Hatte jemand schon Mal Erfolg mit einer Glucke ?

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mariapilz
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Re: Hatte jemand schon Mal Erfolg mit einer Glucke ?

Beitrag von mariapilz » Samstag, 20. Juni 2020 22:46

Ja eh :?
lass uns wissen wie es mit deiner weitergeht. :D
malda
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Re: Hatte jemand schon Mal Erfolg mit einer Glucke ?

Beitrag von malda » Donnerstag, 09. Juli 2020 17:40

Kleines Glucken Update für's Sommerloch.
Die Entwicklung auf Weichholz ging leider nicht mehr weiter - der Fruchtungsansatz ist nicht mehr größer geworden und zwischenzeitlich ist der Ansatz etwas eingetrocknet. Aufgrund von Substrat Art und Menge war vielleicht nicht mehr zu erwarten. :(
Dafür scheint Rotholz gefühlt deutlich besser zu funktionieren (zumindest reines Wachstum betrachtet), insbesondere wenn eine Einfach-Zucker Quelle mit dabei ist oder - mindestens genauso gut - Weizenmehl! Nur ist das auch fürchterlich Konti anfällig und das scheint auch das Hauptproblem zu sein (bei mir). Sterile Medien mit ordentlich Kohlenhydrat mit einem so langsam wachsenden Pilz klappt bei meinen Verhältnissen eher ausnahmsweise. Zur Info, das Wachstum im Bild (Rotholz mit Wiezenmehl) unterhalb der gestrichelten Linie brauchte 6 Tage.
Die Glucke wächst auch nur mit Rotholz, aber da ist sie sehr dünn und eine Fruchtung kann ich mir da gar nicht vorstellen. Man könnte sie aber vielleicht erstmal anziehen mit reinem Holz
(ist deutlich konti unempfindlicher) und erst später gutes Futter zumischen, wenn das gesamte Substrat schon von ihr besiedelt ist, macht das Sinn? Da sind kreative Ideen gefragt und es darf philosophiert werden ... :D
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mariapilz
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Re: Hatte jemand schon Mal Erfolg mit einer Glucke ?

Beitrag von mariapilz » Freitag, 10. Juli 2020 20:00

malda hat geschrieben:
Donnerstag, 09. Juli 2020 17:40
Man könnte sie aber vielleicht erstmal anziehen mit reinem Holz
(ist deutlich konti unempfindlicher) und erst später gutes Futter zumischen, wenn das gesamte Substrat schon von ihr besiedelt ist, macht das Sinn? Da sind kreative Ideen gefragt und es darf philosophiert werden ... :D
klingt nach einer handfesten, vernünftigen völlig unphilosophischen Methode. Substratbrut herstellen und dann so 50:50 mit angereichertem Substrat beimpfen. Aus praktischer Sicht, müsstest zumindest das angereicherte Substrat in einem Unicornsack unterbringen, damit Alles anständig mixen kannst.

. . Mein update:
Glas 9, das was zu 70 % nach Myzel aussah = Müll. Es muss eine Art von Mucor gewesen sein, jedoch ohne die "schwarzen Köpfchen"

In Glas 10 und 11 zeigt sich Bewegung. Im Detail: Beide Gläser gleiches Substrat: Pferdefutter, Buchensägemehl. (wow! Wie kreativ :roll: )1 Std. DKT. Glas 10 beimpft mit Petri 2, Glas 11mit Petri 15..(hier sei erwähnt dass keinerlei Vor- bzw Nachteil zwischen dünn bzw. dicht bewachsen Stellen der Petri festzustellen ist). Beide geimpft am 12. Mai. Kurze Beschreibung des Wachstums in beiden Gläsern (eigentlich ident...): erste 2 Wochen 3 mm Wachstum, dann kompletter Stopp. Vor ca. 3-4 Wochen habe ich dann den Wattestopfen aus den Deckel entfernt und durch Micropore-Band ersetzt. Ich dachte vielleicht hilft mehr Gasaustausch, denn die Watte war echt fest in das Loch gepresst. Anschließend habe ich das Micropore wieder zu 2/3 mit luftundurchlässigem Tixo abgeklebt. Fachliches Bezeichnung für dieses Vorgehen: gefühlsmässig angepasster Gasaustausch.
Dann kam Bewegung ins Glas. Nun denn, jetzt siehts so aus...
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