All American gewerblich importieren?!

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Re: All American gewerblich importieren?!

von Gast » Sonntag, 29. April 2018 18:42

Das haben schon andere vor dir probiert und sehr lange im Sande verlaufende Versprechen abgegeben. Den Mut möchte ich dir nicht nehmen allerdings würde ich auf Geräte ohne interne Heizspirale raten.
Ich selber habe den großen cooger und die Teile sind unverwüstlich, man braucht keine Ersatzdichtung da das massive Aluteil durch Planschliff absolut dicht ist und man eigentlich keine Ersatzteile braucht .
Um die Ohren fliegt einen das Teil definitiv nicht und es ist hundert mal besser als die billigen dünn wandigen Edelstahl Pötte so wie sie da einer Bild Bericht im Pilzforum um die Ohren flog.
Aber und das muss ich hier auch erwähnen so ein Teil kostet, solch eine Anschaffung ist zwar was fürs Leben sollte aber gut überlegt sein.

Re: All American gewerblich importieren?!

von pilzmartin1 » Sonntag, 22. April 2018 07:41

Sonderbare Unterscheidung. Auch bei direktimportieren Geräten können Unbeteiligte (Kinder, Nachbarn, etc) zu Schaden kommen, aber darüber zu diskutieren ist nicht wirklich zielführend. :wink: Danke für den Hinweis ohkw :)

Re: All American gewerblich importieren?!

von ohkw » Samstag, 21. April 2018 20:59

Ist halt ein Unterschied ob man durch den Import nicht CE konformer Geräte seine eigene Gesundheit riskiert, oder die von ahnungslosen Kunden ;)
Wenn die Dinger von vornherein als Autoklav deklariert würden, und nicht als Haushalts-Dampfdruckkochtopf würde es wahrscheinlich gehen, denn für sowas gibt's ja ganz andere Richtlinien als für Standard-Haushaltsgeräte, die ja praktisch deppensicher hoch drei sein müssen.

Re: All American gewerblich importieren?!

von Ständerpilz » Samstag, 21. April 2018 18:37

pilzmartin1 hat geschrieben:Genau das wollte ich gerade schreiben, mittlerweile habe ich eine Antwort erhalten, leider sind laut Hersteller die Geräte bzw. genauer der Verschlussmechanismus in der EU nicht zulassungsfähig, da nicht CE konform. Ich werde den sehr freundlichen Mann vom TÜV anschreiben und Fragen ob es vielleicht nicht doch geht, aber das ist wohl der Grund, warum sie bisher noch nicht bei uns erwerbbar sind. :( Es wundert mich nur, das der "Direktimport" trotzdem möglich ist, da es ja schon eine ganze Reihe an Geräten durch den Zoll geschafft haben.
Direktimport ist kein Problem, da man es ja nicht gewerblich macht und nicht weiter verkauft (="in Verkehr bringt").

Re: All American gewerblich importieren?!

von kornpilz » Freitag, 20. April 2018 09:16

Also erst Mal sind teile schon echt cool und sehr gut verarbeitet.
Ich habe auf der letzten suche einen glaub Italien Hersteller gefunden der einen Topf macht der dem allamerikan ziemlich nahe kommt aber auch gute 700 Euro kostet.

Ich muss ehrlich gestehen mit meinem 35 Liter Topf bin ich mega zufrieden! Der kauft Jetzt schon gute 3 Jahre fast jeden Tag ! Also so gute 800 bis 1000 Einsätze hat er hinter sich ! Er läuft und macht seine Arbeit . Der Preis war damals glaub 100 oder 130 euro. Okay der Gummi muss getauscht werden, aber sonst ist das Ding auch nicht zerstörbar bei normalen Gebrauch. Die einzige Spielerei die mir fehlt ist eine druckanzeige. Die kommt jetzt aber auf den neuen Topf.

Aber wenn mir ein all American Günstig über den Weg läuft Kauf ich ihn natürlich!!!!

Re: All American gewerblich importieren?!

von pilzmartin1 » Freitag, 20. April 2018 08:30

Genau das wollte ich gerade schreiben, mittlerweile habe ich eine Antwort erhalten, leider sind laut Hersteller die Geräte bzw. genauer der Verschlussmechanismus in der EU nicht zulassungsfähig, da nicht CE konform. Ich werde den sehr freundlichen Mann vom TÜV anschreiben und Fragen ob es vielleicht nicht doch geht, aber das ist wohl der Grund, warum sie bisher noch nicht bei uns erwerbbar sind. :( Es wundert mich nur, das der "Direktimport" trotzdem möglich ist, da es ja schon eine ganze Reihe an Geräten durch den Zoll geschafft haben.

Re: All American gewerblich importieren?!

von Ständerpilz » Donnerstag, 19. April 2018 22:17

Hast du die denn mal angeschrieben? All American Sterilizers meine ich. Wenn die nicht mitmachen, kannst du es ja sowieso vergessen. Wobei es da auch noch Alternativen aus China gibt, aber das ist so eine Sache mit den Chinesen.

Re: All American gewerblich importieren?!

von pilzmartin1 » Donnerstag, 19. April 2018 08:39

Hallo wababuba, danke für deinen Input. Ich glaube alle die mit Pilzzucht zu tun haben sind per se nicht ganz Mainstream ;)

Re: All American gewerblich importieren?!

von wababuba » Donnerstag, 19. April 2018 07:51

Also ich wäre ein dankbarer Abnehmer (natürlich vom grössten) denn so langsam geht mir das Kochen im DDKT auf die Nerven. Es passt immer nur 1 Sack rein und ich muss den dann erst noch länger Kochen da er nur auf 0.8 Bar Überdruck kommt. Habe mir schon überlegt einen direkt in USA zu bestellen.
Zum Einkochen, da ich neben Pilzen auch leidenschaftlich gerne Gärtnere fällt ende Sommer so einiges an Gemüse/Früchte an was eingekocht wird. Bis jetzt hat das neben meinen beiden DDKT noch ein 12L Topf erledigt und dazu benötigt es ja nicht wirkliches Sterilisieren. Probleme hatte ich bis jetzt nur immer mit Kürbis bei welchem sich die Glasdeckel nach ein paar Wochen nach oben gewölbt haben und ein "eher" unangenehmer Duft sich im Keller breit machte.
Allerdings gebe ich auch zu bedenken das ich jetzt nicht gerade dem Mainstream angehöre also denke ich auch das die Absatzzahlen sich eher im kleineren Bereich befinden würden.

Re: All American gewerblich importieren?!

von pilzmartin1 » Mittwoch, 18. April 2018 22:00

Hi mariapilz,

ich glaube bei den Einkochern gibt es auch ein paar Interessenten, die gerne einen AA hätten. Die Ästhetik ist eine besondere und die eignen sich für so ziemlich alles Essbare, inkl. Fisch. In gewisser Weise geht es um das Selbermachen und den Spass dabei. Ähnlich wie bei Menschen die sich heute einen Schallplattenspieler kaufen um "bewusst" Musik hören (gut, hier wird nichts selbst gemacht), oder einen Tischlerkurs besuchen um sich ihren Traumschrank selbst zu zimmern. Natürlich ist die Zielgruppe sehr begrenzt und das ganze wäre ein kleiner Nebenerwerb, aber wichtig sind für mich der Spass bei der Sache und nicht mit einem Minus aussteigen.

Haha, ein Ami-Shop wäre natürlich eine Idee, was braucht ihr den sonst noch? :lol:

Re: All American gewerblich importieren?!

von mariapilz » Mittwoch, 18. April 2018 21:37

hy pilzmartin,

hmm, wieviele von uns hier haben denn einen all american?
Ich schätze nicht so viele. Und für uns pilzler ist der echt gfierig.

Dass die "selber einkocher" sich dann einen all american kaufen bezweifle ich. Ein einkochautomat ist doch viel billiger.

wofür nehmen denn die Amerikaner den überhaupt her?

würdest du denn mehrere Ami Produkte anbieten? Ein ami-shop. :D da kann man dann schon mal einen schiffskontainer all americans probieren.

Liebe grüße

Re: All American gewerblich importieren?!

von pilzmartin1 » Mittwoch, 18. April 2018 21:29

Da hast du sicherlich Recht. Ich meinte nur, das man den AA wohl nicht komplett sich selbst überlassen kann, aber mit ein bisschen Übung ist der ws sehr angenehm zu Bedienen.

Re: All American gewerblich importieren?!

von Lauscher » Mittwoch, 18. April 2018 21:20

Ich vermute, das 1-10 Stellrad regelt die Heizleistung. Das fehlte bei meinem ersten Autoklav.
Auch wenn es keine "intelligente" Steuerung ist (die selbst auf Temperatur und/oder Druck achtet), kann man mit etwas Erfahrung vermutlich so vorgehen, daß man den All American erst einmal auf voller Leistung hochheizt, bis der nötige Druck erreicht ist, und dann die Heizleistung soweit runterdrehen, daß man den Topf ein bis zwei Stunden allein lassen kann.

Re: All American gewerblich importieren?!

von pilzmartin1 » Mittwoch, 18. April 2018 21:11

Ich glaube man muss die Temperatur manuell steuern, hier ein Bild

Bild

Re: All American gewerblich importieren?!

von Lauscher » Mittwoch, 18. April 2018 21:06

Ständerpilz hat geschrieben:Was heißt hier manuell steuern? Afaik heizen die und eventueller Überdruck geht über das Sicherheitsventil ab.
Mein erster Autoklav (18 Liter) wurde elektrisch beheizt. Wenn er an war, wurde die Heizspirale heiß und heizte durchgehend weiter hoch. Auf 2 Stunden Betrieb bedeutete das, das Überdruckventil war permanent am Kreischen, bis alles Wasser verdampft war. Ab dem Punkt wird es gefährlich. Das Metall wird heiß genug, um weich zu werden, und der Autoklav kann explodieren.
Für mich hieß das, zwei Stunden vor dem Gerät sitzen, Manometer und Thermometer beobachten, immer wieder an- und ausschalten.
Für schnelles Autoklavieren von etwas OP Besteck ist das völlig ok. Zeug reinschmeißen, warten bis Autoklav schreit, ausschalten, abkühlen lassen. Substrat über Stunden auf gleichmäßigem Druck+Temperatur halten, damit es bis in die Mitte steril ist, heißt hier: manuell steuern.

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