Südlicher Schüppling - Agrocybe aegerita

Beschreibungen und Zuchtdetails zu den jeweiligen Pilzarten

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Mycelio
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Südlicher Schüppling - Agrocybe aegerita

Beitrag von Mycelio » Sonntag, 21. Februar 2010 02:02

Text von Waldfrieden
Morrekturen von Mycelio

Agrocybe aegerita
Agrocybe cylindracea
Südlicher Schüppling
Südlicher Ackerling
Samthäubchen
Pioppino
Black Poplar Mushroom

Allgemein:
Der Pioppino stammt ursprünglich aus Italien (Pioppo = Pappel). Es handelt sich um einen Pilz, der eher warme Temperaturen benötigt, in der Schweiz und Deutschland ist er daher vorwiegend in den wärmeren, meist in den Weinbaugebieten, anzutreffen.
Heute wird der Pilz zu den Agrocybe (Ackerling) gezählt, zählte aber bis vor kurzem, der deutsche Name sagt es schon, zu den Schüpplingen (Pholiota). Eine genaue Untersuchung wird hier noch nötig sein, da es nach wie vor noch immer umstritten ist zu welcher Gattung er nun gehört.


Standort:
Der Pioppino ist ein Holzzersetzender Pilz, also ein Saprophyt. Er ist in Südeuropa und den südlichen USA beheimatet wie auch, wie erwähnt, in den wärmeren Regionen Mitteleuropas und Osteuropas. Als Saprophyt lebt er auf abgestorbenen Bäumen wie Ahorn, Pappeln, Weiden oder Erlen.
Für die Kultivierung werden Holzchips, von Vorteil aus Harthölzern, gemischt mit Sägemehl empfohlen, aber auch auf ganzen Baumstämmen gedeiht der Pilz prächtig.

Aussehen:
Sein flacher Hut, der sich von Braun nach Beige färbt, ist in der Mitte ein wenig dunkler. Er sitzt auf einem langen, dünnen Stiel mit einem weisslichen Ring. Der Pilz wächst in kleinen Gruppen.
Seit kurzem wird er auch gezüchtet, so dass man ihn das ganze Jahr hindurch kaufen kann.


Geschmack:
Die wilden Pilze sind Geschmacklich klar besser als die gezüchteten.
Seinen feinen geschmack entfaltet er am besten wenn er in kleine Streifen geschnitten und kurz angebraten oder fritiert wird.
Er passt ausgezeichnet zu Poulet oder Fisch, da sein feiner Geschmack den Geschmack des Poulets bzw. Fisches nicht überdeckt.

Heilwirkung:
Über die Heilwirkung des Pioppino ist bis heute nichts bekannt, allerdings produzieren sehr nahe Verwandte des Pioppino-Pilzes einmalige Antibiotika.

Nährwert:
Leider haben wir über die genauen Nährwerte keine Daten.


Zucht: Zucht:
Substrat
Myzelwachstum (Casing)
Dauer
Temperatur
Luftfeuchte
Co2
Fruchteinleitung (Primordia)
Fruchtwachstum (Frutification)
Erträge /m2


Schwierigkeitsgrad: leicht
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