doktorspiele mit substratsäcken

Pasteurisieren, Fermentieren, Substratvermehrung

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doktorspiele mit substratsäcken

Beitrag von davidson30 » Sonntag, 11. Dezember 2011 13:12

hallo


weiss nicht ob das schon mal jemand gepostet hat .. aber ich machs mal .



hab mir mal selber filtertüten gebastelt ... (keine angst wegen dem autoklvieren ....die säcke sind nicht ganz steril ... substrat nur auf 100 grad erhitzt und dann nach dem abkühlen mit körnerbrut beimpft und in die säcke abgefüllt )



hier ein loch mit einen "pilzsacklöcherfeuerzeug" gemacht

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und dann ganz fachmännisch wieder verschlossen ;)


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leider hatte ich keine krankenschwester zur hand und ich musste alles selber machen ....


schaut aber dennoch nicht so schlecht aus oder ???




grüsse

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Re: doktorspiele mit substratsäcken

Beitrag von E.coli » Sonntag, 11. Dezember 2011 13:54

richtig professionell schaut das aus :mrgreen:
ich find die (autoklavierbare) Lösung mit den PET-Flaschenverschlüssen aber immer noch am besten :)
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Re: doktorspiele mit substratsäcken

Beitrag von davidson30 » Samstag, 17. Dezember 2011 17:36

hallo





ja es hat ganz gut ausgeschaut ...... doch leider funktioniert es nicht wie erwünscht . :(



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eindeutig zuwenig luftaustausch .... der linke beutel ist das selbe substrat und die selbe impfmenge ... wurde aus dem selben gemisch gemacht .


und da ich jetzt ein wenig schlauer bin als früher mache ich bei meinen tests immer vergleichsbeutel und die versuche zumindest in doppelter ausführung .... soll ja auch etwas seriöses aus den versuchen rauskommen ;)


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hier sieht man das es in der nähe des plasters etwas wachstum gibt ... aber das auch nur leicht



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doch auf der rückseite ist gar nichts zu sehen ....

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ich erkläre diese art der beutel belüftung mit den post-op pflaster als nicht empfehlenswert !!!!!!




gut kulturpilz

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Re: doktorspiele mit substratsäcken

Beitrag von E.coli » Samstag, 17. Dezember 2011 18:36

ha, komisch, ich dachte zuerst, da kommt vielleicht sogar zu viel durch
da fragt man sich wie die Haut unter so nem Pflaster dann atmen soll ;)

was machst du jetzt mit den schönen Säcken? wegwerfen wär doch viel zu schade
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Re: doktorspiele mit substratsäcken

Beitrag von davidson30 » Samstag, 17. Dezember 2011 19:05

hallo


die säcke werden jetzt einfach wie die anderen "genadelt" .... das myzel sollte ja noch weiter leben .... das geht ja auch bei der körnerbrut in gläsen genauso ... wenn da der deckel verschlossen ist stellt das myzel auch das wachstum ein ... und wächst nach dem öffnen munter weiter .

... nur ist das ganze in den gläsern steril und es kann sich keine konkurenz in der zwischenzeit breit machen ... hier in den säcken könnten anerobe konkurenten (oder wie das schon wieder heisst) ... sich einen vorsprung erarbeitet haben ... (aber beim fermentieren sind das ja auch die guten ... ;) )


..... wir werden es bald wissen .




gut kulturpilz

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Re: doktorspiele mit substratsäcken

Beitrag von E.coli » Samstag, 17. Dezember 2011 19:16

du musst auf jeden Fall weiter berichten wies den gefolterten Säcken ergeht :mrgreen:
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Re: doktorspiele mit substratsäcken

Beitrag von davidson30 » Samstag, 24. Dezember 2011 11:09

hallo



einer der "gefolterten" heute ...


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verwunderlich wie stark das myzel jetzt wächst .... viel kräftiger als bei den ungefolterten

zudem fällt mir aber bei vielen säcken dieser art auf das genau bei den lüftungslöchern kein myzel wächst .... da zieht es wohl zu sehr ;)



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im vergleich sieht so der 2te aus ... denke den werde ich heute löchern




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Re: doktorspiele mit substratsäcken

Beitrag von E.coli » Sonntag, 25. Dezember 2011 09:00

naja als Fehlschlag kann man das ja nicht bezeichnen :mrgreen:
sind die "normalen" schon fertig ?
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Re: doktorspiele mit substratsäcken

Beitrag von davidson30 » Sonntag, 25. Dezember 2011 16:39

hallo



ja die normalen stehen schon im erdkeller ....


den 2ten hab ich jetzt "umgebaut"



hab da einfach das plaster abgenommen .... und einen filter von einen gebrauchen substratsack aufgeklebt .


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bereits einen tag später sieht man schon leben im sack ...

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Re: doktorspiele mit substratsäcken

Beitrag von anbrodi » Freitag, 24. Februar 2012 23:18

Hallo Fritz ,
ich habe mich schon länger gewundert bei deinen Beuteln keine Filter zu sehen . Du verwendest Gefrierbeutel , in die du mit Nadeln Löcher machst :shock: ?? Wie dick sind die Nadeln ??? Wieviele Löcher machst du in so einen Beutel ?? Wie verhinderst du eindringende Kontamination ??
Man muss nicht alles wissen aber man sollte wissen wo man es nachlesen kann !
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Re: doktorspiele mit substratsäcken

Beitrag von chris » Samstag, 25. Februar 2012 17:16

Hi,
bei reinen Holzsubstrat sind keine Filter nötig, es reicht das Substrat auf 70- 80° zu erhitzen (z.B.: Microwelle)
und den Beutel nur umzuschlagen (oder zu Nadeln). Alles natürlich bei ausreichend sauberer Brut ;-)

Gruß
Christoph
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Re: doktorspiele mit substratsäcken

Beitrag von davidson30 » Samstag, 25. Februar 2012 22:43

hallo



chris nimmt mir die worte aus dem mund ... ;)


grüsse fritz
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Re: doktorspiele mit substratsäcken

Beitrag von anbrodi » Dienstag, 28. Februar 2012 00:39

Aaaaaaah .... :idea: ....
Ohne Zuschläge !!!
Jezde habbisch des auch gecheckt .
Aber trotzdem ... wie geht das mit dem nadeln ???
Gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz viele Löcher (so mit der Drahtbürste draufrumhauen) oder eher dezent mal da ein Löchlein und dort drüben nochmal eins .... ?
Man muss nicht alles wissen aber man sollte wissen wo man es nachlesen kann !
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Re: doktorspiele mit substratsäcken

Beitrag von davidson30 » Dienstag, 28. Februar 2012 01:00

hallo



ca 20 kleine löcher rundum mit einer stecknadel reichen bei mir ... ;)



grüsse fritz
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Re: doktorspiele mit substratsäcken

Beitrag von Mycomane » Samstag, 03. März 2012 19:26

Grundsätzlich beides sehr schone Tips, ob nun geklebt oder genadelt.
Danke für Eure sschönen Beiträge, als Tips, wie man das ganze auch umsetzen kann, unsteril.
Ob diese Pflaster nun genug Luft hindurch lassenkönnen oder oder die genqadelten Beutel, weiß ich nicht genau, aber die Löcher könnten von Trauermücken anlocken wobei das Pflaster besser wäre, nützlicher um dagegen vor zu gehen, damit die nicht durch die Löcher kriechen können. Das kann schießlich bei unsterieler Zucht zum Problem werden, wenn man nicht genug auf schädliche Fraaßinsekten achtet.

schöne Grüße
Fabian
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