Champignonanbau

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Re: Champignonanbau

Beitrag von Mycelio » Dienstag, 18. Januar 2011 20:28

Hallo zusammen,

also bei mir hilft es sehr, wenn die Getreidebrut zur Hälfte aus Stroh und Mist oder Stroh und Kompost besteht. In der letzten Zeit lasse ich das Getreide aber auch weg und benutze von Anfang bis Ende das gleiche Substrat.

Gruß, Carsten
BlackRabbit
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Re: Champignonanbau

Beitrag von BlackRabbit » Freitag, 21. Januar 2011 22:36

Hallo Carsten, Chris und alle anderen Pilzzüchter

also, das Substrat ist vom Champignonmycel bereits zu ca. 50% bewachsen (äusserlich). Bis ich den Beutel öffne und mit Deckerde versehe, werde ich sicher noch 3-4 Wochen warten. Sieht irgendwie bedrohlich aus. Würde so etwas an den Wänden wachsen oder gar auf mir, hätte ich bestimmt Panik. Wie eine ausbreitende Seuche :-)

Als ich die Champignonbrut angesetzt habe, war das Wachstum wie bereits erwähnt sehr dürftig. Ein Glas Brut konnte ich aber nicht mehr verarbeiten. Nun wäre auch dieses sehr dicht und schön bewachsen. Scheint eine Frage der Zeit zu sein. Also, reiner Weizen angereichert mit wenig Harnstoff scheint schon zu gehen, das ganze dauert einfach ewig.

Noch nebenbei, mein Samtfuss und der Shimeji würde ich fast als Unkraut bezeichnen. Gleichzeitig wie die Champi-Beutel beimpft sind die äusserlich schon komplett bewachsen und beinahe schneeweiss. Unglaublich!

Gruss und schönes Wochenende

Rino
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Re: Champignonanbau

Beitrag von Mycelio » Samstag, 22. Januar 2011 08:33

Hallo Rino,

stell die Frage zum Schopftintling bitte nicht hier, sondern im Schopftintling-Unterforum.

Gruß, Carsten
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Re: Champignonanbau

Beitrag von BlackRabbit » Samstag, 26. Februar 2011 17:28

Hey Leute

ein update zu meinem Champi-Versuch:

Die Beutel waren nun komplett bewachsen. Vor Jahren hatte ich mal von einem Champignonzuchtbetrieb einen Sack (ca. 15L) mit bewachsenem Substrat für einen Vortrag geschenkt gekriegt. Ich musste nur noch die Deckerde auftragen. Und dieses Substrat war von einem weissen Geflecht von Mycel überzogen, stellenweise weiss, stellenweise nur Substrat, nicht das ganze Substrat schneeweiss wie andere Pilze (z.b. Samtfuss). Genau so siehts bei mir nun auch aus.

Heute habe ich Aussaaterde noch angefeuchtet und in der Mikrowelle so lange erhitzt bis sie richtig heiss war aber nicht am Kochpunkt vom Wasser angekommen war. Dies in der Hoffnung, allfällige Maden, Larven und so Zeugs abzutöten, nicht aber die ganze Bakterienvielfalt abzutöten. Diese habe ich auf den durchwachsenen Block aufgetragen nachdem sie ca. 30°C erreicht hatte.

Nun heissts abwarten und sich freuen!

Was denkt ihr, soll die Deckerde besprüht, getränkt werden oder langsam austrocknen lassen? Und benötigt der Champignon überhaupt etwas Licht zur Fruchtung?

Gruss und gut Pilz

Rino
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Re: Champignonanbau

Beitrag von GhostDog » Samstag, 26. Februar 2011 18:06

Hi Rino

Die Deckerde muss feucht sein, aber nicht zu nass also wäre tränken etwas zu viel und nein die Champis brauchen nicht umbedingt Licht zum Fruchten.

LG Mathias
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