Vogelfuttermischung

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Buliz
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Vogelfuttermischung

Beitrag von Buliz » Samstag, 20. Juni 2009 11:24

hallo,

werde heute mal eine sonnenblumenkerne/nuss-mischung sterilisieren (ohne fett, also trockenmischung). bis nächsten winter würde sie eh ranzig, also wird da nun körnerbrut draus ^^

hat das schonmal jemand probiert und kann mir nne tipp geben?

LG, kai
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Beitrag von Mycelio » Samstag, 20. Juni 2009 13:02

Hallo Kai,

Nüsse und Ölsaat enthalten viel Fett und Protein. Mein Tip wäre, normales Getreide dazuzumischen, damit auch genügend Kohlehydrate dabei sind.
Ich habe ein paarmal Hanfkerne untergemischt, das hat ganz gut funktioniert.

Falls du es pur probierst, berichte bitte mal davon.

Grüße, Carsten
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Beitrag von Buliz » Samstag, 20. Juni 2009 13:15

hallo Carsten!

also hier steht eh _immer_ ein sack getreide (weizen - für die werte hühnerschar ^^) herum,
also empfiehl mir doch bitte mal spontan ein mischungsverhältnis : o)
(dolomiten-kalk hätte ich noch zusätzlich im angebot, sowie seramis)

LG, kai
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Beitrag von Mycelio » Samstag, 20. Juni 2009 13:39

Also ich hatte damals so 20 bis 30% Ölsaat unter das Getreide gemischt. Den Kalk kannst du sparsam einsetzen, 3% wird da immer als Maximum beschrieben. Seramis bringt meiner Meinung nach nichts, kannst aber je nach Pilzart ein wenig Holzspäne oder Stroh dazugeben.

Grüße, Carsten
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Beitrag von Buliz » Mittwoch, 24. Juni 2009 15:55

hallo!

ich berichte bald ausfühlricher (mit fotos) über die diversen mischungsexperimente.

aber zuerst hab ich ne schön einfache und wartungsfrei methode zum zimmer-treibhaus-befeuchten:
ich habe einfach um die 2 shiitake-substratblöcke (je 3/4. L. weckgläser, gestürzt) überall auf dem gewächshausboden herum deckend 5 mm hoch seramis verteilt, so dass man nichts mehr von der plastikwanne sieht, das gut befeuchtet und aufs aquarium gestellt (Hifigeräte tuns da sicher auch :D), wo unter einer abdeckung die röhre für andauernde wärmezufuhr sorgt. wärme+große oberfläche = sehr hohe verdunstung/luftfeuchtigkeit, dachte ich mir :)
ausserdem kann der pilz sich aus den am block anliegenden blähtonstücken sicher auch etwas feuchtigkeit direkt ins substrat holen, wenn er denn "mag".
... durch den kapillareffekt müsste ich dann ja nen recht großvolumigen wasserspeicher haben :D
- und bei dem seramis kann man von der färbung her auch sehr schön den feuchtigkeitsgrad in den blähtonstücken schätzen, um dann bei bedarf wieder nachzubefeuchten.

viele grüße,
kai
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Beitrag von Mycelio » Mittwoch, 24. Juni 2009 16:45

Hallo Kai,

das hatte ich am Anfang auch so gemacht, nur mit Perlite statt Seramis. Der Shiitake ist mir aber dabei verschimmelt, der mag es gar nicht so feucht. Irgenwann wuchsen auch Algen und ich hatte Trauermücken drin... Heute würde ich Shiitake im Glas lassen, bis er zumindest oben richtig braun ist. Dann trocknen lassen, einen Tag unter Wasser tauchen und nicht ganz so feucht, aber gut belüftet aufstellen, d.h. lieber auf ein Gitter als direkt auf den Boden.

Mit Austern sollte die Methode aber gut klappen, wenn du zur Fruchtung die Luken offenläßt.

Grüße, Carsten
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Beitrag von Buliz » Mittwoch, 24. Juni 2009 17:01

Hm, ok, Carsten, dann gleich mal danke!

Hab den oberen Teil vom Treibhaus mal entfernt, dann müsste das ja klappen.

LG,
kai
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