Agar mit Kondenswasser...

Rezepte und Petrischalen gießen

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blubb0211
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Agar mit Kondenswasser...

Beitrag von blubb0211 » Freitag, 30. Oktober 2009 23:38

Hmmm... Ich habe jetzt zum ersten mal in meinem Leben Agar in Petris gegossen und sterilisiert. Nun habe ich aber das problem, dass sich auf den Agardeckeln viel Kodenswasser befindet... wirkt das negativ auf die zukünftigen Myzelkulturen aus?
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Beitrag von Gonzo » Freitag, 30. Oktober 2009 23:54

brei welcher temperatur hast du die stehen? das legt sich wieder kommt halt drauf an wie du die lagerst.
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davidson30
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Beitrag von davidson30 » Samstag, 31. Oktober 2009 09:41

hallo


das kondeswasserproblem ist leider nur zu gut bekannt .

solange das wasser nicht in der petri auf dem boden ist ...sondern nur am deckel ist es nicht weiter ein problem ... wenn die tropfen runter fallen mag das das myzel schon weniger ... zudem besteht die gefahr das du mit dem wasser kontis vom rand in die petri einschwemmst .

ich persönlich habe das problem erst in den griff bekommen als ich meine petris und agar extra autoklaviert habe und die petris vorm filter gegossen habe ... und den deckel erst nach dem abkühlen des agars auf die petri gegeben habe ...

und was noch schlecht ist sind temperaturschwankungen ... auch davon kann sich kondenswasser in petris bilden .


wenn du keinen filter hast ... könnte es auch helfen die petris im autoklaven zu stapeln .... dann sollten die petris in der mitte des stapels um einiges besser sein als die oberen und unteren ...

auch habe ich die erfahrung gemacht das nicht in allen autoklaven das kondenswassserproblem gleich ist .... wenn die petris direkt über dem wasserbad stehen (auf einen gelöcherten blech) oder in einen ddkt ....ist es um einiges schlimmer als zb in einen bundeswehrautoklaven (wo das sterilgut in einen behälter steht der sie vom wasserbad trennt)

... hatte auch schon die idee die petris in alufolie einzupacken so das der dampf nicht direkt zur petri (wenn sie noch kälter ist) vordringen kann und dort dann kondensiert ... da ich aber dann meine arbeitsweise geändert habe wurde das aber nicht mehr versucht...


auch die rezeptur .. insbesondere die agarmenge kann sich ebenfalls auf das kondenswasser auswirken ...




wenn du "feuchte" petris hast kannst du sie auch in der impfkiste oder vorm filter kurz umdrehen und die tropfen auf dem deckel abschütteln ... dann sollte die wassermenge in der petri so gering sein das es dem myzel nichts ausmacht ... ( das funzt überhaupt gut wenn die petris noch nicht abgeküht sind ... da trocknet der deckel in kurzer zeit ... aber unterseite nicht ausschütteln ... es kann sein wenn das ganze noch warm ist das der agar noch nicht fest ist ... und dann klebt der agar irgendwo ... bevorzugt an der wand (pers. erahrung)








gut kulturpilz

fritz
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Hephaistos
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Beitrag von Hephaistos » Dienstag, 03. November 2009 12:19

Hallo!
davidson30 hat geschrieben:...wenn du keinen filter hast ... könnte es auch helfen die petris im autoklaven zu stapeln .... dann sollten die petris in der mitte des stapels um einiges besser sein als die oberen und unteren ...

... hatte auch schon die idee die petris in alufolie einzupacken so das der dampf nicht direkt zur petri (wenn sie noch kälter ist) vordringen kann und dort dann kondensiert ... da ich aber dann meine arbeitsweise geändert habe wurde das aber nicht mehr versucht...
Bei ersterem kann ich dir vollkommen zustimmen. Bei zweiterem glaube ich, dass das Problem beim Abkühlen entsteht. Aussen ist es schon kalt, wärend innen der Agar noch heiß ist. Alufolieversuche habe ich gestern gemacht, hier das Ergebnis:

Bild
bei einem Paket ist die Folie beim beim Befüllen des DKT gerissen, machte aber keinen Unterschied zu den anderen.

Bild
Hier die Stapel mal ausgepackt. In den oberen Schalen massenhaft Kondenswasser, die in der Mitte und Unten sind "trocken". Das bestätigt meine "Abkühltheorie", da ja von unten das Wasser noch länger wärmt, wobei der Deckel als erstes kalt ist.

Bild
Hier die fertig verpackten Petris, man sieht deutlich den Unterschied. Werde mal versuchen etwas Silicagel (Trocknungsmittel) in so einen Pack miteinzuschweißen, vielleicht bringt das was.

Gruß,
Hary
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Beitrag von zauber0878 » Dienstag, 03. November 2009 20:54

oh ich habe gerade im anderen thema das gleiche problem gepostet :-( sorry
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Hephaistos
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Beitrag von Hephaistos » Donnerstag, 05. November 2009 10:55

Hallo!
davidson30 hat geschrieben:...solange das wasser nicht in der petri auf dem boden ist ...sondern nur am deckel ist es nicht weiter ein problem ... wenn die tropfen runter fallen mag das das myzel schon weniger ... zudem besteht die gefahr das du mit dem wasser kontis vom rand in die petri einschwemmst...
Äh, das Tropfenproblem hat du nur bei falscher Lagerung!
:!: :!: :!: Grundkurs Mikrobiologie: Petrischalen werden immer mit dem Deckel nach unten gelagert :!: :!: :!:

Gruß,
Hary

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Taxol
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Re: Agar mit Kondenswasser...

Beitrag von Taxol » Donnerstag, 10. Februar 2011 12:44

Hephaistos hat geschrieben::!: :!: :!: Grundkurs Mikrobiologie: Petrischalen werden immer mit dem Deckel nach unten gelagert :!: :!: :!:
Hi!
Damit habe ich gerade SEHR schlechte Erfahrungen gemacht:
Das Kondenswasser löst Nährstoffe aus dem Agar und läuft nach unten.
Im Zwischenraum der beiden Wände sammelt sich die Nährlösung und verschimmelt.

Habe dadurch grade die Hälfte meiner Klonversuche wegwerfen müssen. *frust*
Hoffentlich hat es was gebracht, bei den noch nicht kontaminierten Petris die Nährlösung abzutupfen..... :(

Bei meinem letzten Versuch Austern zu klonen, habe ich den DDKT über Nacht in der Impfkiste (UV-C Strahler) abkühlen lassen. Da hatte ich wesentlich weniger Kondenswasser. Danach habe ich sie mit dem Agar nach unten (also nach Lehrmeinung falsch herhum) gelagert. Verluste hatte ich keine (bis auf die, duch das Kontaminierte Material.... )

Ideen?

Grüßli

P.S.: Danke für den Link!!
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Mycomane
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Re: Agar mit Kondenswasser...

Beitrag von Mycomane » Sonntag, 11. September 2011 11:50

Hallo Taxol,

du hast Recht, mit dem umgekehten Lagern der Petris ist für die Pilzzucht Unsinn.
Bei Bakterien, die nach dem Beimpfen auf dem Nährboden kleben bleiben macht das Sinn, weil man diese auch weiterhin in dieser Position wachsen lassen kann.
Bei Pilzen, wo das Stück Agar oder Pilz mit dem du beimpfen würdest vermutlich beim Lagern in umgekehrter Orientierung herunter fallen würde ist das nicht angebracht.
Wenn du erst umgedreht trocknest und dann das Ganze mit dem Deckel nach oben umdrehst kannst du dir der Kontis sicher sein, wenn nicht alles in absoluter Sterilität mit HEPA Filter etc. durchgeführt wird.

Oh ... merke gerade erst, dass du den Beitrag schon im Februar verfasst hast. Tut mir Leid! Aber eine späte Antwort ist besser als gar keine.

schöne Grüße und
in Zukunft mehr Erfog!
Fabian
Fruchtbar ist die Hyphe noch ... aus der da einst die Spore kroch ...
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Re: Agar mit Kondenswasser...

Beitrag von BKY » Freitag, 25. November 2016 01:01

Ich schreib das mal hier herein. Ich hab das gleiche Problem,
hab meine Nährböden in Marmeladengläsern, da dürfte das mit dem Kondenswasser noch schlimmer sein und ist es meiner Meinung auch wegen des Volumens.

Kann ich an den Deckel etwas dranbauen das silicagel oder ein anderes Trockenmittel enthält?
Oder trocknet es den Agar auf Dauer aus?
Oder trocknen mit dem Trockenmitteldeckel und dann die Deckel wieder tauschen?

Oder kann man die autoklavierten Gläser mit Nährboden geöffnet in den Backofen bei über 100 Grad in den Backofen tun damit die
überschüssige Feuchte rausgeht?
Ständerpilz
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Re: Agar mit Kondenswasser...

Beitrag von Ständerpilz » Freitag, 25. November 2016 18:21

Ich autoklaviere meinen Agar im Erlenmeyerkolben und gieße ihn anschließend in KS-Petrischalen. Dabei stapel ich die übereinander und auf die oberste lege ich ein Stück Styropor. Dadurch kondensiert das Wasser gar nicht erst am kalten Deckel.

Bei Glaspetrischalen im DDKT würde ich mal versuchen diese langsam im Autoklaven abkühlen zu lassen, bis der Agar fest ist.
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Re: Agar mit Kondenswasser...

Beitrag von BKY » Freitag, 25. November 2016 19:04

Ich hab das alles zusammen im Marmeladenglas mit aufgelegtem Deckel autoklaviert dabei bildet sich viel Kondenswasser.
Vorhin hab ich es mit PP Becker und Mikrowelle probiert da ist es noch schlimmer da der Agar zu kochen begann und sich die Mikrowelle mit Dampf füllte. Evtl. war es auch zu heiss.
Evtl. probier ich beim nächsten mal die autoklavierten Gläser in den Backofen zu stellen. Damit alles Kondenswasser verschwindet.

Bei den Gläsern ist es das problem dass sie total nass sind wenn man sie mit offenem Deckel autoklaviert evtl. hätte ich sie danach etwas offen lassen sollen und erst dann den sterilen Agar einfüllen sollen.

Hab nach einer schnellen Methode gesucht saubere Nährböden zu erstellen. Eventuell versuche ich noch das Glas ohne Flüssigkeit in der Mikrowelle zu sterilisieren und den Agar auch aber separat und dann gießen. Das Problem ist halt, dass bei heißem Agar sofort Dampf entsteht, und dass man den Deckel nicht in die Mikro tun kann.
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Re: Agar mit Kondenswasser...

Beitrag von Ständerpilz » Samstag, 26. November 2016 10:26

BKY hat geschrieben:Ich hab das alles zusammen im Marmeladenglas mit aufgelegtem Deckel autoklaviert dabei bildet sich viel Kondenswasser.
Mir wären Marmeladengläser ja zu hoch, aber seis drum. Das Kondenswasser bildet sich, weil sich Wasserdampf an den kühleren Stellen niederschlägt.
Vorhin hab ich es mit PP Becker und Mikrowelle probiert da ist es noch schlimmer da der Agar zu kochen begann und sich die Mikrowelle mit Dampf füllte. Evtl. war es auch zu heiss.
Evtl. probier ich beim nächsten mal die autoklavierten Gläser in den Backofen zu stellen. Damit alles Kondenswasser verschwindet.
Versuch macht bekanntlich klug.
Bei den Gläsern ist es das problem dass sie total nass sind wenn man sie mit offenem Deckel autoklaviert evtl. hätte ich sie danach etwas offen lassen sollen und erst dann den sterilen Agar einfüllen sollen.
Wie genau machst du das denn nun? Du autoklavierst leere Gläser?
Hab nach einer schnellen Methode gesucht saubere Nährböden zu erstellen.
Man kann auch fertig gegossene Petris kaufen ;)
Eventuell versuche ich noch das Glas ohne Flüssigkeit in der Mikrowelle zu sterilisieren
Versuchen kannst du es, funktioniert aber nicht. Trockene Gläser, Pinzetten etc kannst du im Backofen bei 180°C sterilisieren. Alles, was Wasser enthält, kannst du nur unter Druck sterilisieren, da du sonst nicht die erforderliche Temperatur erreichst. Möglich wäre allenfalls eine fraktionierte Sterilisation (Tyndallisation).
und den Agar auch aber separat und dann gießen. Das Problem ist halt, dass bei heißem Agar sofort Dampf entsteht, und dass man den Deckel nicht in die Mikro tun kann.
Man gießt Agar nicht heiß, sondern lässt ihn soweit abkühlen, dass man das Glas problemlos anfassen kann und der Agar noch flüssig ist.
BKY
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Re: Agar mit Kondenswasser...

Beitrag von BKY » Samstag, 26. November 2016 13:40

Danke, ich dachte man muss ihn heiss gießen weil er sonst sofort fest wird.

Also ich hab das Agar in das Glas gegossen und dann den deckel leicht draufgeschraubt bzw. aufgelegt und dann im DDKT autoklaviert.

So wird es immer pitschepatschenass. Danach offen stehen lassen wollte ich nicht da es sonst noch kontaminiert wird.

Werde in Zukunft das Agar mal kälter gießen.
Also Agar autoklavieren und Gläser auch aber die Gläser dann noch in den Backofen tun damit sie schön trocken sind.
Pioppino
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Re: Agar mit Kondenswasser...

Beitrag von Pioppino » Sonntag, 27. November 2016 14:07

Ständerpilz hat geschrieben:....Bei Glaspetrischalen im DDKT würde ich mal versuchen diese langsam im Autoklaven abkühlen zu lassen, bis der Agar fest ist.
Da ich das gleiche Problem mit dem Kondenswasser, insbesondere bei MEA, habe, bin ich gestern mal nach den hier enthaltenen Info's vorgegangen (wenn man die Petri's mit Agar im DDKT sterilisiert und nicht vor dem FlowHood gießt)

Agar kochen
Agar in vorgewärmtes Marmeladenglas umgefüllt (damit es etwas kompakter ist und nicht so schnell auskühlt und geliert) und Deckel aufgelegt
Gewartet bis das Glas nur noch Handwarm war (Agar noch flüssig)
Mit einer 20ml Spritze, den Agar Portionsweise aufgezogen und in die Petrischale gefüllt. Fünf Sekunden nach der Befüllung war der Agar dann auch schon fest.
Petrideckel drauf ---> KEIN Kondenswasser
Petri's in den DDKT
Nach Ablauf der Zeit, habe ich den DDKT ca. 4 Stunden stehen gelassen, bis die Aussendwand nur noch Zimmertemperatur hatte und der Agar quasi verfestigt war.

Ergebnis:
20161127_140304.jpg

Nur noch Minimalstmengen an Kondenswasser.

Vielen Dank für die guten Hinweise und Tipps hier!


Grüße
Pioppi
Ständerpilz
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Re: Agar mit Kondenswasser...

Beitrag von Ständerpilz » Sonntag, 27. November 2016 14:22

Pioppino hat geschrieben:Agar kochen
Agar in vorgewärmtes Marmeladenglas umgefüllt (damit es etwas kompakter ist und nicht so schnell auskühlt und geliert) und Deckel aufgelegt
Gewartet bis das Glas nur noch Handwarm war (Agar noch flüssig)
Mit einer 20ml Spritze, den Agar Portionsweise aufgezogen und in die Petrischale gefüllt. Fünf Sekunden nach der Befüllung war der Agar dann auch schon fest.
Petrideckel drauf ---> KEIN Kondenswasser
Petri's in den DDKT
Hallo Sascha,

offenbar habt ihr mich ein wenig falsch verstanden. Wenn danach ohnehin wieder autoklaviert wird, dann braucht der Agar vorher nicht zwangsläufig auf <50°C abzukühlen. Das war eher für diejenigen gedacht, die ihre Platten nach dem Autoklavieren des Agars gießen (in sauberer Umgebung direkt neben Bunsenbrenner oder in der Sterilbank). Wenn die Glaspetrischalen ohnehin nach dem Befüllen noch mal autoklaviert werden kann der Agar noch 95°C haben oder auch komplett kalt (sogar fest) sein, das ist alles schnurz. Nur ist es natürlich praktischer handwarmen, flüssigen Agar zu gießen, als in jede Petrischale den Agar einzeln einzuwiegen. Wichtig ist, dass der Deckel der Petris beim Abkühlen nicht kälter wird, als der Agar selbst, denn sonst kondensiert da Wasserdampf. Daher müsste es reichen, die Petris im DDKT langsam abkühlen zu lassen. Wenn man den Deckel öffnet, kühlen die Deckel schneller ab, als die Unterseite der Petris (weil ja noch heißer Agar drin ist). Weil gleichzeitig der Agar aber noch heiß ist, steigt Wasserdampf in der Petrischale empor, der am kühleren Deckel kondensiert.
Nach Ablauf der Zeit, habe ich den DDKT ca. 4 Stunden stehen gelassen, bis die Aussendwand nur noch Zimmertemperatur hatte und der Agar quasi verfestigt war.
So müsste es reichen :)

Grüße

Oliver
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