Shellbroken verfahren

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kornpilz
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Shellbroken verfahren

Beitrag von kornpilz » Mittwoch, 02. Mai 2018 09:11

Moin moin


Ich habe gestern gelesen das einige vitalpilz Pulver oder auch kapseln mit einen Verfahren namens shellbroken zu Pulver verabeitet werden.
Dadurch wird wohl alles mega fein und die Zellen werden aufgebrochen . Was haltet ihr davon ?
Alle Pilze sind essbar , manche nur einmal ;-)
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Lauscher
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Re: Shellbroken verfahren

Beitrag von Lauscher » Mittwoch, 02. Mai 2018 09:46

kornpilz hat geschrieben:Dadurch wird wohl alles mega fein und die Zellen werden aufgebrochen . Was haltet ihr davon ?
Die Begründung ist wohl, daß unsere Verdauung nicht in der Lage ist, die geschlossenen Pilzzellen aus Chitin zu öffnen. Durch das Öffnen aller Zellen durch feinstes Vermahlen wird ein Maximum an Wirkstoffen verfügbar.

Selbst habe ich beobachtet, daß schon ein Teelöffel Reishi-Pulver von Hawlik einen kräftigen Tee ergibt. Zerkleinere ich Reishi selbst, brauche ich viel mehr Pilzmasse, um die gleiche Intensität zu erreichen.

Da die Wirkstoffe sehr große Moleküle sind, werden sie sich auch nicht verflüchtigen, wie es etwa ätherische Öle tun würden. Vielleicht sind sie durch Sauerstoff gefährdet; es ist sicher sinnvoll, das Pilzpulver immer in geschlossenen Dosen aufzubewahren.
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kornpilz
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Re: Shellbroken verfahren

Beitrag von kornpilz » Mittwoch, 02. Mai 2018 14:45

Okay das mit dem Tee ist ja schon interessant !
Schmeckt dir der reishi Tee ?

Und denkt ihr das shellbroken verfahren ist deiner wie eine Mehl Mühle ?
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Re: Shellbroken verfahren

Beitrag von Lauscher » Mittwoch, 02. Mai 2018 15:04

Der Reishi Tee schmeckt mir gut. Der Geschmack ist sehr intensiv, zu stark darf ich nicht dosieren.
Er ist etwas bitter, entfernt ähnlich zu Kaffee.

Zutaten: Zucker geht gar nicht (ibäh), Salz (a ala Pilzsuppe) macht den Geschmack zu heftig.

Eine sehr gute Ergänzung ist frischer Zitronensaft. Harmoniert geschmacklich sehr gut.
Das Vitamin C der Zitrone hilft bei der Verdaung der Reishi-Wirkstoffe und macht sie noch besser verfügbar.

Als Gesundheitstip im Herbst/Winter: Jeden Tag 1-3 Tassen Reishi-Tee mit Zitrone hält fit. Insbesondere sorgt es für eine gute Feindurchblutung der Finger. Die Finger werden noch ein paar Wochen Reishi-Kur heiß statt taub, wenn ich sie in Schnee stecke.

Nach ca. 1 Monat täglichem Reishi-Tee vergeht mir die Lust auf den Tee. Ich denke, der Körper hat dann genug. Das war dann eine gute Kur, die noch monatelange nachwirkt.
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Re: Shellbroken verfahren

Beitrag von Trüffel » Donnerstag, 10. Mai 2018 05:29

Lauscher hat geschrieben:
kornpilz hat geschrieben:
Selbst habe ich beobachtet, daß schon ein Teelöffel Reishi-Pulver von Hawlik einen kräftigen Tee ergibt. .
ein Teelöffel ist ja heftig, bei mir reicht eine halb gefüllte 00 Kapsel für eine deutliche Wirkung, ist allerdings selbst gezüchtet und mit Kaffeemühle gemahlen. Und auch oral eingenommen
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Re: Shellbroken verfahren

Beitrag von Mr. Myzel » Donnerstag, 24. Mai 2018 18:05

soweit ich weiß, ist das Shellbroken verfahren ja nicht von denen erfunden worden.

Es werden auch von anderen Herstellern bestimmte Mühlen verwendet.
-Besonders auch im Hinblick auf die Temperatur.

Leider habe ich über die Mühlen noch keine weiteren Informationen.
-Aber man kann ja auch alles etwas übertreiben..

Viele Grüße :)
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