Pilzsaison 2011 - Pilze sammeln?

Hier gibts Infos über unsere "Freunde" aus dem Wald und Berichte über unsere Funde.

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Mycomane
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Pilzsaison 2011 - Pilze sammeln?

Beitrag von Mycomane » Mittwoch, 07. September 2011 19:48

Hallo liebe Pilzfreunde,

wie sieht das denn bei euch aus?
Wann geht es bei euch denn wirklich mit dem Sammeln los?
Oder seit Ihr hier alle nur reine Pilzzüchter geworden?
Wann wird denn hier endlich offiziell die Pilzsaison eröffnet?
Wann bläst denn der Imperator in diesem Jahr das Jagdhorn und ruft euch hinaus in die Wälder?
In anderen Pilzforen ist schon der Teufel los!
Nur weil das hier Kulturpilz heißt? Das ist doch kein Grund.
Na ja...
Bis hier von offizieller Seite das Startsignal gegeben wird möchte ich ja nichts gesagt haben.
Kann es mir aber nicht ganz nehmen lassen euch schon mal ein wenig mit den Früchten meiner kürzlichen Tour durch den Wald zu animieren...

Bild


Und noch ein kleines Rätsel:

Was wurde beim Sammeln der folgenden Pilze nur falsch gemacht???

Bild

Bild

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schöne Grüße,
und viele Pilze!

Fabian
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Re: Pilzsaison 2011 - Pilze sammeln?

Beitrag von Geier » Mittwoch, 07. September 2011 21:44

Hallo Fabian

Das einzige was ich sehe ist, das einige Maronen garantiert wurmig sein werden. Na aber zusätzliche Proteine haben noch keinen umgebracht. :lol:

Wir waren auch schon in den Wäldern und haben Maronen, Steinies, Stockschwämmchen, Rötelritterlingen, Perlpilze und Birkenröhrlinge gefunden. Ach ja und Pfiffies. Kenne ja die Ecken nur wollen die Pfiffies hier nicht so recht.

Warte auf die ersten Parasol und Safranschirmlinge. Da brauch ich was von den Wurzeln.
Pils kann man nicht klonen.
kib
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Re: Pilzsaison 2011 - Pilze sammeln?

Beitrag von kib » Donnerstag, 08. September 2011 06:39

Hallo Fabian,

immer wieder schön, solche dicken Bollerpilze :D . Wünsche guten Appetit.
Bei uns war angeblich in den letzten Wochen nicht viel los - zu trocken. Mal sehen was am Wochenende so geht

@ Geier mach uns unsere Funde nicht madig
:wink:

Grüße
Kirsten
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Re: Pilzsaison 2011 - Pilze sammeln?

Beitrag von Das-Pilzimperium » Donnerstag, 08. September 2011 08:36

also...

ob ich dieses jahr noch ins jagdhorn stoßen werde ist noch ungewiss!

Es ist eher enttäuschend was man finden kann, einen haufen maronen (schwermetallspeicher) und ansonsten... naja hier und da mal ein perlpilz kaum krause glucken, keine steinpilze, selten mal herbsttrompeten... etc

Skalar für die Sammelzufriedenheit

sehr schlecht-----------------sehr gut
-----------1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
-------------- x

Einzig in diesem jahr sind wieder einige raritäten die ich gefunden habe
Kornblumenröhrling
Hasenröhrling
Gallen Stachelpilz
Europäisches Goldblatt
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Re: Pilzsaison 2011 - Pilze sammeln?

Beitrag von ABMkoch » Donnerstag, 08. September 2011 21:55

Also ich empfand dieses Jahr bisher nicht so als Katastrophe. Eher so ein mittelmäßiges Jahr (4 von 10 Punkten).
Zumindest Steinpilze habe ich im Harz mehr gefunden als Maronen. Konnte mich gar nicht retten vor lauter Pilzen.
Dummerweise war ich nur ein paar Tage dort und seitdem ich wieder zuhause bin regnet es beinahe durchgehend. Nicht optimal zum sammeln.
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Re: Pilzsaison 2011 - Pilze sammeln?

Beitrag von leuchtpilz » Donnerstag, 08. September 2011 22:56

Hallo,
Mycomane hat geschrieben:Und noch ein kleines Rätsel:

Was wurde beim Sammeln der folgenden Pilze nur falsch gemacht???
Kann es sein, dass die Pilze abgeschnitten wurden, anstatt sie heraus zu drehen?!

gruß
leuchtpilz
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Re: Pilzsaison 2011 - Pilze sammeln?

Beitrag von Das-Pilzimperium » Freitag, 09. September 2011 08:21

Mycomane hat geschrieben: Was wurde beim Sammeln der folgenden Pilze nur falsch gemacht???

:?: :?: :?:

nix?

sind röhrenpilze... die dürfen bei mir abgeschnitten werden!

Alex
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Re: Pilzsaison 2011 - Pilze sammeln?

Beitrag von Mycomane » Freitag, 09. September 2011 19:28

Hallo Leute,

@Kirsten:
Das ist aber lieb von dir, dass du meine Pilze so in Schutz nimmst, habe mich auch gefreut, für das erste mal im Wald in diesem Jahr, aber ....

@ Geier:
Treffer ins schwarze!
Genau darauf wollte ich hinaus.
Hätte die Dinger mal durchschneiden sollen, bevor ich sie in den Korb gelegt habe.
Das hätte die Enttäuschung beim Putzen etwas verringert.
Außerdem denke ich, dass Pilzreste die keiner haben will am besten gleich im Wald entsorgt werden sollten.
Vielleicht keimt dort noch die ein oder andere Spore.
Mich wundert nur etwas, dass nicht speziell die großen, alten Pilze voll Maden waren, sondern selbst die Allerkleinsten. Die Hälfte von den Maronen war voll davon.
Vielleicht hängt das etwas mit dem Wetter zusammen. Als ich die am letzen Wochenende gesammelt habe hat es zwar nicht geregnet, aber es was so schwül-warm, dass mir der Schweiß wie Regen von der Stirn getropft ist.
Normalerweise sammele ich eher so einen Monat später Pilze. Dann ist es oft schon etwas kühler und wenn ich eine Marone sehe der gerade mal fünf zentimeter groß ist kann ich in der Regel davon ausgehen, dass die madenfrei ist.
Vielleich täuscht die Größe etwas auf dem Foto. Die meisten sind so zwischen 5 und 10 cm groß gewesen.
Nehme mal an, dass die Eier dieser verdammten Pilzfliegen bei diesem Wetter in ein paar Stunden schlüpfen und dann gleich fleißig mit dem Fressen anfangen.
Die einzige Entschuldigung die ich vorbringen kann, warum ich die Pilze nicht durchgeschnitten habe ist, dass ich vor hatte zu versuchen ein paar davon zu klonen.
Da hätte ich natürlich nicht so viele gebraucht, aber man weiß schließlich vorher nicht was man noch so alles findet, und da habe ich einfach alles was mir vielversprechend aussah ganz gelassen.

@ Alex:
Das ist aber schade, dass du so pessimistische Aussichten hast.
Aber vielleicht kann sich das ja noch ändern. Nur weil ein Jahr nicht gut anfängt muss es noch nicht schlecht enden.
Das mit deinen Bedenken der Schwermetalle wegen ist aber interessant. Dass Pilze generell gerne mal Schwermetalle aufnehmen ist schon klar, aber, dass das speziell bei Maronen so ist wußte ich nicht.
Würde mich interessieren woher du diese Informationen hast. Weist du zufällig um welche Schwermetalle es sich da genau handelt?
Ist das der hauptsächliche Grund, warum du etwas gegen Maronen einzuwenden hast, oder sagen die dir auch geschmacklich nicht so zu?
Ist schon klar, dass die von der Konsistenz nicht mit Steinpilzen mithalten können, aber du scheinst mir doch ein außerordentlicher Gourmet zu sein.

@ Geier:
Wenn es bei deinen Parasolen bzw. Safranschirmlingen um kultivierbares Material geht, kann ich dir vielleicht aushelfen.
Aber vermutlich möchtest du lieber auf Nr. sicher gehen und das selbst in die Hand nehmen.

@Buthoscorpio:
Buthoscorpio hat geschrieben: Dummerweise war ich nur ein paar Tage dort und seitdem ich wieder zuhause bin regnet es beinahe durchgehend. Nicht optimal zum sammeln.
Natürlich zum Sammeln nicht so toll, aber für die Pilze...
Hoffen wir, dass es bei allen so gut weitergeht wie bei dir!


schöne Grüße
Fabian
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kib
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Re: Pilzsaison 2011 - Pilze sammeln?

Beitrag von kib » Freitag, 09. September 2011 19:44

ohjeh, ich muß wohl mit meinem humor etwas aufpassen. So völlig harmlose doppeldeutigkeiten machen mir manchmal einen heidenspaß. madig/wurmig... okayokay, vermutlich sonst für niemanden witzig. :)

wird wohl nichts mit dem wald bei mir dies wochenende, wir gehen auf vogelschau statt pilzsuche

lg
Kirsten
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Re: Pilzsaison 2011 - Pilze sammeln?

Beitrag von ABMkoch » Samstag, 10. September 2011 16:29

Mycomane hat geschrieben: Das mit deinen Bedenken der Schwermetalle wegen ist aber interessant. Dass Pilze generell gerne mal Schwermetalle aufnehmen ist schon klar, aber, dass das speziell bei Maronen so ist wußte ich nicht.
Würde mich interessieren woher du diese Informationen hast. Weist du zufällig um welche Schwermetalle es sich da genau handelt?
Ist das der hauptsächliche Grund, warum du etwas gegen Maronen einzuwenden hast, oder sagen die dir auch geschmacklich nicht so zu?
Also die Information liegt mir auch vor. Insbesondere nach Tschernobyl wurde gewarnt Maronen zu sammeln. Welche Schwermetalle nun genau eingelagert werden weiß ich nicht. Das schlimme sind aber nicht die Schwermetalle als solche (die Toxizität der Schwermetalle spielt eine untergeordnete Rolle), sondern dass auch gerne radioaktive Schwermetalle eingelagert werden .
Übrigens sollen sich die Schwermetalle in der oberen Huthaut anreichern, allerdings würde ich keine Garantie für die Aussage geben.
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Re: Pilzsaison 2011 - Pilze sammeln?

Beitrag von Maeks » Samstag, 10. September 2011 19:34

Nach etlichen Pilzsammlungen von meinem nachbarn habe ich mich zum ersten mal in den Wald gewagt
Also bei mir hat die Pilzsaison schon angefangen : meine ausbeute nach 3h wanderung in der eifel:

Bild

oben... etliche Birkenpilze

unten links samtfüßkremplinge
unten mitte goldrörlinge (leider alle total vermadet)
unten rechts gallenröhrlinge (leider viel zu vielegesammelt, dachte es wären fichtensteinpilze naja, später dazugelernt und gemerkt das auch eine geschmacksprobe gereicht hätte oder zumindest das wissen um diese pilze auch einfach stehen zu lassen)
in der mitte semmelstoppelpilze (hydnum rufescens)
ganz oben rechts violette lacktrichterlinge(2mal)
und links daneben ein pilz den ich anfang für einen violetten rötelritterling hielt (hab dann aber gelesen das dieser violette lamellen hat..... meiner hatte cremeweiss)... danach hielt ich ihn für einen violetten täubling und danach hielt ich ihn reif für die tonne .... weil angst sich zu vergiften

bis auf die Gallenröhrlinge und meinen violetten irgendwas habe ich alles in kultur genommen
mal schauen was wird

Viele Grüße
Max
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Re: Pilzsaison 2011 - Pilze sammeln?

Beitrag von Das-Pilzimperium » Sonntag, 11. September 2011 10:06

oben der täubling könnte der stachelbeertäubling sein (säufernase)

zudem hast du noch eine rotkappe gefunden (links unter dem täubling)
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Re: Pilzsaison 2011 - Pilze sammeln?

Beitrag von Das-Pilzimperium » Sonntag, 11. September 2011 10:13

Mycomane hat geschrieben: Dass Pilze generell gerne mal Schwermetalle aufnehmen ist schon klar, aber, dass das speziell bei Maronen so ist wußte ich nicht.
Würde mich interessieren woher du diese Informationen hast. Weist du zufällig um welche Schwermetalle es sich da genau handelt?
Ist das der hauptsächliche Grund, warum du etwas gegen Maronen einzuwenden hast, oder sagen die dir auch geschmacklich nicht so zu?
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Woher ich die Infos habe? Streng geheim 8)

Wir lassen jedes zweite jahr Pilze testen auf schwermetalle und radioaktivität!

Was wir an schwermetalle gefunden haben,
Blei
Cadmium
Nickel
Chrom etc.

aber auch arsen
und Cäsium 137

Das ist zu 40% der grund gegen Maronen und zu 60% ist das für mich nur schlabberkram... :mrgreen:

Ich sammel kaum röhrenpilze... ab und zu mal steinpilze (um sie zu trocknen und zu verschenken)

Wenn man weiß was alles essbar ist... denn lässt man sowas gerne stehen...
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Re: Pilzsaison 2011 - Pilze sammeln?

Beitrag von Mycomane » Sonntag, 11. September 2011 12:36

Jetzt wirds aber immer interessanter.

Dass ich es hier nicht nur mit einem Pilz- sondern auch mit einem Chemieexperten zu tun habe war mir nicht klar. Was genau heißt denn "wir" prüfen nach?
Ist das bei dir auf der Arbeit, oder von deinem Pilzclub aus oder wer sonst?
Verstehe das bitte nicht falsch, aber mit Massenspektrometrischen Untersuchungen findest du so ziemlich überall fast alles was das Periodensystem der Elemente her gibt. Aber ob das die bedenklichen Grenzwerte, die oft schon recht eng gesteckt sind, auch bedeutsam überschreitet ist eine andere Frage.

Nehme an das hast du schon alles mit einbezogen, von daher möchte ich nichts gesagt haben, war nur so eine generelle Anmerkung.
Ob jedoch das Gemüse etc. was wir sonst so essen, das z.B. mit Phosphatdünger hochgezogen wurde, der teilweise nicht unbedeutende Mengen an Uran enthält, sich enorm davon unterscheidet, weiß ich nicht. Das Cäesium 137 dürfte innerhalb Deutschlands mengenmäßig auch enorm unterschiedlich anzutreffen sein.
Bin mir gerade nicht so sicher wie damals nach Tschernobyl der Wind geweht hat. Habe mal gehört, dass das in Bayern besonders schlimm sein soll.

Dass es noch vieles andere als Röhrenpilze gibt habe ich mir auch schon gedacht. Kenne mich da bis auf einige Ausnahmen nicht so genau aus. Aber dass bei dir auch Steinpilze hauptsächlich zum Verschenken gedacht sind kann ich dir nicht ganz abnehmen.
Fände es sehr schön, wenn du mal schreiben würdest was geschmacklich deine Favoriten sind.
Dass vieles im Wald essbar ist war schon klar, aber wie gut das dann schmeckt?
Bin gespannt auf deine Top 10 Liste!
Bin auf jeden Fall dankbar und mal wieder gespannt fundierte Infos zu bekommen.

schöne Grüße
Fabian
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Re: Pilzsaison 2011 - Pilze sammeln?

Beitrag von Das-Pilzimperium » Sonntag, 11. September 2011 16:34

"Wir" bezieht sich auf mich und meine fangemeinde :mrgreen:

wir lassen in schleswig holstein proben sammeln und trocknen oder wenns möglich ist auch frisch verschicken...

Das testet bei uns das Veterinäramt bzw. Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume

Was auffällig ist, ist das es nur bei maronen eine überschreitung der cäsium 137 werte gibt... bei steinpilzen ist es seit jahren nicht nachweisbar!

Meine top 10 Liste?!

1. Stockschwämmchen
2. Grüngefelderte Täublinge
2. Rauchblättrige Schwefelköpfe
3. Trompetenpfifferlinge
4. Frauentäubling
5. Speisetäubling
6. Flockenstielige Hexenröhrlinge
7. samtfußrüblinge
8. Morcheln
9. Austernseitlinge
10. Parasol (paniert)

Steinpilze nur sehr jung zu einem fettarme sahnesößchen und bandnudeln

Ansonsten freuen sich die leute immer zu weihnchten einen keks das man steinpilze verschenkt

Alex
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