probleme mit kulturflüssigkeit

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kornpilz
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Re: probleme mit kulturflüssigkeit

Beitrag von kornpilz » Sonntag, 21. Juli 2019 12:47

8) Mariapilz wir werden uns sicher einig ;-)

Wäre toll wenn das klappt . Wie bekommst du die Pilze ?
Alle Pilze sind essbar , manche nur einmal ;-)
ABMkoch
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Re: probleme mit kulturflüssigkeit

Beitrag von ABMkoch » Sonntag, 21. Juli 2019 14:37

Ich hätte durchaus auch Interesse an ein paar Sporen/einer Kultur. Ich kann allerdings aus Erfahrung sagen, dass es extrem schwierig ist Fuchtkörper durch den Zoll zu bekommen. Die werden meistens als Arzneimittel einkassiert.
Pilzkulturen gehen aber problemlos durch den Zoll.

Übrigens ist die Kultivierung von C. militaris eigentlich nicht schwierig. Es scheitert nur meistens an der Pilzkultur. Da Ascomyceten erst eine späte Plasmogamie durchführen muss permanent eine Kultur mit 2 Strains (beide Matingtypes) aufrecht erhalten werden. Aber eine wächst meistens schneller als die andere... Geschickt ist es daher Single-Spore isolates zu nutzen, mittels PCR zu typisieren und gezielt zu kombinieren.

Bezüglich des Nhebodens istt C. militaris nicht wählerisch und wächst auf so ziemlich jedem Nähemedium.
Cordyceps-Thailand hat geschrieben:
Sonntag, 21. Juli 2019 06:48

Nur das drauflegen der pda auf das substrat funktioniert bei cordyceps nicht, die sporen müssen schön tief in das substrat eindringen.
Bei mir klappt das wunderbar.

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mariapilz
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Re: probleme mit kulturflüssigkeit

Beitrag von mariapilz » Sonntag, 21. Juli 2019 15:00

kornpilz hat geschrieben:
Sonntag, 21. Juli 2019 12:47
Wäre toll wenn das klappt . Wie bekommst du die Pilze ?
Wie was? Bitte näher erläutern
ABMkoch hat geschrieben:
Sonntag, 21. Juli 2019 14:37
Ich hätte durchaus auch Interesse an ein paar Sporen/einer Kultur. Ich kann allerdings aus Erfahrung sagen, dass es extrem schwierig ist Fuchtkörper durch den Zoll zu bekommen. Die werden meistens als Arzneimittel einkassiert.
Pilzkulturen gehen aber problemlos durch den Zoll.
:lol:
das ändert was. Vorschlag: Wir machens so:
1. getrocknete Pilze und Pilze im Glas zu mir
2. Zwei Petris in voneinander unabhängigen Briefumschlägen (halb bewachsen) zum Koch.

Der Koch soll dann für Kornpilz und mich Petris herrichten. (Er hat alles und ist sicher am saubersten) Halten das die Kulturen gut aus wenn sie von dir überimpft werden?

Was haltet ihr davon?

cordyceps Thailand wird sich wundern was hier abgeht :lol:
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Re: probleme mit kulturflüssigkeit

Beitrag von Cordyceps-Thailand » Sonntag, 21. Juli 2019 15:21

Hallo

Das ich nicht sofort antworte liegt daran das ich sehr viel tu tun habe...baue mir gerade ein swimmingpool, baue gerade eine produktionshalle neben meinem wohnhaus, damit ich mich später voll auf die pilze konzentrieren kann. Zur zeit muss ich jeweils eine halbe stunde zu dem ort wo ich jetzt die pilze habe.
Das ziel ist von den pilzen zu leben und bis zu 10000 gläser pro monat zu produzieren.
der gedanke damit geld zu verdienen, davon gut zu leben aber auch menschen mit den pilzen zu helfen, sie gesünder und stärker zu machen, gerade der gedanke das cordyceps zum teil helfen kann krebs und mestastasen zu bekämpfen.
meine frau nimmt schon länger cordyceps als tee und kann damit wunderbar schlafen.
männer soll es bei der manneskraft...also natürliches viagra :-)

Ich spreche von gläser weil dort die pilze steril und gekühlt aufwachsen. Stabiele temperatur zwischen 22 und 24 grad. 10 tage im dunkel danach ca 8 wochen unter licht 12stunden pro tag.
danach wird der pilz getrocknet und so als pilz oder als kapsel weiter verarbeitet.
der preis in thailand ist so um die 10euro pro 10gr guter qualität.

Mit einem gerrochnete pilz kann man definitiv nichts mehr anfangen ausser zu konsumieren.
ich werde in kürze eine farm in bangkok besuchen wovon ich auch schon meine ersten pilze bekommen hatte. Ich werde ihn fragen ob es was bringt ein glas nach europa zu verschicken.
ich werde euch auf jeden fall petrischale zukommen lassen.
Aber...das könnte eine zeit lang dauern....ich habe nur noch 2 schalen übrig und bin mir nicht sicher ob ich nun eine pause machen soll um herauszufinden wo genau mein problem liegt und angesichts der neuen halle müsste ich dann auch nicht so viele gläser umziehen.
Auch kostet mich jeder tag den ich nicht produktiev arbeite, sprich nicht jeden tag neue gläser produziere auch viel geld. Meine stromrechnung liegt bei nur einem raum bei 100euro pro monat, was für unsere verhältnisse viel geld ist. Zur zeit stehen nur etwa 200 gläser in den regalen.

Ich hoffe das der neubau nicht länger als 2 monate dauert, dann würde ich nochmals komplett neu anfangen pda und genetik zu kultivieren und dann neu durchstarten.
somit wäre ich in der lage november/dezember meinem freund der mich besucht die sachen für euch mitgeben, das würde die sache und die eventuellen problemen beim zoll und post minimieren und die frischen pilze und pda würde eher überleben.
ihr hättet zeit euch etwas mit cordyceps zu befassen, danach könnt ihr mir ja auch sicher sagen was ich falsch mache...lol

So, gute nacht...
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Re: probleme mit kulturflüssigkeit

Beitrag von Cordyceps-Thailand » Sonntag, 21. Juli 2019 15:22

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So sollte es einmal aussehen.....
Cordyceps-Thailand
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Re: probleme mit kulturflüssigkeit

Beitrag von Cordyceps-Thailand » Sonntag, 21. Juli 2019 15:37

ABMkoch hat geschrieben:
Sonntag, 21. Juli 2019 14:37
Ich hätte durchaus auch Interesse an ein paar Sporen/einer Kultur. Ich kann allerdings aus Erfahrung sagen, dass es extrem schwierig ist Fuchtkörper durch den Zoll zu bekommen. Die werden meistens als Arzneimittel einkassiert.
Pilzkulturen gehen aber problemlos durch den Zoll.

Übrigens ist die Kultivierung von C. militaris eigentlich nicht schwierig. Es scheitert nur meistens an der Pilzkultur. Da Ascomyceten erst eine späte Plasmogamie durchführen muss permanent eine Kultur mit 2 Strains (beide Matingtypes) aufrecht erhalten werden. Aber eine wächst meistens schneller als die andere... Geschickt ist es daher Single-Spore isolates zu nutzen, mittels PCR zu typisieren und gezielt zu kombinieren.

Bezüglich des Nhebodens istt C. militaris nicht wählerisch und wächst auf so ziemlich jedem Nähemedium.
Cordyceps-Thailand hat geschrieben:
Sonntag, 21. Juli 2019 06:48

Nur das drauflegen der pda auf das substrat funktioniert bei cordyceps nicht, die sporen müssen schön tief in das substrat eindringen.
Bei mir klappt das wunderbar.

IMG_8719 - Kopie.JPG

Hallo

Vielen dank für deie antwort, aber ganz ehrlich....nix verstehen....
da muss ich erst einmal nachschlagen was ascomycetum, plasmogamie und andere ausdrücke überhaupt bedeuten....ha ha

Ich denke startkukturen sollten nicht das problem sein. Da vertraue ich der farm die mir die verkaft hatten. Ich nutze eine rüttlerplatte um die flaschen zu schütteln.
andere nutzen ein magnet mixer der einen tornado erzeugt in der flasche.

Kann es an der geschwindigkeit meiner maschine liegen ?
Gibt es werte wie viel u/min es im minimum sein muss ?
was für ein medium verwendest du ?
Ich nutze bio reis und um die genetik zu erhalten nutze ich seidenraupen als medium.

Danke auf für den tip wegen dem zoll, da hatte ich auch schon bedenken

Liebe grüsse Ivo
Cordyceps-Thailand
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Re: probleme mit kulturflüssigkeit

Beitrag von Cordyceps-Thailand » Sonntag, 21. Juli 2019 15:40

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mariapilz
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Re: probleme mit kulturflüssigkeit

Beitrag von mariapilz » Sonntag, 21. Juli 2019 15:43

Cordyceps-Thailand hat geschrieben:
Sonntag, 21. Juli 2019 15:21
somit wäre ich in der lage november/dezember meinem freund der mich besucht die sachen für euch mitgeben, das würde die sache und die eventuellen problemen beim zoll und post minimieren und die frischen pilze und pda würde eher überleben.
ihr hättet zeit euch etwas mit cordyceps zu befassen, danach könnt ihr mir ja auch sicher sagen was ich falsch mache...lol
Super!
Geniale Fotos! :shock: :D
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