Winterauster zum Fruchten bringen

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Beitrag von SchwammeRulz » Mittwoch, 14. Oktober 2009 19:08

Hey

hier ein aktuelles Bild

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die kleinen Pilze wachsen nicht so schnell. Aber es schneit ja auch draußen und in dem Mini Gewächshaus wo der drinsteckt sind auch nur 6-7 Grad drin. :-)

Aber ist ja ein Winterauster.
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Beitrag von SchwammeRulz » Mittwoch, 21. Oktober 2009 19:14

Hallo

hier wieder mal ein Update.
Nachdem die herrlichen kleinen Kerle die kamen vertrocknet sind, haben es einige doch geschafft durchzukommen. Hier mal ein Bild.

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Beitrag von SchwammeRulz » Mittwoch, 28. Oktober 2009 20:48

Hallo

nachdem ich die 3 Winteraustern geerntet hab, gehts lustig weiter.

Siehe hier.

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Beitrag von SchwammeRulz » Montag, 02. November 2009 12:48

Hallo

ich schon wieder.

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Hier mal ein Bild von Winteraustern aus dem Boden. Hatte da einen immer wieder leicht grün werdenden Winterausterblock verbuddelt. Jetzt nach Schnee und paar Nachtfrösten sieht das dann so aus. Meiner Meinung nach bringt er so auch wesentlich mehr Ertrag als wenn ich ihne in einer Box gelassen hätte.

Warum nur?

(Hab natürlich auch 2 10l Eimer neues Substrat mit hinzugegeben. :-))
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Beitrag von Mycelio » Montag, 02. November 2009 13:03

Hallo,

da scheint ja ordentlich was aus dem Boden zu wachsen!
Ich hatte auch immer den Eindruck, daß vergrabene Kulturen ergiebiger sind. Mir fallen vier mögliche Gründe für bessere Ernten ein:
  • Die Trauermücken werden von anderen Tieren gefressen.
  • Kontis bekämpfen sich gegenseitig.
  • Die Feuchtigkeit im Boden schwankt nicht so stark, als wenn man einen geöffneten Block hat.
  • Das Mycel kann sich fehlende Nährstoffe aus dem Boden holen.
Grüße, Carsten
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Beitrag von SchwammeRulz » Montag, 02. November 2009 13:19

Hallo

hat sich eigentlich schonmal jemand überlegt, sich sowas wie ein Pilzbeet/ feld anzulegen? Man könnte das ja im größeren Stiel machen um seinen Ertrag zu Steigern und vielleicht auch über einige Jahre zu halten. Denn ich denke mal das es dann länger Pilze gibt als auf Substat pur.

Problem ist nur, das man nicht permanet das Jahr über Erträge hat.

Andere Idee, den Auster in Blumentöpfe mit Erde zu bedecken (Casing). Evtl. bringt das auch schon einen höheren Ertrag. Hat das schon jemand festgestellt, Erfahrungen damit gesammelt?


Das war glaub ich eine 5l Kultur, also ein 5l Eimer der dort vergraben wurde.
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Beitrag von Mycelio » Montag, 02. November 2009 14:00

Im Freiland hätte man im großen Stil wieder Probleme mit Schnecken und Pilzkäfern. Wird auch nicht problemlos ablaufen.

Mit Austern, die in Töpfen in Erde eingebettet werden, habe ich ganz gute Erfahrungen gemacht, selbst im Hochsommer. Hatte aber auch Ausfälle. In so manchem Blumentopf fand ich nach ner Weile statt Mycel nur noch große, fette Regenwürmer.

Grüße, Carsten
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Beitrag von SchwammeRulz » Samstag, 14. November 2009 14:02

Hallo

so, heute hab ich die Freilandwinteraustern geerntet. War auch ne schöne Ernte. 287g, nach dem putzen! Das freut mich echt mal, sonst hab ich immer nur so 5-100g. Das ist mal ein besserer Ertrag. :-) Das Wetter ist aber auch derzeit ideal für diese Pilze. Könnte höchsten noch bissel feuchter sein. Aber nunja. Hoffe das kommt hin und wieder mal nochwas.

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Beitrag von davidson30 » Samstag, 14. November 2009 14:58

hallo


schöne ernte und schöne bilder ... aber eines fehlt mir ..




wo sind die schnecken ????? ;)



grüsse

fritz
"Mädchen sind wie Pilze - die schönsten sind die giftigsten"
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Beitrag von SchwammeRulz » Samstag, 14. November 2009 15:50

Hey.
Das liegt daran, das hier schonmal Schnee lag, öfter mal Frost war und in letzter Zeit die Temp nie über 10Grad war. Das ist nix für die Schnecken. :)
Zum Glück.
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Beitrag von SchwammeRulz » Sonntag, 22. November 2009 16:57

Hallo

hab gestern bei einem Spaziergang das hier gefunden.

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Das komische an der Sache war, das sie im Wurzelbereich einer Fichte gewachsen sind. Was sehr ungewöhnlich ist. Aber irgendwie muß es wohl doch gehen. Natürlich hab ich gleich mal einen Klonversuch auf Pappe gestartet. So hab ich einen 2 Wildausterstamm. Der Winterausterstamm der hier in dem Thread immer wieder gezeigt wird, hat nämlich andere Fruchtkörper, nämlich welche mit dicken langen Stielen und kleineren Köpfen. An der Buche von dem ich den hab, wachsen nämlich auch wieder welche, so wie immer.
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Beitrag von Mycelio » Sonntag, 22. November 2009 18:25

Hallo,

Austern an Nadelholz sollen selten sein, aber vorkommen. Möglich wären auch noch Lungenseitlinge (Pleurotus pulmonarius, wie die Kastanienauster), aber die fruchten eigentlich lieber bei höheren Temperaturen. Da wäre dann der Hut heller und der Stiel weicher als bei normalen Austern. So auf den ersten Blick würde ich die Reste für Austern halten.

Grüße, Carsten
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Beitrag von SchwammeRulz » Sonntag, 06. Dezember 2009 10:47

Hallo

eine Neuigkeit von meinem Winterauster. Dieser, immer wieder gezeigte Winterausterblock, hatte ja immer das Problem, das zwar viele Ansätze kamen, aber leider auch wieder vertrockneten. Ein anderen Winterausterblock habe ich ja eingebuddelt und mehr Ertrag dadurch erhalten. Bilder davon sind ja hier auch zu sehen. Nun hab ich mal dieses Casing ausprobiert. Einfach einen Blumentopf genommen und bissel Erde rein, diesen Winterausterblock rein und mit Erde bedeckt. Ganz normale Gartenerde. Alles schön locker und hin und wieder mit Wasser befeuchtet. Jetzt sind ca. 2 Wochen vergangen und es ziegt sich das Bild. Auch wenn es leider nicht so scharf ist. :-)

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Werde euch weiter auf den laufenden halten ob es alle Ansätze schaffen groß zu werden.
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