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 Betreff des Beitrags: Pfifferling, Orangebrauner Scheidenstreifling, Parasol
BeitragVerfasst: Samstag, 01. Juli 2017 21:59 
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HAt mal wieder Spaß gemacht den Waldpilz zu finden :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Pfifferling, Orangebrauner Scheidenstreifling, Parasol
BeitragVerfasst: Freitag, 07. Juli 2017 23:38 
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Ehren - Member

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Hab vom Parasol, Pfifferling und Steinpilz ein paar Petris gemacht. Ich bin echt ma gespannt was kommt, vielleicht sollte ich vom Scheiden Streifling auch ein zwei ansetzen!? HAt das einer von Euch schon mal Versucht?


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 Betreff des Beitrags: Re: Pfifferling, Orangebrauner Scheidenstreifling, Parasol
BeitragVerfasst: Samstag, 08. Juli 2017 12:13 
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Ich habe verschiedentlich von Mykorrhizapilzen Kulturen angelegt, bislang leider erfolglos. Zuletzt habe ich mich an Hexenröhrlingen versucht.
Grundsätzlich sollte es aber gehen, Steinpilze und Pfifferlinge zumindest als Myzel zu züchten. Zum Fruchten brauchen sie einen Baumpartner.
Es gab auch schon Experimente hier im Forum, auf die Schnelle habe ich das gefunden: Pfifferlinge und Mykorrhiza

Der Parasol braucht keinen Baumpartner, der dürfte am einfachsten sein.

Ich überlege, man könnte z.B. einen Myzelblock Steinpilz züchten und an einem geeigneten Baum verbuddeln. Oder man verbuddelt ihn in einem Blumentopf und setzt ein Bäumchen drauf. :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Pfifferling, Orangebrauner Scheidenstreifling, Parasol
BeitragVerfasst: Samstag, 08. Juli 2017 12:33 
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Lauscher hat geschrieben:
Ich überlege, man könnte z.B. einen Myzelblock Steinpilz züchten und an einem geeigneten Baum verbuddeln. Oder man verbuddelt ihn in einem Blumentopf und setzt ein Bäumchen drauf. :)

vielleicht sollte man vorher die Erde irgendwie von anderen konkurrenzen befreien (dämpfen oder eben gute kaufen) und die Wurzeln des Bäumchens..... desinfizieren? (Da wäre ich beinhart und würde Desinfektionsmittel nehmen)


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 Betreff des Beitrags: Re: Pfifferling, Orangebrauner Scheidenstreifling, Parasol
BeitragVerfasst: Samstag, 08. Juli 2017 16:27 
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Maria hat geschrieben:
vielleicht sollte man vorher die Erde irgendwie von anderen konkurrenzen befreien (dämpfen oder eben gute kaufen)

Die Erde könnte man autoklavieren - ich bin aber nicht sicher, ob das so gut ist. Steriles Substrat ist kontianfällig, wogegen mit Mikroorganismen bewohnte Erde bereits eine ausgewogene Mikroflora hat. Dämpfen oder mit heißem Wasser übergießen/pasteurisieren könnte ein guter Mittelweg sein.
Zitat:
die Wurzeln des Bäumchens..... desinfizieren? (Da wäre ich beinhart und würde Desinfektionsmittel nehmen)

Interessant sind hier die Feinwurzeln, die man kaum bis nicht sieht. Sie verbinden sich freudig mit jedem dahergelaufenen Mykorrhizapartner, der zu ihnen kompatibel ist. Man könnte sie mit stark verdünntem H2O2 plattmachen, den überlebenden Großwurzelanteil im Steinpilz- oder Pfifferlingsmyzel einbetten, und darauf hoffen, daß die neu nachwachsenden Feinwurzeln sich mit dem Pilz verbinden.

Andere Desinfektionsmittel gehen vielleicht auch; H2O2 hat den Vorteil, daß es sich völlig zersetzt und spurlos aus dem Substrat verschwindet.

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 Betreff des Beitrags: Re: Pfifferling, Orangebrauner Scheidenstreifling, Parasol
BeitragVerfasst: Freitag, 14. Juli 2017 11:47 
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Nur eine Petri ist was geworden und zwar vom Parasol. Steinpilz kommt genau wie die anderen nicht mal Ansatzweise, war aber zu erwarten. :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Pfifferling, Orangebrauner Scheidenstreifling, Parasol
BeitragVerfasst: Freitag, 14. Juli 2017 15:01 
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Ich vermute, daß Steinpilze vorverdautes Substrat brauchen. Vielleicht eignet sich autoklavierter Waldboden. (Reine Spekulation).

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 Betreff des Beitrags: Re: Pfifferling, Orangebrauner Scheidenstreifling, Parasol
BeitragVerfasst: Freitag, 20. Oktober 2017 09:20 
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