Foliengewächshaus?

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Foliengewächshaus?

Beitrag von Ständerpilz » Donnerstag, 14. Juli 2016 14:19

Ich benötige dringend eine andere Lösung für die Fruchtung. Bislang habe ich Styroporboxen eingesetzt, die aber langsam zu klein sind und auch noch ein paar andere Nachteile haben, z. B. mangelnde Belüftung. Meine Austern wachsen da nur verkrüppelt und werden nicht groß.

Nun dachte ich über ein Folienzelt nach. Also nur ein kleines mit ein paar Regalböden. Kann jemand da eins empfehlen, dass preisgünstig und hinreichend stabil ist? Ideal wäre, wenn mir dazu jemand auch eine passende Plastikwanne für unten drunter empfehlen könnte.

Oder kennt jemand noch günstigere Lösungen? Nachdem ich einige Rechnungen zu bezahlen hatte, bin ich nämlich leider völlig pleite und kann wirklich nicht viel kaufen.
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Re: Foliengewächshaus?

Beitrag von Lauscher » Donnerstag, 14. Juli 2016 14:47

Bei mir ist die Situation ähnlich, mit meinen Fruchtungslösungen bin ich unzufrieden, und ich denke an ein Gewächshaus. Zum fertig kaufen reicht das Geld gerade nicht, und zum Basteln komme ich zeitlich erst einmal nicht.
Ich denke an ein Gewächshaus, evtl. Selbstbau, mit Ultraschallvernebler für die Befeuchtung. Pilzhaus/Andreas hat mal beschrieben, daß der Dauernebel Trauermückenbefall verhindert, da die kleinen Viecher einfach irgendwo an feuchten Stellen klebenbleiben und nicht wieder loskommen.
Ideal wäre, wenn mir dazu jemand auch eine passende Plastikwanne für unten drunter empfehlen könnte.
Wofür die Wanne? Willst Du das Folienzelt in die Wohnung stellen?
Oder kennt jemand noch günstigere Lösungen?
Eine Fertiglösung weiß ich erst einmal nicht, und im Netz gesucht hast Du ja sicher auch schon. ;-)
Bei Selbstbau denke ich gerade, daß Tyvek ein gutes Material sein könnte. Es ist zwar undurchsichtig, aber weiß und superstabil. Billig ist es auch. Genähte Verbindungen halten sehr gut, kleben geht sicher auch, je nach Kleber.

Regale sollten nicht aus Holz o.ä. sein, da Holz im feuchten Klima selbst befallen wird.
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Re: Foliengewächshaus?

Beitrag von Ständerpilz » Donnerstag, 14. Juli 2016 15:21

Lauscher hat geschrieben:Bei mir ist die Situation ähnlich, mit meinen Fruchtungslösungen bin ich unzufrieden, und ich denke an ein Gewächshaus. Zum fertig kaufen reicht das Geld gerade nicht, und zum Basteln komme ich zeitlich erst einmal nicht.
Es gibt auch recht preiswerte große Foliengewächshäuser, wie ich gesehen habe. Ich dachte auch über Folientunnel etc. nach, vielleicht wäre das ja für dich eine Option? Wenn du einen Garten hast, dann kannst du manche Pilzarten sicher auch gut in Beeten anlegen und dann einen Folientunnel drüber spannen.
Ich denke an ein Gewächshaus, evtl. Selbstbau, mit Ultraschallvernebler für die Befeuchtung. Pilzhaus/Andreas hat mal beschrieben, daß der Dauernebel Trauermückenbefall verhindert, da die kleinen Viecher einfach irgendwo an feuchten Stellen klebenbleiben und nicht wieder loskommen.
Vielleicht wenn der wirklich dauernd läuft. In der Styroporkiste entwickelt er mir zu viel Wärme und daher schalte ich ihn nur hin und wieder an (mehrfach am Tag). Ich muss mir dann dringend auch mal was zusammenbasteln, um die Luftfeuchtigkeit messen zu können. Jedenfalls habe ich noch reichlich Potenzial für Verbesserungen, dummerweise ist Geld momentan echt ein Problem.
Wofür die Wanne? Willst Du das Folienzelt in die Wohnung stellen?
Ja, ich habe weder Balkon noch Garten. Ich könnte allenfalls bei meiner Mutter den Garten nutzen, aber die wohnt immerhin rund 15 km von hier. Das wäre unpraktisch, weil ich ja fast täglich nach gucken müsste.
In meiner Wohnung habe ich neuen Laminatboden. Daher sollte da keinesfalls irgendwann eine Pfütze stehen und deshalb muss auf jeden Fall eine Wanne drunter.
Eine Fertiglösung weiß ich erst einmal nicht, und im Netz gesucht hast Du ja sicher auch schon. ;-)
Ja, zumindest oberflächlich. Es wird alles mögliche gebastelt und die Foliengewächshäuser sind weit verbreitet. Ich dachte noch über einen Kunststoffschrank nach, den ich dann entsprechend umbaue. Allerdings sind die auch nicht wirklich schön für den Wohnraum und außerdem teurer als ein Foliengewächshaus.
Bei Selbstbau denke ich gerade, daß Tyvek ein gutes Material sein könnte. Es ist zwar undurchsichtig, aber weiß und superstabil. Billig ist es auch. Genähte Verbindungen halten sehr gut, kleben geht sicher auch, je nach Kleber.
Das ist doch gar nicht schlecht, gute Idee! Denn wenn es undurchsichtig ist, dann heizt es sich auch nicht zu sehr auf. Allerdings habe ich wenig Lust mir einen Rahmen zu basteln. Und Holz kann man nicht nehmen, wie du ja schon gesagt hast.
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Re: Foliengewächshaus?

Beitrag von Lauscher » Donnerstag, 14. Juli 2016 15:34

Es gibt auch recht preiswerte große Foliengewächshäuser, wie ich gesehen habe. Ich dachte auch über Folientunnel etc. nach, vielleicht wäre das ja für dich eine Option? Wenn du einen Garten hast, dann kannst du manche Pilzarten sicher auch gut in Beeten anlegen und dann einen Folientunnel drüber spannen.
Wahrscheinlich wird es bei mir auf so etwas in der Art hinauslaufen.
In Beete werde ich die Pilzblöcke nicht packen. Die Situation habe ich gerade, und die Schnecken knabbern öfters mal an Blöcken und Pilzen. Es ist zwar kein Massenbefall, aber schön ist anders. Eher werde ich die Blöcke auf einen Kunststofftisch oder Kunststoffregal packen.
Jedenfalls habe ich noch reichlich Potenzial für Verbesserungen
Schön formuliert, kann ich gut nachvollziehen! :lol:
Vielleicht wenn der wirklich dauernd läuft. In der Styroporkiste entwickelt er mir zu viel Wärme und daher schalte ich ihn nur hin und wieder an (mehrfach am Tag)
In einem begehbaren Gewächshaus dürfte sich das relativieren. In Kleinräumen ist so ein Vernebler nach Deiner Erfahrung wohl doch überdimensioniert (zu nass und zu warm).
Ja, ich habe weder Balkon noch Garten. Ich könnte allenfalls bei meiner Mutter den Garten nutzen, aber die wohnt immerhin rund 15 km von hier. Das wäre unpraktisch, weil ich ja fast täglich nach gucken müsste.
Ok, das ist wirklich unpraktisch. Einen Nachbarn mit Garten (oder irgendwelcher Fläche, muß ja keine Erde sein), mit dem Du Dich gut verstehst, hast Du nicht?
Allerdings habe ich wenig Lust mir einen Rahmen zu basteln. Und Holz kann man nicht nehmen, wie du ja schon gesagt hast.
Der Rahmen könnte ja auch außen sein, und damit auch aus Holz. Das Tyzek könnte man antackern oder annähen, oder Schlaufen dranmachen, oder ...
Nur das Innenregal sollte kein Holz sein. Oder Du nimmst Abfall-/Paletten-/Billigstholz und wechselst es ab und zu aus.

Edit: Beim Stichwort "Kunststoffregal" finde ich viele billige Angebote, hier nur ein beliebiges Beispiel für 11,90. Eine Kunststoffhülle (Tyvek oder anderes) könnte drumherumgebastelt werden und bräuchte keinen zusätzlichen Rahmen. Als Boden eine Kunststoffwanne, Beispiel für 10,-.
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