: Re: Zitronenseitling (Limonenseitling) fruchten lassen
BeitragVerfasst: Freitag, 17. Februar 2017 10:38 
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Also die Substratsäcke sollen laut verschiedener Hersteller immer getaucht werden, allerdings nicht alle Pilzsorten gleich lange!
Zu deiner Frage ob die Traube so gut aussieht erstmal ja, aber du musst bedenken um auf die Kommerzielle Qualität zu kommen brauchst du auch deren Bedingungen. Da Wissen wir ja alle das es nicht so einfach ist :roll: dorthin zu gelangen. Kleinste Abweichungen von der Substratzusammensetzung oder Luftfeuchtigkeit, Licht und was sonst noch so mit in den Prozess einspielt sind endscheidend.
Ich hatte auch bei meinem ersten Sack Austernseitling eine nach oben wachsene Traube, den Block hab ich nach der Ernte 3 Stunden getaucht und siehe da nicht mal eine Woche und die ersten Primos sind wieder zu sehen.
Allerdings habe ich die Säcke in einem Aquarium wie einige andere hier auch, da kann man einfach nur den Schlauch vom Vernebler rein hängen lassen durch ein Löchlein und hat den ganzen Platz für die Säcke.
Falls du nen Kellerhals( Treppe zum Keller) zu Hause hast!? Versuch doch mal dein Häusle dort im Frühjahr aufzustellen, so hatte ich angefangen und es Klappte wunderbar. In 4 meter Tiefe herrschten bei mir immer die gleichen Bedingungen feucht ist es da sowieso und die Temperatur ist auch gleichbleibend. Versuch ich dieses Jahr wieder.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zitronenseitling (Limonenseitling) fruchten lassen
BeitragVerfasst: Freitag, 17. Februar 2017 13:44 
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Hallo...

die sehen doch gut aus
schön das ich helfen konnte zwecks Beleuchtung/Lampen

mfg Benny :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Zitronenseitling (Limonenseitling) fruchten lassen
BeitragVerfasst: Freitag, 17. Februar 2017 19:04 
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Beiträge: 144
_Hatti_ hat geschrieben:
Also die Substratsäcke sollen laut verschiedener Hersteller immer getaucht werden, allerdings nicht alle Pilzsorten gleich lange!
Zu deiner Frage ob die Traube so gut aussieht erstmal ja, aber du musst bedenken um auf die Kommerzielle Qualität zu kommen brauchst du auch deren Bedingungen. Da Wissen wir ja alle das es nicht so einfach ist :roll: dorthin zu gelangen. Kleinste Abweichungen von der Substratzusammensetzung oder Luftfeuchtigkeit, Licht und was sonst noch so mit in den Prozess einspielt sind endscheidend.
Ich hatte auch bei meinem ersten Sack Austernseitling eine nach oben wachsene Traube, den Block hab ich nach der Ernte 3 Stunden getaucht und siehe da nicht mal eine Woche und die ersten Primos sind wieder zu sehen.
Allerdings habe ich die Säcke in einem Aquarium wie einige andere hier auch, da kann man einfach nur den Schlauch vom Vernebler rein hängen lassen durch ein Löchlein und hat den ganzen Platz für die Säcke.
Falls du nen Kellerhals( Treppe zum Keller) zu Hause hast!? Versuch doch mal dein Häusle dort im Frühjahr aufzustellen, so hatte ich angefangen und es Klappte wunderbar. In 4 meter Tiefe herrschten bei mir immer die gleichen Bedingungen feucht ist es da sowieso und die Temperatur ist auch gleichbleibend. Versuch ich dieses Jahr wieder.


Ich habe sogar einen feuchten Keller (Kartoffelkeller oder wie mein Schwiegervater sagen würde "Bierkeller") Zuhause. Dort ist gleichbleibende Temperatur (so ca. zwischen 14-18C°) und im Sommer ist dort nie wärmer als 18C°. Allerdings jetzt ist es dort etwas zu kalt, deswegen nutze ich im Moment den Heizungskeller. Ich bin im Moment eh im Lernmodus. Zunächst möchte ich die Pilzzucht verstehen und gute Methoden für die Zucht austesten.
Aktuell sind die Substratblöcke im Foliengewächshaus und dieses dient eigentich nur dazu um auszuloten, welche Technik (mit minimalsten Aufwand) nötig wäre um das im etwas größeren Maßstab zu betreiben). Die Idee ist dem Bierkeller mehrere solche Gewächshäuschen aufzustellen - aber soweit bin ich noch nicht.
Wenn man das im kleinen Format macht, gibt es viele Möglichkeiten optimale Temperatur und Luftfeuchte ohne Technik zu schaffen. Einerseits, wie du schon erwähnst: im Aquarium. Zweite Möglichkeit: ich habe mir bei Ikea und im Baumarkt mehrere durchsichtige Plastikboxen gekauft. Unten eine dünne Schicht Perlite rein, etwas Wasser rein und auf Perlite Substratblock hinstellen und dann Deckel zu. Zwei Mal am Tag Deckel kurz zum Lüften aufmachen - beim Shiitake reicht das völlig aus, ich denke beim Zitronenseitling würde das auch ausreichen. So eine Box kann man sogar im Wohnbereich aufstellen: genug Licht und keine negative Gerüchte.
Das alles was ich hier poste und manchmal auch (wahrscheinlich für erfahrene Züchter) verrückte Ideen von mir, dienen nur dazu, um die Pilzzucht und die jeweilige Pilzkultur zuverstehen. Ich bin froh, dass es hier noch ein paar weitere Versuchsverrückte gibt, wie mich.


Ich habe heute noch eine weitere Idee gehabt. Ich möchte die Strohkultur nachträglich aufwerten - hat jemand schon Erfahrungen damit gemacht? Ich werde in die Kultur ein Loch schneiden und dort vergärten oder mit Lauge behandelte Gerste reinfüllen. Und dann das Loch zumachen. Ich gehe davon aus, dass die Gerste sehr rasch mit dem Myzel durchwachsen wird. Das wäre auch grundsätzlich, theoretisch, eine Idee um Ausfälle durch Aufwertung zu vermeiden: zuerst lässt man pasteurisierte Strohpellets mit dem Pilz durchwachsen und dann in das Substratblock ins Loch vergärtes oder mit Lauge behandeltes Getreide reinfüllen und das Loch zumachen. Aufgrund dessen, dass außen sich nur Pilzmyzel befindet, wächst das Getreide wesentlich schneller durch und somit haben Schimmelpilze keine Chance.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zitronenseitling (Limonenseitling) fruchten lassen
BeitragVerfasst: Samstag, 18. Februar 2017 13:20 
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Die vordere Traube wird heute geerntet :D Die hintere Traube hat von Anfang an mehr Licht bekommen und die Pilzhüte sehen, denke ich, deswegen natürlicher aus.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zitronenseitling (Limonenseitling) fruchten lassen
BeitragVerfasst: Samstag, 18. Februar 2017 19:08 
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Pilzfreak

Registriert: Mittwoch, 19. Oktober 2016 21:07
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Wohnort: Treuchtlingen
Wow, toller Erfolg!
Meinen Glückwunsch .....und guten Appetit! :D

_________________
Viele Grüße
Roland
Erst wenn der letzte Baum gerodet,
der letzte Fluß vergiftet,
der letzte Fisch gefangen ist,
werdet ihr feststellen,
daß man Geld nicht essen kann.‘‘
Weisheit der Cree-Indianer


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 Betreff des Beitrags: Re: Zitronenseitling (Limonenseitling) fruchten lassen
BeitragVerfasst: Samstag, 18. Februar 2017 19:18 
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Registriert: Dienstag, 29. November 2016 17:05
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Roland63 hat geschrieben:
Wow, toller Erfolg!
Meinen Glückwunsch .....und guten Appetit! :D


Danke, ich bin ja auch froh dass es so gut geklappt hat. Jetzt geht es nur noch darum, das Ganze zu optimieren. Und die haben super geschmeckt. Die Zitronenseitlinge haben einen sehr starken Eigenschmack - den kenne ich bei Pilzen so noch gar nicht. Mit Knoblauch, Zitronensaft und Sojasauce verfeinert kann man diesen Geschmack wunderbar einbinden. Roh probiert ist dieser Geschmack allerdings viel zu heftig, das ist nicht so mein Fall (auch wenn man Zitronenseitlinge roh essen kann).


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