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 Betreff des Beitrags: Re: Trichoderma und Glomus Mykorrhiza-Arten
BeitragVerfasst: Freitag, 02. Dezember 2016 13:21 
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Pilzfreak
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Weißt du ob es solche präparierte Wurzeln schon fertig gibt?
Das hört sich für mich alles nach Gentechnik an und ich bin nur ein Laie.

Was mir noch eingefallen ist zum Trichoderma:

Wenn es auf PDA geht dann müsste es ja auch in einem Kanister gehen ohne Agar somit eine Flüssigkultur. Hab mal gelesen dass man T.Harzianum flüssig kultivieren kann.
Solche Flüssigprodukte werden sehr teuer verkauft und sind in der Anwendung praktischer.

Und Kartoffelwasser und Dextrose kostet fast nichts. Evtl. ist es auch steriler.


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 Betreff des Beitrags: Re: Trichoderma und Glomus Mykorrhiza-Arten
BeitragVerfasst: Dienstag, 06. Dezember 2016 09:02 
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@Ständerpilz:

Kann A.Rhizogenes mit dem Pilz/Sporen und den Wurzelstücken auf
meine Kürbispflanzen übertragen werden? Oder benutzt man das Bakterium nur einmal und die Pflanze wächst dann so weiter?

Wäre eventuell schlecht fürs Pflanzenwachstum.

Edit: Eventuell ist das Bakterium direkt hilfreich in der Kürbiszucht
Man könnte ja die Ranken zwischen zwei Wurzeln anritzen und
dann die Bakterien auftragen und dann müsste die Pflanze dort
Wurzeln bilden. Mehr Wurzeln heisst beim Kürbis mehr Power.
Oder vermehrt sich das Bakterium in der Kürbispflanze und
besiedelt irgendwann die ganze Pflanze?


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 Betreff des Beitrags: Re: Trichoderma und Glomus Mykorrhiza-Arten
BeitragVerfasst: Dienstag, 06. Dezember 2016 09:16 
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Hi BKY,

das Bakterium braucht eine Pflanze nur einmal infizieren, dabei werden dann entsprechende Gene des Agrobakteriums in das Pflanzengenom eingebaut, die das Wurzelwachstum veranlassen.

Wir sprechen hier aber über einen Pflanzenkrankheit! Das kann man sich zunutze machen, aber nicht unbedingt für die Kürbiszucht. Aber um zum Beispiel Wurzelkulturen für Testzwecke anzulegen. Die Wurzeln sehen auch nicht normal aus, sondern wuchern, sind dabei aber feiner ("hairy roots").

Grüße

Oliver


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 Betreff des Beitrags: Re: Trichoderma und Glomus Mykorrhiza-Arten
BeitragVerfasst: Dienstag, 06. Dezember 2016 09:37 
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Pilzfreak
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Weißt du wie man an so ein Bakterium kommt?
Hab das Internet schon durchforstet.


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 Betreff des Beitrags: Re: Trichoderma und Glomus Mykorrhiza-Arten
BeitragVerfasst: Dienstag, 06. Dezember 2016 13:19 
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BKY hat geschrieben:
Weißt du wie man an so ein Bakterium kommt?
Hab das Internet schon durchforstet.

Willst du das wirklich? Einmal infizierte Pflanzen lassen sich kultivieren und sind auch genetisch stabil. Wenn du die Wurzeln für Testzwecke brauchst, dann guck am besten, dass du eine entsprechende Kultur kriegst. Selbst etwas infizieren lohnt sich imho nur, wenn man Fremdgene in das Ri-Plasmid einbauen will, die dann in das Pflanzengenom geschleust werden. Aber du willst ja kein Gentechniker werden, oder?

Prinzipiell ließe sich das Bakterium auch aus dem Boden isolieren. Dazu kann ich aber keine Tipps geben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Trichoderma und Glomus Mykorrhiza-Arten
BeitragVerfasst: Dienstag, 06. Dezember 2016 16:28 
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Zitat:
Weißt du wie man an so ein Bakterium kommt?
Hab das Internet schon durchforstet

Wenn Du eine infizierte Pflanze hast, könntest Du einfach Erde aus ihrem Wurzelbereich nehmen und damit andere Blumentöpfe/Pflanzen beimpfen.

_________________
www.nachdenkseiten.de


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 Betreff des Beitrags: Re: Trichoderma und Glomus Mykorrhiza-Arten
BeitragVerfasst: Dienstag, 06. Dezember 2016 16:46 
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Pilzfreak
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Nein, kein Gentechniker :D

Ein Stück von einer Wurzel das immer weiter wächst wäre schon interessant, am besten von Cucurbita Maxima damit ich dort Glomus Arten vermehren kann. Ich dachte das Bakterium kann man einfach auf eine offene Pflanzenstelle schmieren und dort wuchern dann die Wurzeln.

Aber ehrlich gesagt wollte ich für das ganze Vorhaben kein Geld ausgeben. Ich wollte eigentlich nur Trichoderma vermehren aber man liest immer neue interessante Sachen.

Ich bin mir selbst noch unsicher ob ich das wirklich machen werde.
evtl. versuch ichs erst mit einer einfachen Hydrokultur evtl. in MS
Medium und dort vermehre ich mein fertig gekauftes Produkt oder einfach in Substrat wie die Leute von INOQ.
Das müsste sich locker bis nächste Saison lagern lassen.


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