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 Betreff des Beitrags: Pilzzucht als Nebenerwerb
BeitragVerfasst: Montag, 28. September 2009 16:55 
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Neuling

Registriert: Montag, 22. Dezember 2008 21:01
Beiträge: 30
Wie ich diversen Threads entnehmen konnte, tragen sich einige von euch mit dem Gedanken, die Pilzzucht vom Hobby zum Nebenerwerb auszubauen. Mir geht es ebenso, ich bin aber noch in der Probephase mit doch noch gelegentlichen Misserfolgen und einem Haufen offener Fragen.

Nun bietet ein Herr Blaak in den Niederlanden einen Informationstag an, in dem verschiedene Pilzzuchtverfahren (nur für holzfressende Pilze wie Shitake oder Seiitlinge) in seinem Betrieb vorgestellt werden und auf die Bedürfnisse der Teilnehmer eingegangen wird (www.eblaak.com)
Das System von Herrn Blaak macht mir den Eindruck, dass es zwar vom Substrat her etwas teurer ist (preheated = vorerhitztes Holzsubstrat), aber ohne große Technologie und ohne Rieseninvestitionen auskommt. Von daher scheint es mir ideal für einen schrittweisen Einstieg in die professionelle Pilzzucht.
Die Kosten für einen Tag betragen 580.- Euro, wobei bis zu drei Teilnehmer möglich sind.
Falls jemand Interesse hat, könnten wir uns die Kosten teilen. Ich selbst bin noch nicht so weit, dass ich schon einen kompletten Business-Plan bräuchte, aber ein erster konkreter Einblick würde mich wahrscheinlich weiterbringen.
Schöne Grüße
Karl

P.S.: Hat schon jemand Erfahrung mit diesem Angebot oder gibt es Leute hier im Forum, die etwas Ähnliches anbieten könnten?


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BeitragVerfasst: Montag, 28. September 2009 18:03 
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Ehren - Member

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hi spar dir die kohle kauf dir nen günstigen autoklaven und und probier erst mal einige zeit aus welche pilze dir am besten liegen. wenn du fragen an uns hast kannst du die gerne stellen. hier gibt es schon ziemlich viele berichte über die pilzucht also lesen lesen lesen und auf ein gutes gelingen


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BeitragVerfasst: Montag, 28. September 2009 19:35 
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Neuling

Registriert: Montag, 22. Dezember 2008 21:01
Beiträge: 30
Stimmt schon, ich hab hier imm Forum schon viele gute Tips erhalten, wie man Pilze züchtet, und bin dafür auch echt dankbar. Die wirtschaftlichen Hintergründe (Kalkulation, Investitionen, Verfahren) stehen jedoch nicht gerade im Vordergrund. Was ja auch logisch ist, da ein kommerzieller Anbieter sein Know-How wahrscheinlich nicht kostenlos im Internet anbieten wird. Insbesondere würde mich interessieren, ob unsterile Verfahren (z.B. Gärung oder nach R.Wayne) kommerziell betrieben werden können. (Bei Austernpilz und Kräuterseitling funktionierts bei mir, aber der Ertrag !??) Bei Blaak scheints auch kommerziell zu funktionieren (Preheated Verfahren mit vorerhitztem Holzsubstrat). Die Frage ist nur, ob die höheren Substratkosten durch die Einsparung des Autoklaven und des Arbeitsganges wettgemacht werden können und das Ganze dadurch einen Sinn ergibt.
Danke und Gruß


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BeitragVerfasst: Dienstag, 29. September 2009 07:14 
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Hallo Kalle,

hast recht, hier geht es meistens darum, das Mycel am Leben zu erhalten und überhaupt etwas zu ernten. Wenn man es dann mal ernster meint, heißt es planen, recherchieren, rechnen und Versuche anstellen, wieviel Ernte man mit welchem Pilz in kurzer Zeit aus dem jeweiligen Substrat herauskitzeln kann, wieviel Platz nötig ist, wie man für das optimale Klima sorgt usw. Von Kosten, möglichen Einnahmen und Absatzmöglichkeiten ganz zu schweigen.

Zur Art und Weise der Zucht gibt es neben steril und unsteril noch weitere Möglichkeiten. Man muß ja nicht von Grund auf alles selbst machen, sondern kann auch fertige Brut oder sogar durchwachsene Substratbeutel beziehen.

Laß uns doch mal deine ganzen Fragen durchsprechen. Die dürften hier einige interessieren. Andere betreiben die Pilzzucht längst beruflich und werden bestimmt den einen oder anderen Tip geben können.

Grüße, Carsten


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BeitragVerfasst: Dienstag, 29. September 2009 07:51 
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Ehren - Member
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Hi KAlle

jetzt geb ich meinen Senf eben auch noch dazu

Preheated funktioniert

vor allem bei Holzzersetzern (Shii Aupi Hericium und NAmeko)
Aber die Holzschnitzel sind doch relativ teuer hab da mal vor 6 Jahren angefragt Preis weiß ich nicht mehr genau waren aber so um die 300€ die Tonne.
Brutanteil ist sehr hoch, was verständlich ist da ja Brut verkauft werden soll, aber die Brut ist günstig so um 2€ der Liter zum Teil noch günstiger bei Großabnahme.

Unsterile verfahren wie Gärung wird kommerziel eingesetzt.
Vorallem bei Aupi auf Stroh, ist aber sehr kompliziert und durchläuft eine aufwendige gesteuerte Fermentation. z. B. bei Wallersdorfer Edelpilzkulturen in Deutschland oder Gasser&Co in Kradolf(CH)

funktioniert aber immense Investition.

Sind beides sehr interresante Methoden, aber nichts für mich da ich mehrere verschieden Sorten züchte und die beiden genannten Systeme doch nur mit einigen wenigen Sorten funktionieren.


Von der Peroxid methode hab ich bisher noch nichts im großen Stil mitbekommen.

Kann auch Businessplan aufstellen und auf Seminar vorbeikommen. Hihi



Grüße

Holger


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BeitragVerfasst: Mittwoch, 30. September 2009 09:34 
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Neuling

Registriert: Montag, 22. Dezember 2008 21:01
Beiträge: 30
Hi Mycelio, Hi Hegaupilz,
zuerst einmal danke für eure aufmunternden Worte. Als Anfängerzüchter mit seinem dauernden „erstens kommt es anders als man denkt“ ist man ja froh um jeden positiven Zuspruch.

Auf das Angebot von Hegaupilz betreffend Businessplan komme ich gerne zurück, wenn ich soweit bin. Da ich in Vorarlberg wohne, wären wir ja nicht weit voneinander entfernt. Und da ich schon seit längerem deine zahlreichen hilfreichen Inputs verfolge, wäre es ja auch an der Zeit, auch einmal einen finanziellen Energie-Rückfluss anzubieten. Ich werde mich mit dir in Verbindung setzen (wie funktioniert das mit der PN?)

Derzeit ist es so, dass ich noch nie einen funktionierenden Pilzzuchtbetrieb besichtigt habe und daher in meinen eigenen eventuell verbohrten Vorstellungen gefangen bin. Aber gerne stelle ich meine Überlegungen zur allgemeinen Diskussion:

1. Welche Pilze?

Wenn Hegaupilz möglichst viele verschiedene Pilze züchten möchte, so habe ich dafür volles Verständnis, weil es ja der persönlichen Erbauung dient. Vom Vermarktungstandpunkt scheint mir das schwierig, wenn die Pilze noch nicht bekannt sind. Noch vor zwei Jahren waren Nameko oder Igelstachelbart auch für mich noch Fremdworte. Und was der Bauer nicht kennt,....
Die in Vorarlberg (neben Champignon) am häufigsten angebotenen Zuchtpilze sind Austern, Kräuterseitlinge und Shiitake. Ich kann also von einer gewissen Akzeptanz ausgehen, ohne jahrelange Aufklärungsarbeit leisten zu müssen. Bei Shiitake bin ich technisch noch nicht so weit, den würde ich versuchsweise mitlaufen lassen, und den Austernpilz habe ich durch den Ulmenseitling ersetzt, nachdem bei ersterem die ganze Familie schwere allergische Reaktionen gezeigt hat. Zufällig sind Ulmen- und Kräuterseitling auch die Pilze, die mir persönlich am besten schmecken (und auch von Stamets so eingestuft werden, ist aber Geschmackssache), und zusammen mit dem Shitake könnte ich alle drei vermutlich im selben Verfahren anbauen.

2. Verfahren

Derzeit arbeite ich mit einem selbstentwickelten unsterilen Verfahren (danke für die vielen Inputs aus dem Forum), bei dem ich Strohpellets (Kleintierstreu aus dem Baumarkt) unter Wasser ca. 10 Tage vergären lasse (anaerobe Gärung??) und dann Holzpellets (vermutlich Weichholz) oder Holzbriketts (Hartholz) plus etwas Gips in dieser Brühe auflöse. Sowohl Holzpellets als auch Briketts sind durch den hohen Pressdruck erhitzt und dadurch weitgehend keimarm, wenn auch nicht keimfrei (entspricht in etwa dem preheated-Verfahren von Blaak ??) Dies in Verbindung mit der vergärten Strohbrühe und einem relativ hohen Brutanteil (ca. 15%) führt dazu, dass sich meine Kontis in Grenzen halten (ca. 5%).
Der Vorteil dieses Verfahrens ist einmal, dass ich keine Anlagen-Investitionen habe (Behälter, ein paar Regale, und als nächstes werde ich wohl eine Betonmischmaschine kaufen müssen, da das Handling mit zunehmender Substratmenge mühsam wird. Aber das wars dann auch schon).
Dazu kommt, dass das Substrat (Pellets und Briketts) in handlichen Säcken und höchst komprimiert und somit platzsparend vorliegt. Ideal für einen Einstieg aus beengten Verhältnissen (Einfamilienhaus).
Eigentlich ein schöner Low-Tech-Einstieg. Aber ob sichs rechnet? Antwort noch ausständig.
Frage: Gibts andere Verfahren, die bei ähnlich niederem Investitions- und Platzbedarf bessere Ergebnisse liefern?

3. Behälter
Im Moment arbeite ich mit platzsparenden eckigen Plasikkonainern (gabs mal bei Ikea für 3 Euro inkl Deckel), die ich zur Hälfte fülle und verschließe , das ergibt einen Block von ca. 6 kg (lt. Forum bieten halbvolle Behälter immer noch genug Luft, und einmal wöchentlich öffne ich ihn). Bei meinen Versuchen mit Müllsäcken und Wattefilter hatte ich irgendwie das Gefühl, das Substrat kriegt zuwenig Luft, und sobald ich Löcher hineinmache, kommen sofort die Trauermücken. Im Buch von Stamets und auch bei Blaak werden Plastikschläuche verwendet, die bei einem Füllvorgang deutlich mehr Substrat aufnehmen und daher vom Handling effektiver scheinen.
Frage: Wie machen die das, dass bei gelochter Folie keine Trauermücken ans Substrat kommen? Reinraum nötig?

2. Platzbedarf
Als „Pilotanlage“ nehme ich meinen Kellerraum mit 8 qm. Darin haben 4 Regale Platz, welche wiederum jedes 12 Container aufnehmen kann. Als Standzeit rechne ich beim Ulmenseitling 4 Wochen Durchwachsen, 2 Wochen Primordienbildung und Fruchten und 4 Wochen für die 2. Welle ergibt 8Wochen. Beim Kräuterseitling und Shitake 8 + 2 + 2 = 12 Wochen. Wenn die Hälfte Ulmenseitlinge sind, ergibt dies im Durchschnitt also 10 Wochen oder eine Gesamtjahreskapazität bei 8 qm von 12 Containern mal 5 Durchgängen ergibt 60 Blöcke pro Jahr.
Für allenfalls zugemietete Keller, Stollen oder Hallen multipliziere ich dann nur die jeweiligen Quadratmeter.
Offene Frage: Wie gehe ich mit der 2. Welle um? Oder soll ich auch mehrere abwarten? Blaak bietet für den Shitake ein integriertes automatisches Berieselungssystem an, das Tauchen überflüssig macht. Ist Tauchen bei Ulmen- und Kräuterseitling überhaupt notwendig? Habe selbst unerschiedliche Erfahrungen gemacht.


3. Brut
Wenn ich fertige Brut wie von Hegaupilz angekündigt um 2 Euro das Kilo bekommen, nehme ich das mit Handkuss, Eigenproduktion wäre bestimmt eher teurer. Die von Mycelio zur Diskussion gestellte Möglichkeit, fertige Substratbeutel zu kaufen und nur noch zu ernten, würde ich eher für alternative Sorten in Erwägung ziehen, für die mein Verfahren nicht in Frage kommt. Sie scheint mir auch mehr für Betriebe geeignet, die über viel Platz verfügen (leere Ställe oder Scheunen), da dabei doch ziemlich viel Material bewegt wird bei eher geringer Wertschöpfung.

Temperatur
Während des Sommers hatte ich den Fruchtungsraum im Keller bei ca. 15 Grad, und die Container zum Durchwachsen in der Garage bei 20 – 30 Grad. Ich habe vor, den Kellerraum in 2 Teile zu teilen, den hinteren dunklen Teil mit Heizkörper werde ich auf ca. 20 Grad zum Durchwachsen heizen, den vorderen Teil (mit diffusem Oberlicht) bleibt zum Fruchten bei den natürlichen 10 - 15 Grad.
Frage: Wenn Profibetriebe in Hallen züchten, heizen die dann den ganzen Winter durch? Da wäre es wohl wirtschaftlicher, einen Stollen zu mieten und den Fruchtungsteil künstlich zu beleuchten.

Luft
Brauche ich eine künstliche Belüftung oder reicht das gelegentliche Öffnen der Tür ev. mit Standventilator zur Luftumwälzung?

Ertrag

Unter der Annahme von 2 Wellen rechne ich mit einem Ertrag pro Block von 1 kg (600g erste und 400g zweite Welle). Beim Kräuterseitling muss ich an diesem Wert noch arbeiten, ev. gelingt es mit Nachdüngen (wurde einmal hier im Forum angeregt, ich glaube es war Hegaupilz, danke).

Kosten/Erlöse

1 Kilo Strohpellets kosten im Baumarkt ca. 1 Euro (dieser Wert sollte sich bei Großabnahme deutlich verbessern lassen). Holzbriketts und Pellets 20 Cent/kg macht 40 Cent pro Block. Dazu 2 Euro für ein Kilo Brut ergibt Materialkosten pro Block bzw. pro Kilo Ertrag von insgesamt 3, 40 Euro.
Bei geschätzten Erlösen von 10 Euro pro Kilo Kräuterseitling und 6 Euro pro Kilo Ulmensetiling blieben dann 2,6 bis 6,6 Euro pro Kilo zur Abdeckung aller übrigen Kosten (Raumkosten, Arbeitskosten, Investitionen, Verpackung etc). Diese hängen jedoch stark von der individuellen Ausgestaltung des Unternehmens ab.

Spezialfrage: Holzpellets- und Blöcke habe ich chemisch noch nicht getestet, jedoch die Pilze ohne gesundheitliche Schädigung gegessen (lt. Briketthersteller handelt es sich im Sägespäne von Holzplattenproduktion, Herkunft der Pellets ist unklar).Brauche ich zertifiziertes Material oder wäre es besser, die Pilze auf eventuelle Rückstände laufend untersuchen zu lassen?

Abschlussfrage: Ist das Konzept grundsätzlich stimmig und/oder gäbe es andere Verfahren, die geeigneter wären?

Andernfalls bedanke ich mich schon im voraus für euer Mitdenken, und falls es jemand nachmachen will, hat er dazu jedenfalls meinen Segen.


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BeitragVerfasst: Mittwoch, 30. September 2009 11:19 
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Hallo Kalle

das ist schon sehr gut durchdacht würde ich mal sagen.
Wollte dir nur nen Tip für Shiitake geben.

http://kulturpilz.de/viewtopic.php?t=1010

dieses Verfahren hab ich auch schon probiert. Also Shiitake unsteril weiterzuvermehren. Hatte auch schon Erfolg damit. Vielleicht hilt es dir ja mit den Shiitaken weiterzukommen.

Die Fragen mit den Holzpellets und dem Zertifizieren, muß ich sagen, interessiert mich auch sehr. Weil wenn man dann die Pilze verkauft muß man sowas ja sicher nachweise das die ohne Belastungen sind.

Das Bio Lable wäre hier auch interessant, da ich denke, das heutzutage dort immer gute Chancen bestehen seine Pilze loszuwerden. Ich denke es wird mehr und mehr drauf geachtet.

Viel Erfolg weiterhin.

Finde es gut das du das so angesprochen hast, weil diese Diskusion vielen hier aus der Seele spricht und ich denke viele auch schon deine Erfahrungen und Tips interessieren werden. So wie mich. :-)

Danke

_________________
SchwammeRulz the World


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BeitragVerfasst: Mittwoch, 30. September 2009 16:20 
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Hi Kalle

am Ende jedes Kommentar findest ne Schaltfläche mit Profil und PN einfach anklicken MSN-Messenger ist besser und schneller.


Bin relativ schreibfaul
:) deshalb nur kurz

erst Frage was meinste mit "persönlichen Erbauung"

Vermarktung: 1 Händler nimmt mir 4-5 Sorten ab ---> 10 kg
nur eine Sorte ---> 2-3kg (ich bestell doch auch nicht den Salat hier, die Paprika da und die Gurken dort)

2. Verfahren muß jeder für sich selber entscheiden

3. Behälter Verfahrensfrage muß auch speziell gekärt werden
Reinraum muß nicht sein aber sauber keine Fliegen. Es gibt Mikroperforierte Folien

4. Platzbedarf
zu klein Durchwachsen extra Raum jede Kultursorte auch einen extra Raum wegen Kulturbedingungen

Fertige Substratbeutel eigentlich nur gängige Sorten wie Aupi und Shii an den Rest ist schwer ranzukommen.

Ja wird geheizt Stollen wird aber auch beheizt der hat von natur aus 8-10 °C

Belüftung nötig

Ertrag zu gering sollte um die 25-30% liegen nachdüngen funktioniert nicht, hab aber glaube ich auch noch nie geschrieben weiß nicht mehr.


Kosten will ich nicht eingehen zu große Betriebs individuelle unterschiede

Fertigsubstrat zum anfangen und die Märkte auslotten was wollen die leute.

Grüße
Holger


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BeitragVerfasst: Donnerstag, 01. Oktober 2009 18:09 
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Hallo Kalle,

interessant. Ich bin an einem Ähnlichen Punkt wie du, habe auch schon einiges geplant und durchgerechnet. Momentan liegt bei mir aber alles auf Eis, nachdem eine Milbenepidemie einen großen Teil meiner Brut vernichtet oder kontaminiert hatte.

Hier mal Meine Ideen:


Welche Pilze?
Ich würde auch mit schnellen, robusten und ertragreichen Arten anfangen. Wenn das erstmal gut läuft, kann man aufstocken und andere dazunehmen. Am Anfang wäre mir bei denen das Risiko zu groß. Für mich kommen da folgende in Frage:
- Lungenseitling
- Austernseitling
- Ulmenseitling
- evtl. Flamingoseitling
Der Lungenseitling fruchtet bei mir früher als andere Seitlinge, durchwächst das Substrat schneller und auch die Pausen zwischen den
Erntewellen sind kürzer. Kräuterseitling wäre mir zu heikel. Der ist empfindlicher, braucht aufwändigeres Substrat und fruchtet nicht so
ergiebig.

Verfahren
Was du beschreibst, klingt gut. Ich habe ähnliches vor, plane aber erstmal nur mit Strohpellets, weil meine Holzbriketts bisher immer
übelst kontaminiert waren. Daß du deine sogar im Gärwasser des Strohs einweichst, gefällt mir sehr gut. Auf diese Weise mußt du nichts
wegschütten und verlierst keine im Wasser gelösten Nährstoffe.
Worauf beziehen sich beim Brutanteil die 15%? Volumen, Feuchtgewicht, Trockengewicht?

Behälter
Habe mit Beuteln und Schläuchen die gleichen Probleme. Bei Kisten ist es aber schlecht, wenn sich das Substrat bei der ersten Erntewelle zusammenzieht und sich ringsum Spalten bilden. Das ist einerseits ein Paradies für Trauermücken, andererseits werden dann bei den folgenden
Ernten Pilze zwischen Substrat und Wand wachsen. Wenn man die Pilzzucht wirklich professionell betreiben will, sollte man Wege finden, die
Trauermücken komplett aus den Kulturräumen auszusperren.

Platzbedarf/Tauchen
8qm sind schonmal ein Anfang. Gleich viel mehr zu bestücken, halte ich für zu riskant, da beim Vergrößern der Zucht immer wieder ungeahnte
Probleme auftauchen. Ich würde das Substrat in einem anderen Raum durchwachsen lassen (wärmer, dunkler und mit weniger Frischluft) und jede zweite Woche eines der vier Regale neu bestücken, also von jedem Block zwei Monate ernten. Soweit ich weiß, arbeiten professionelle
Betriebe mit vier oder mehr Ernteräumen, die jeweils alle paar Wochen leergeräumt, gereinigt und neu bestückt werden.
Bei meinen Seitlingen mußte ich noch nie einen Block tauchen, kommt aber immer darauf an, wie groß die offene Oberfläche ist und wie
trocken die Luft. Beim Shiitake ist das anders, weil man die oft zwischen den Erntewellen austrocknen läßt.
Hast du schonmal über die optimale Raumausnutzung nachgedacht? Hier liegt das Maximum bei ca 25%. 50% gehen schonmal drauf, weil man sich
zwischen den Regalen auch bewegen können muß, vom Rest nochmals die Hälfte, da im Regal über dem Substrat genügend Platz für die Pilze
nötig ist. Hier kommt dann auch zum tragen, ob du Kisten oder Schläuche verwendest. Bei meinen Berechnungen kann ich mit Schläuchen etwa
80kg feuchtes Substrat pro qm Regalfläche unterbringen, mit Kisten oder Beuteln ca. 320kg, wenn der Raum ca. 2,5m hoch ist.

Brut
Natürlich ist es immer billiger, wenn man etwas selbst herstellt, jedoch sollte man alles mal durchrechnen. Bei hohen Mietpreisen könnte
die Variante mit den fertigen Säcken sich durchaus rechnen, da man sehr viel Platz und Arbeit einspart.

Temperatur/Licht
Ich würde Brut und Substrat bei 25°C durchwachsen lassen. Für die Fruchtung wären niedrigere Temperaturen, also 15 bis 20°C sicher besser. Für schön geformte Pilze wirst du kaum auf künstliche Beleuchtung verzichten können.

Belüftung
Du scheinst den Frischluftbedarf von Seitlingen gewaltig zu unterschätzen. Nach meinen Erfahrungen und Recherchen würde ich von 100 bis 150
Kubikmetern pro Tonne Substrat und Stunde ausgehen und daran denken, daß die Frischluft befeuchtet werden muß. Auch sollten die Wände durch spezielle Anstriche, Kacheln oder Folien vor Feuchtigkeit geschützt werden.

Ertrag
Hier wären 100% Biologische Effizienz (Frischgewicht der Ernte / Trockengewicht des Substrates) wünschenswert. Nach Holgers Rechnung (Frischgewicht der Ernte / Feuchtgewicht des Substrates) wären das 25 bis 30% Ertrag. Bei reinen Stroh/Holzsubstraten dürfte das wegen dem
geringen Stickstoffgehalt schwierig werden. Da würde ich höchstens 60% BE erwarten. Hier gilt es, stickstoffreiche Zusätze zu finden, die sich entweder mitfermentieren lassen oder nach dem Durchwachsen untergemischt werden können.

Dann würde ich davon ausgehen, daß die Ernte Schwankungen unterliegt und nicht immer alles verkauft werden kann. Hier wäre es sinnvoll,
eventuellen Überschuß kühlen oder trocknen zu können.

Grüße, Carsten


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BeitragVerfasst: Freitag, 02. Oktober 2009 16:31 
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Neuling

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Danke Schwammerulz, Hegaupilz und Mycelio für eure Diskussionsbeiträge.
Schwammerulz.
Deinen Tipp im früheren Thread bezüglich Shiitake unsteril anbauen habe ich angeschaut. Klingt gut. Auch Mycelio hat dabei seine grundsätzliche Vorliebe für den unsterilen Anbau zum Ausdruck gebracht und mir aus der Seele gesprochen. Stamets schreibt in seiner Broschüre „Non-sterile-mushroom-cultivation“ leider auf Englisch: Man tut so, als ob Pilze schwächliche Lebewesen wären, die nur überleben können, wenn ihnen der Mensch alle Konkurrenten durch Sterilisation aus dem Weg räumt. In Wirklichkeit sind es jedoch sehr vitale Lebewesen, die sich sehr wohl gegen Konkurrenten durchsetzen können. Die Krux dabei: Man muss ihnen viel genauer die auf sie abgestimmten Lebensumstände bieten. Und das ist halt etwas schwieriger.
Der wirkliche Knackpunkt dürfte jedoch der von Hegaupilz angesprochene geringere Ertrag sein, wenn man wie bei den meisten unsterilen Methoden nicht mir Zuschlagstoffen arbeiten kann (oder geht es doch und ich weiß es nur noch nicht?). Hier habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass sich entgegen den Erfahrungen von Hegaupilz die Erträge mit Nachdüngen doch noch steigern lassen. Im von Schwammerulz zitierten Thread hat übrigens Till ein paar gute Vorschläge gemacht (Hallo Till, lebst du noch? Wie sind deine Düngeversuche verlaufen?)
Zum Düngen mit Blumendünger-Injektion kann ich bestätigen: Ich konnte zusehen wie das Myzel braun wurde und abstarb. Später Gedanke dazu: Warum schimmelt eigentlich Blumendünger nicht wenn er so gut düngt? Wahrscheinlich Fungizide drin.

Und wenn alles nichts nützt, muss ich mir halt ausrechnen, ob der Minderertrag der unsterilen Methode nicht aufgewogen wird durch die Einsparung des Sterilisierens. Wird wohl eine interssante Rechnung.
Mycelio, deine Frage bezüglich Brutanteil: Die 15% beziehen sich auf das Feuchtgewicht und könnten vermutlich noch reduziert werden, vorläufig bleibe ich jedoch lieber auf der sicheren Seite). Die von dir empfohlene hohe Frischluftzufuhr kann sich wohl nur auf den Fruchtungsraum beziehen? ( Beim Durchwachsen kommt mein Myzel mit der halben Kiste Luft und 4 x öffnen aus) und würde wohl eine zeitgesteuerte Ventilation (mit Filter) erfordern?
Bei deinen Raum-Berechnungen zu Schläuchen oder Beuteln komme ich nicht ganz klar. Warum bringst du in Beuteln soviel mehr unter als bei Schläuchen? Legst du oder hängst du die Schläuche? Blaak verwendet offenbar ein System, in dem ca. meterhohe Schläuche in Rollregale eingehängt werden.
Und Frage: Wenn du deine bisherigen Pläne schon jetzt wegen der Milbeninvasion auf Eis gelegt hast. Kann man verhindern, dass sowas später passiert wenn deine Hallen voll sind und deine Investitionen getätigt?
Und lieber Hegaupilz, wie du richtig schreibst, muss das Verfahren jeder selber entscheiden Und genau das ist im Moment die entscheidende Frage. Und vor ich die nicht entschieden habe, wären wohl alle weiteren Berechnungen eher verfrüht.
Danke und Gruß


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BeitragVerfasst: Freitag, 02. Oktober 2009 18:19 
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Was für Blumendünger :?: :?: :?: :?: :?: :?:

Holger
:shock: :shock: :shock: :shock: :shock:
:roll: :roll: :roll: :roll: :roll:


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BeitragVerfasst: Freitag, 02. Oktober 2009 18:34 
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Noch was


Zitat:
"Man tut so, als ob Pilze schwächliche Lebewesen wären, die nur überleben können, wenn ihnen der Mensch alle Konkurrenten durch Sterilisation aus dem Weg räumt


Wir haben es hier mit Zuchtsorten zu tun und nicht mit Wildsorten die sich gegen Schimmel wehren die sind auf Ertrag gezüchtet und nicht auf Stabilität

Grüße
Holger


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BeitragVerfasst: Freitag, 02. Oktober 2009 19:38 
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Hallo Kalle

ich denke, das Problem mit dem Pilzen gegen Schimmel ist, das die Pilze schon überleben, aber eben weniger Ertrag bringen, da ein Teil des Substates nicht von ihnen Besiedelt ist.

Das ganze mit dem Sterilisieren dient ja, wie du schon gut geschrieben hast, zur Ertragsmaximierung. Erstmal kann man Zuschlagstoffe nutzen und zum zweiten überleben die Pilze besser und besiedeln alles und damit haben sie auch mehr Ertrag.

Übrigens habe ich ja immer noch meinen Winterauster (Wildform). Bei den hatte ich leider das Problem das er nach dem ersten Fruchten angefangen hat zu schimmeln. Warum auch immer.

_________________
SchwammeRulz the World


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BeitragVerfasst: Freitag, 02. Oktober 2009 19:39 
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kalle hat geschrieben:
Der wirkliche Knackpunkt dürfte jedoch der von Hegaupilz angesprochene geringere Ertrag sein, wenn man wie bei den meisten unsterilen Methoden nicht mir Zuschlagstoffen arbeiten kann (oder geht es doch und ich weiß es nur noch nicht?).
Da müssen wir noch ein wenig experimentieren. Ich konnte bereits im kleinen Maßstab den Ertrag normaler Austern auf Stroh durch den Zusatz von Kaffeesatz auf mehr als das doppelte steigern. Leider wird es kaum möglich sein, frischen Kaffeesatz in ausreichenden Mengen zu bekommen. Ist er schon älter, gibt es meist große Probleme mit Grünschimmel. Ein Experiment mit Luzernepellets als Zusatz werde ich nochmal wiederholen müssen. Luzerne (Alfalfa) wird aber auch bei Stamets als ertragssteigernd erwähnt.

Luzerne, Kaffeesatz, Kleie und Getreide lassen sich übrigens auch mit dem Stroh fermentieren. Bei den letzten beiden wird aber der PH-Wert so stark fallen, daß das Substrat nur sehr langsam und unter gesteigerter Luftzufuhr besiedelt werden kann.

kalle hat geschrieben:
Hier habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass sich entgegen den Erfahrungen von Hegaupilz die Erträge mit Nachdüngen doch noch steigern lassen. Im von Schwammerulz zitierten Thread hat übrigens Till ein paar gute Vorschläge gemacht (Hallo Till, lebst du noch? Wie sind deine Düngeversuche verlaufen?)
Zum Düngen mit Blumendünger-Injektion kann ich bestätigen: Ich konnte zusehen wie das Myzel braun wurde und abstarb. Später Gedanke dazu: Warum schimmelt eigentlich Blumendünger nicht wenn er so gut düngt? Wahrscheinlich Fungizide drin.
Nunja, Stickstoff und Spurenelemente wären schon hilfreich, um die Erträge auf Stroh und Holz zu erhöhen, jedoch halte ich Pflanzendünger für ungeeignet, da die Nährstoffe dort als konzentrierte Salzlösung vorliegen. Da braucht es gar keine Fungizide mehr. Weiterhin führt nach meinen Erfahrungen jeder Eingriff nach dem Öffnen der Kulturen nur zu Ausfällen, so daß ein spätes Nachfüttern oder Düngen wenig Aussichten auf Erfolg hat.
Allerdings gibt es in der industriellen Champignonzucht ein Verfahren namens 'Supplementing at Casing'. Dabei werden dem fertig durchwachsenen Substrat nochmal Nährstoffe in Form von Pflanzenöl, Proteinen und Stärke untergemischt. Es wird auch ein spezieller Langzeitdünger (Delayed Release Nutrients) eingesetzt, der dem Mycel dann genau zur ersten Erntewelle zur Verfügung steht.
Sobald ich wieder genügend durchwachsenes Strohsubstrat habe, werde ich das mal mit Sojamehl testen.

kalle hat geschrieben:
Mycelio, deine Frage bezüglich Brutanteil: Die 15% beziehen sich auf das Feuchtgewicht und könnten vermutlich noch reduziert werden, vorläufig bleibe ich jedoch lieber auf der sicheren Seite).
Bei deinem Substrat wird das Getreide allein schon den Ertrag steigern. Aus diesem Grund würde ich den Brutanteil nicht reduzieren, eher mal testen, was bei 20 oder 25% rauskommt und wie dann die Kosten aussehen.

kalle hat geschrieben:
Die von dir empfohlene hohe Frischluftzufuhr kann sich wohl nur auf den Fruchtungsraum beziehen? ( Beim Durchwachsen kommt mein Myzel mit der halben Kiste Luft und 4 x öffnen aus) und würde wohl eine zeitgesteuerte Ventilation (mit Filter) erfordern?
Genau, ich meinte nur Primordienbildung und Ernte, nicht das Durchwachsen des Substrates. Es wird sicher sinnvoll sein, Zu- und Abluft zu filtern, allein schon wegen der Trauermücken.

kalle hat geschrieben:
Bei deinen Raum-Berechnungen zu Schläuchen oder Beuteln komme ich nicht ganz klar. Warum bringst du in Beuteln soviel mehr unter als bei Schläuchen? Legst du oder hängst du die Schläuche? Blaak verwendet offenbar ein System, in dem ca. meterhohe Schläuche in Rollregale eingehängt werden.
Mit dicht an dicht stehenden Beuteln kann ich jeden Regalboden komplett mit einer 25cm hohen Substratschicht befüllen und erreiche eine viel bessere Raumausnutzung. Bei hängenden Schläuchen braucht es viel mehr Platz dazwischen, damit sich die Pilze nicht im Weg sind und man noch ernten kann.

kalle hat geschrieben:
Und Frage: Wenn du deine bisherigen Pläne schon jetzt wegen der Milbeninvasion auf Eis gelegt hast. Kann man verhindern, dass sowas später passiert wenn deine Hallen voll sind und deine Investitionen getätigt?
Bessere Hygiene und räumliche Trennung von Brut, Durwachsstation und Erntebereich sollten da schon ausreichen. Mehrere Ernteräume, die abwechselnd gereinigt und neu bestückt werden können sind natürlich auch von Vorteil.

Grüße, Carsten


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BeitragVerfasst: Montag, 12. Oktober 2009 16:29 
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Neuling

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Hegaupilz:
1.Danke für den Tip mit den mikroperforierten Säcken. Weißt du zufällig eine Bezugsquelle?
2. Wenn du sagst "Nachdüngen funktioniert nicht", bezieht sich das auf eine theoretische Erkenntnis, dass es nicht funktionieren kann, oder ist das deine bisherige Erfahrung?
Mycelio scheint da ja anderer Meinung zu sein und sucht noch nach dem Superdünger.
Mycelio:
Nicht aufgeben, wenn man Pflanzen düngen kann, warum sollte das bei Pilzen nicht möglich sein? Mit Sojamehl könntest du richtig liegen. Bei Stamets gibts eine Übersicht über alle möglichen Düngestoffe und da liegt Sojamehl mit über 7% Nitrogen ziemlich weit vorne (alles darüber sind Tiermehle, von denen ich aus grundsätzlichen Gründen die Finger lassen würde.
Gruß
Kalle


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