anständige Kühlung

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Mycomane
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Re: anständige Kühlung

Beitrag von Mycomane » Mittwoch, 25. Mai 2022 21:45

Guten Abend zusammen,

„Ab 1. Juli will mein Stromanbieter 4,8786 Cent/kwH “

Maria, du bist also eine Großindustrielle, oder zumindest stark gewerbetreibend oder so…
Also spielen die Strompreise kaum eine Rolle.
Jedenfalls professionell...
Du hast echt Sorgen!
Dir geht es wirklich gut.

Wenn du die Luft erst durch eine Klimaanlage abkühlst und dabei entfeuchtest und dann wieder, wie Martin vorschlägt, mit einfachen Mitteln anfeuchtest, kann sich das Ganze zusätzlich hervorragend abkühlen, weil die Verdunstung bei trockener Luft besser funktioniert.

Ein Ventilator im Raum würde die Sache zusätzlich unterstützen. Das mit der Verdunstungskälte wird also auch umso besser funktionieren.

Meiner Erfahrung nach ist der Frischluftbedarf bei vielen Pilzen, außer vielleicht den Austern überschaubar oder zumindest weniger kritisch als man denken könnte. Du musst also nicht permanent warme Frischluft von draußen hineinblasen.

Wenn es doch Probleme mit zu viel CO2 im Raum geben sollte, bau einfach noch ein paar Pflanzen zwischen deinen Pilzen an, die das CO2 auffuttern. Dann brauchst du gar nicht mehr lüften. ;-)

So würde der Strom, den du sonst in die Klimaanlage steckst, zeitweise vielleicht sogar besser in LEDs für deine Pflanzen fließen.
Und ein paar zusätzlich geerntete Kräuter freuen dich und deine Kunden vielleicht gleichermaßen.

Es gäbe auch Möglichkeiten das CO2 auf chemischem Wege aus der Luft zu entfernen, aber die Tipps kosten extra und du möchtest sie vielleicht der Umwelt zu Liebe nicht nutzen, oder müsstest Industrie Standards erfüllen und neuste Katalysatortechniken, die gerade erst richtig erforscht werden, nutzen. Die kosten auch extra ;-).

Kann dir maximal 10% Rabatt anbieten und müsste dafür erst Connections spielen lassen. LOL ;-)

Völlig richtig Maria. Es gibt auch Hochtemperatur-Austern oder Shiitake für den Sommer und Kräuterseitlinge kommen aus Korea auch vorwiegend im Herbst und Winter bei uns auf den Markt, weil das mit der Temperatur dann weniger problematisch ist. Bei Etwa 18°C teilweise sogar bei 20°C kannst du je nachdem aber auch Kräuterseitlinge vernünftig zum Fruchten bringen.

Vielleicht wäre für dich ein CO2 Messgerät gar nicht schlecht, damit du weißt, wann wirklich gelüftet werden muss, um nicht unnötig warme Luft in den gekühlten Raum zu saugen.

Ansonsten reicht es vielleicht sogar, in größerem Umfang nur nachts zu lüften, je nachdem wie viele Pilze in deinem Raum wachsen sollen.

Und der Graf hat völlig Recht, die warme Abluft des Kühlgerätes darf sicherlich nicht durch den Raum wandern. So gut kannst du den Abluftschlauch gar nicht isolieren.

Ja Martin, Trockeneis kühlt hervorragend, aber Marias Austern würden ihr das CO2 übelnehmen.
Dann schon lieber flüssigen Stickstoff zur Kühlung nutzen ;-) :lol: :mrgreen:.

Strom zur Kühlung aus Solarzellen hat Maria nicht nötig, wenn sie nicht mal 5 Cent netto pro Kilowattstunde dafür zahlen muss.


„Welche Möglichkeiten habe ich:
1. Klimaanlage betreiben
2. es lassen. Aus Maus.
3. Einen Stollen in den Berg sprengen
4. 10 Meter unter die Erde
5. nach Sibirien auswandern


Die Vorschläge finde ich alle gut, bis auf Nummer 2. Das ist Scheiße.

Nummer 5 könnte vielleicht auch schlecht sein. Bin mir gerade nicht sicher, aber ich glaube im Hochsommer könnte es je nachdem auch in Sibirien warm werden. Ist sehr kontinentales Klima. Aber da bin ich mir nicht sicher. Die Sommer in Sibirien sollen traumhaft sein. Aber im Winter müsstest du dich tot heizen und Putin würde sicher mindestens 10% der Ernte deiner leckeren Pilze pauschal einziehen wollen.

Wenn du auswandern möchtest, dann vielleicht in die Antarktis. Da haben wir bald das gute alte mitteleuropäische Klima. ;-) LOL.

Wenn ein Berg in der Nähe wäre, fände ich Option 3 gut.

Option 4 ist sicherlich immer gut, wenn du den Platz und das Geld für einen zusätzlichen Erdkeller hast.
Vielleicht wären 20 Meter noch besser.
Ich nehme an die Bunker in Wien und Umgebung sind bereits alle verkauft. :-(

Sorry Nesel und Martin! Eure letzten Beiträge:
Post by Nesel » Wednesday, 25. May 2022 21:07
Post by Lauscher » Wednesday, 25. May 2022 21:57
...
konnte ich in meiner Betrachtung noch nicht mit einbeziehen, sonst hätte ich diesen Text nochmal komplett umschreiben müssen.

LG, Fabian
Fruchtbar ist die Hyphe noch ... aus der da einst die Spore kroch ...
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Re: anständige Kühlung

Beitrag von Nesel » Mittwoch, 25. Mai 2022 22:22

Sprechen wir hier eigentlich von einem Raum in dem eine Art Gewächshaus mit ca. 30m³ steht oder sind das hier zwei Räume, also quasi ein Vorraum und ein Zuchtraum?
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Re: anständige Kühlung

Beitrag von mariapilz » Donnerstag, 26. Mai 2022 00:51

Nesel hat geschrieben: Mittwoch, 25. Mai 2022 20:07 Vielleicht sollten wir die Verdunstungskühlung noch nicht ganz verwerfen. Wenn das Wasser die warme Zuluft befeuchtet könnte da noch was gehen. 1g Wasser kühlt 1m³ Luft um 2,5K
https://www.condair.de/fachartikel/bere ... gskuehlung
Theoretisch klingt das echt gut, aber da ist irgendein Hacken. Ich denke, dass ich schon das Max. an Verdunstungskühlung erreicht habe. Da muss es irgendeine "Kurve" geben ...ihr wisst was ich meine.. Es geht nicht. Mein Vernebler bekommt 10 Grad kaltes Wasser...ok. Es wird wärmer... aber ich glaube die Kulturen erzeugen mehr Wärme als gedacht... ich hatte schon über 250 kg Substrat da drinnen...
Lauscher hat geschrieben: Mittwoch, 25. Mai 2022 20:57
Aber da Maria auf den steinigen Bergen wohnt, könnte Graben schwierig sein.
Oder ein langes Rohr oberirdisch, daß wiederum mit Wasser und Verdunstungskälte kühl gehalten wird?
:lol: Ich wohne nicht darauf ...links und rechts sind ein paar und davor sind auch noch ein paar. Die Steine vor der Tür halten sich aber in Grenzen :lol: In der Tat würde es - theoretisch- gehen sogar kilometerweise Rohre zu vergraben. Ebenso oberirdisch. Und man müsste sogar sehr viele Kilometer verwenden wenn man den Durchfluss/Abkühlungsgeschwindigkeit/Kondenswasser/Rohrtiefe bzw. Wasserverbrauch bei oberirdischen Kühlung .... berücksichtigt. Kann das wer ausrechnen? :mrgreen:
Praktisch nicht machbar aber ich finde es richtig geil wie ihr mitdenkt. Geist(er) die die Menscheit braucht 💛
Mycomane hat geschrieben: Mittwoch, 25. Mai 2022 21:45 Guten Abend zusammen,

„Ab 1. Juli will mein Stromanbieter 4,8786 Cent/kwH “

Maria, du bist also eine Großindustrielle, oder zumindest stark gewerbetreibend oder so…
Also spielen die Strompreise kaum eine Rolle.
Jedenfalls professionell...
Du hast echt Sorgen!
Dir geht es wirklich gut.
:lol: Du musst Hauptberuflich im E- Werk arbeiten. Kommst du zu mir den Strom ablesen? :wink:

:lol: Ich amüsiere mich gerade köstlich und schön langsam werde ich gamsig.

Tatsächlich habe ich auf der Gasrechnung nachgeschaut. Mein Strom kostet 7,02...
Mycomane hat geschrieben: Mittwoch, 25. Mai 2022 21:45 Ein Ventilator im Raum würde die Sache zusätzlich unterstützen. Das mit der Verdunstungskälte wird also auch umso besser funktionieren.

Meiner Erfahrung nach ist der Frischluftbedarf bei vielen Pilzen, außer vielleicht den Austern überschaubar oder zumindest weniger kritisch als man denken könnte. Du musst also nicht permanent warme Frischluft von draußen hineinblasen.
Ein Ventilator ist natürlich im Raum. Einer wälzt um. Einer bläst die Feuchtigkeit herein (händisch wahlweise mit Frischluft oder nicht) und einer bläst je nachdem von draußen oder vom Nebenraum Luft rein. Der Lüfteraufwand passiert größtenteils wegen der Temperatur. Wie Fabian bemerkt hat (da ich so gut wie keine Austern mehr anbaue) brauche ich nicht allzuviel Frischluft.

Das Substrat bzw. der Pilz produziert mE mehr Wärme als gedacht.

Ein Co2 Messgerät habe ich, auch wenn es billig war gibt es mir einen Richtwert und Gefühl dafür.
Mycomane hat geschrieben: Mittwoch, 25. Mai 2022 21:45 Völlig richtig Maria. Es gibt auch Hochtemperatur-Austern oder Shiitake für den Sommer und Kräuterseitlinge kommen aus Korea auch vorwiegend im Herbst und Winter bei uns auf den Markt, weil das mit der Temperatur dann weniger problematisch ist. Bei Etwa 18°C teilweise sogar bei 20°C kannst du je nachdem aber auch Kräuterseitlinge vernünftig zum Fruchten bringen.
Ja, der Kräuterseitling bildet auch bei 20 Grad Primordien, das haben wir der "Turbobrut" zu verdanken, aber das Ergebnis ist absolut nicht tragbar. Brutanbieter wechseln will ich nicht. Trotzdem habe ich mich umgesehen und keinen warmen strain gefunden.

Aber ich habe was süßes gefunden:
https://www.directindustry.de/prod/welt ... 94913.html
Das Ding hat einen Stecker :D und der Schlauch würde auch in eines meiner Löcher passen ( :roll: Jungs, nur die Wörter lesen.. nicht dazwischen)

😘
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Re: anständige Kühlung

Beitrag von Nesel » Freitag, 27. Mai 2022 22:13

mariapilz hat geschrieben: Donnerstag, 26. Mai 2022 00:51 Theoretisch klingt das echt gut, aber da ist irgendein Hacken. Ich denke, dass ich schon das Max. an Verdunstungskühlung erreicht habe. Da muss es irgendeine "Kurve" geben ...ihr wisst was ich meine.. Es geht nicht. Mein Vernebler bekommt 10 Grad kaltes Wasser...ok. Es wird wärmer... aber ich glaube die Kulturen erzeugen mehr Wärme als gedacht... ich hatte schon über 250 kg Substrat da drinnen...
Ja das Verfahren ist um so effektiver um so trockener die zu kühlende Luft ist. Die Luft kann bei einer bestimmten Temperatur (glaub das heißt Taupunkt) nur eine gewisse Menge Wasser aufnehmen. Eine Kurve für die absolute Luftfeuchte habe ich da gefunden: https://www.fuehlersysteme.de/wiki/absolutfeuchte

Aus dem Diagramm kann man bestimmt ablesen wie viel Wasser in die Luft müsste um auf die Solltemperatur zu kommen. Ich tu mich da immer schwer mit sowas, darum lass ich das lieber bevor ich mich blamiere :lol:
mariapilz hat geschrieben: Donnerstag, 26. Mai 2022 00:51 :lol: In der Tat würde es - theoretisch- gehen sogar kilometerweise Rohre zu vergraben. Ebenso oberirdisch. Und man müsste sogar sehr viele Kilometer verwenden wenn man den Durchfluss/Abkühlungsgeschwindigkeit/Kondenswasser/Rohrtiefe bzw. Wasserverbrauch bei oberirdischen Kühlung .... berücksichtigt. Kann das wer ausrechnen? :mrgreen:
Die Länge ist nicht so wichtig, die Tiefe ist entscheidend. Du müsstest vermutlich so sechs Meter tief rein, im Idealfall buddelst du dein Rohr zum Grundwasser runter und nimmst das als kostenloses Kühlwasser. Ist aber auch ein gewisser aufwand und ob das so auch erlaubt ist... Vermutlich mit Auflagen schon, sonst gäbe es ja keine Erdwärme-Pumpen.
mariapilz hat geschrieben: Donnerstag, 26. Mai 2022 00:51 Tatsächlich habe ich auf der Gasrechnung nachgeschaut. Mein Strom kostet 7,02...
7,02€ würde ich auch gerne im Monat für meinen kompletten Stromverbrauch zahlen. Ich fahre mit ~41ct/kWh noch ganz ok, aber google sagt in Österreich zahlt man für die kWh zwischen 18ct und 29ct... In einem Land das nur ein einziges AKW hat... Bei dem man im Containment rumlaufen kann... Im T-Shirt! :D
mariapilz hat geschrieben: Donnerstag, 26. Mai 2022 00:51 Ein Ventilator ist natürlich im Raum. Einer wälzt um. Einer bläst die Feuchtigkeit herein (händisch wahlweise mit Frischluft oder nicht) und einer bläst je nachdem von draußen oder vom Nebenraum Luft rein. Der Lüfteraufwand passiert größtenteils wegen der Temperatur. Wie Fabian bemerkt hat (da ich so gut wie keine Austern mehr anbaue) brauche ich nicht allzuviel Frischluft.
Könntest du das dann eventuell so lösen: Nachts beide Räume mit kalter Luft spülen, also nicht nur kurz lüften sondern wirklich so lange kalte Luft von draußen ansaugen wie es nur geht um auch das Mauerwerk zu kühlen. Dann Tagsüber vom Nebenraum belüften und nach draußen entlüften. Das Hilft zwar in Tropennächten auch nicht, aber zumindest durch die normalen Sommertage.
mariapilz hat geschrieben: Donnerstag, 26. Mai 2022 00:51 Das Substrat bzw. der Pilz produziert mE mehr Wärme als gedacht.

Ein Co2 Messgerät habe ich, auch wenn es billig war gibt es mir einen Richtwert und Gefühl dafür.
Hast du auch ein (billiges) Einstechthermometer und vielleicht auch noch ein IR-Thermomether? Dann könntest du die Substrat-Temperatur mal etwas überwachen um zu schauen ob die Erwärmung wirklich nur am Substrat liegt.
mariapilz hat geschrieben: Donnerstag, 26. Mai 2022 00:51 Aber ich habe was süßes gefunden:
https://www.directindustry.de/prod/welt ... 94913.html

Das Ding hat einen Stecker :D und der Schlauch würde auch in eines meiner Löcher passen
Ist aber von der Leistung und dem Stromhunger auch nicht wesentlich besser als das Teil das ich gefunden hatte.

Aber wenn du da eh schon mit dem Kernbohrer durch die Wand bist. An dem Kaltluftauslass lässt sich bei dem Gehäuse bestimmt einfacher etwas für den zweiten Schlauch anbringen.
Zuletzt geändert von Nesel am Samstag, 28. Mai 2022 22:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: anständige Kühlung

Beitrag von Mycomane » Samstag, 28. Mai 2022 00:18

Hallo zusammen. :)

Maria:
„Theoretisch klingt das echt gut, aber da ist irgendein Hacken. Ich denke, dass ich schon das Max. an Verdunstungskühlung erreicht habe. Da muss es irgendeine "Kurve" geben ...ihr wisst was ich meine.. Es geht nicht. Mein Vernebler bekommt 10 Grad kaltes Wasser...ok. Es wird wärmer... aber ich glaube die Kulturen erzeugen mehr Wärme als gedacht... ich hatte schon über 250 kg Substrat da drinnen...


Das ist mir grade etwas zu hoch mit euren Kurven usw. …
Dafür ist die Stunde schon zu weit fortgeschritten.
Das ist „Thermodynamik“ :lol:, ist schon etwas länger her und auch noch gepaart mit Ingenieurskunst und anderem. :mrgreen:

Vielleicht hilft es den Vernebler mit Eiswasser zu füttern?
Oder blockiert der Taupunkt dann wieder das Spiel? :lol: ;-)

Im Endeffekt hilft es dir nur das Haus mit flüssigem Stickstoff zu kühlen. 8) 8) 8)
Dafür brauchst du nur einen geeigneten Kompressor und etwas anderes technisches Gedöns mit genug Strom (aber der ist bei dir offensichtlich bezahlbar).
So gehst du auf Nr.-Sicher. :mrgreen:

Ich nehme an, du hast also ca. 100 Beutel im Keller stehen.
Sind die alle in der Fruchtung, oder sind einige erst in der Induktionsphase?

Bin mir nicht sicher, aber vielleicht macht das einen Unterschied bei der Wärmeentwicklung und vor allem beim Frischluftbedarf.

„Lauscher wrote: ↑Wednesday, 25. May 2022 21:57
Aber da Maria auf den steinigen Bergen wohnt, könnte Graben schwierig sein.
Oder ein langes Rohr oberirdisch, daß wiederum mit Wasser und Verdunstungskälte kühl gehalten wird?
Ich wohne nicht darauf ...links und rechts sind ein paar und davor sind auch noch ein paar. Die Steine vor der Tür halten sich aber in Grenzen In der Tat würde es - theoretisch- gehen sogar kilometerweise Rohre zu vergraben. Ebenso oberirdisch. Und man müsste sogar sehr viele Kilometer verwenden wenn man den Durchfluss/Abkühlungsgeschwindigkeit/Kondenswasser/Rohrtiefe bzw. Wasserverbrauch bei oberirdischen Kühlung .... berücksichtigt. Kann das wer ausrechnen?
Praktisch nicht machbar aber ich finde es richtig geil wie ihr mitdenkt. Geist(er) die die Menscheit braucht


Verleg die Rohre lieber tief in den Berg oder tief unter die Erde.
Dann kannst du die Erdkälte nutzen.
Nicht zu tief, sonst stößt du auf die Erdwärme, die du vermeiden möchtest. :lol:

Bitte verlang von mir heute, um die Uhrzeit, nicht mitzudenken, Maria. ;-)
Es ist Wochenende, zumindest bei mir.

Maria:
„Du musst Hauptberuflich im E- Werk arbeiten. Kommst du zu mir den Strom ablesen?“

Als E-Werk Bediensteter würde ich wahrscheinlich besser verdienen.
Die Jungs sind unverzichtbar.
Stromablesen läuft heutzutage komplett digital per Funk auf Entfernung, oder ist das in Austria anders?
Dann müsste diesbezüglich an der Digitalisierung gearbeitet werden.
Finde ich gruselig, aber irgendwer hat sich irgendetwas dabei gedacht.

Für dich würde ich zum Ablesen auch persönlich vorbeikommen, aber mit dem 9€ Ticket, das bald aktuell ist, kann ich außerhalb DEs sicher nicht fahren.

Es sollte ein EU weites 9€ Ticket eingeführt werden.
Mit dem Fahrrad über die Berge ist mir zu anstrengend!
Müsste erst noch etwas trainieren.
Von daher wäre eine bezahlbare Option der Fahrradmitnahme in öffentlichen Verkehrsmitteln perfekt. Das würde aber jeden Rahmen sprengen, wenn jeder sein Fahrrad mitnehmen wollen würde.

Rohre durch den Berg verlegen könnte ich notfalls auch.

Mit Bergbohrmaschinen kenne ich mich nicht aus, und Bergsprengungen müsste ich vorher amtlich abnehmen und beaufsichtigen lassen.
Das kostet eine Menge Geld!

Also verlang bitte nicht zu viel von mir, Maria. :lol: :mrgreen: ;-)

Maria:
„Tatsächlich habe ich auf der Gasrechnung nachgeschaut. Mein Strom kostet 7,02...“

Ihr habts echt gut da drüben. Der Preis in Euro-Cent pro Kilowattstunde wäre mir schon lieb.
Als komplette Stromrechnung pro Monat in Euro noch viel lieber! :lol:

Maria:
„Ja, der Kräuterseitling bildet auch bei 20 Grad Primordien, das haben wir der "Turbobrut" zu verdanken, aber das Ergebnis ist absolut nicht tragbar. Brutanbieter wechseln will ich nicht. Trotzdem habe ich mich umgesehen und keinen warmen strain gefunden.


Ok, bin mit der selbst hergestellten „Turbobrut“ bis jetzt immer gut gefahren.
Ist die „Turbobrut“ schlecht?
Meine Ergebnisse beim Kräuterseitling waren, unter vernünftigen Bedingungen, immer gut, wenn mich nicht alles täuscht.

Sobald die Primordien induziert wurden, machte 20°C eigentlich nichts mehr aus, wenn ich mich richtig erinnere.

Vielleicht brauchst du zwei getrennte Räume.
Einen für die Induktion und einen für die Fruchtung.

Außerdem ist das Schöne am Kräuterseitling im gewerblichen Anbau doch gerade, dass er bei höherer Temperatur nicht wie wild anfängt zu fruchten.

So kann man die Fruchtung steuern und die Beutel vorher reifen lassen, bis man:in sie braucht.
Wenn man sie nicht selbst herstellt, sondern kauft, bringt es je nachdem natürlich nicht so viel an Vorteil.

Wenn es bei dir wirklich so heiß ist, besorg dir doch einen Wärmetauscher mit dem du die Wärme zum Pasteurisieren von Substrat nutzen kannst. ;-)

Oder ist das thermodynamisch unmöglich? :mrgreen: :?:


LG, Fabian
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Re: anständige Kühlung

Beitrag von mariapilz » Samstag, 28. Mai 2022 12:06

Schön...
Mycomane hat geschrieben: Samstag, 28. Mai 2022 00:18 Ich nehme an, du hast also ca. 100 Beutel im Keller stehen.
Sind die alle in der Fruchtung, oder sind einige erst in der Induktionsphase?
naja, ich muss zugeben dass ich ein bisschen bequem bin und manchmal inkonsequent... daher ...die sind alle unterschiedlich weit. Ein bisschen komisch, aber ich mache das einfach so auch wenn das nicht ideal ist. Ich bin niemandes Sklave.
Mycomane hat geschrieben: Samstag, 28. Mai 2022 00:18 Außerdem ist das Schöne am Kräuterseitling im gewerblichen Anbau doch gerade, dass er bei höherer Temperatur nicht wie wild anfängt zu fruchten.
Im Winter ist das manchmal so. Das macht aber gar nichts, denn die kleinen sind so knackig... gefällt mir. Während die ks die am oberen Rand der Temperaturskala wachsen eher schwammig sind
Mycomane hat geschrieben: Samstag, 28. Mai 2022 00:18 Wenn es bei dir wirklich so heiß ist, besorg dir doch einen Wärmetauscher mit dem du die Wärme zum Pasteurisieren von Substrat nutzen kannst. ;-)
Ich könnte mich ja auch draufsetzen und es ausbrüten
Mycomane hat geschrieben: Samstag, 28. Mai 2022 00:18 Die Jungs sind unverzichtbar.
Stromablesen läuft heutzutage komplett digital per Funk auf Entfernung, oder ist das in Austria anders?
Ich habe null Ahnung von Strom und alles drumherum. Ich muss echt nicht alles wissen... im allgemeinem sind wir ösis
gut "verdigitalisiert" rein will der Strommann aber immer... der kleine Perversling.
Mycomane hat geschrieben: Samstag, 28. Mai 2022 00:18 Rohre durch den Berg verlegen könnte ich notfalls auch.
Das glaube ich dir aufs Wort :mrgreen:
Mycomane hat geschrieben: Samstag, 28. Mai 2022 00:18 Vielleicht brauchst du zwei getrennte Räume.
Einen für die Induktion und einen für die Fruchtung.
Also das ist echt brauchbar! Es bedeutet zwar sehr viel mehr Schlepperei, aber das könnte ich wirklich probieren. Für 5 Tage ... Räume hätte ich dafür... sind zwar dreckig aber...Zusätzlich könnte ich sie täglich mit dem Schlauch abspritzen. Das werde ich echt probieren. Danke!
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Re: anständige Kühlung

Beitrag von Mycomane » Samstag, 28. Mai 2022 21:18

Auch wenn deine Kühlung nicht vollständig anständig ist…

Maria:
„naja, ich muss zugeben dass ich ein bisschen bequem bin und manchmal inkonsequent... daher ...die sind alle unterschiedlich weit. Ein bisschen komisch, aber ich mache das einfach so auch wenn das nicht ideal ist. Ich bin niemandes Sklave.“

Das macht doch gar nichts.
Bequem ist doch prima, und so lange man keine Heerschaaren an Mitarbeitern beschäftigen muss, um die reifen Pilze zwischen den zu induzierenden zu finden, ist alles gut.
Aber auch deine (oder gerade deine) Zeit ist kaum bezahlbar, also würde eine räumliche Trennung der verschiedenen Kulturphasen dir sicher helfen, dann könntest du dich mit anderen Dingen beschäftigen als täglich die reifen Pilze zwischen den unreifen zu suchen und mühsam abzuschneiden.

Maria:

„Im Winter ist das manchmal so. Das macht aber gar nichts, denn die kleinen sind so knackig... gefällt mir. Während die ks die am oberen Rand der Temperaturskala wachsen eher schwammig sind“

Ich finde die Kleinen auch besonders knackig.
Sind weder schwammig noch zäh, oder hart.
Wenn du allerdings Geld mit den Pilzen verdienen möchtest, macht es keinen Sinn die ganz kleinen zu ernten.
Sobald der Pilz seine kleine Größe überschritten hat, nimmt er oft nur noch an Wasser zu.
Er wird größer, aber der Stiel wird im Falle des Kräuterseitlings schnell zäh und das Aroma des Pilzes verteilt sich einfach auf ein größeres Volumen.

In der Pfanne schrumpfen sie dann zusammen und müssen Unmengen an Wasser abgeben bis sie ein gutes, starkes Aroma hinterlassen.

Für den persönlichen Gebrauch macht das Sinn, die kleinen knackigen zu nutzen, aber Geld verdient man mit Pilzen anders.

Hast du z.B. schon winzig kleine Kräuterseitlinge aus Korea kaufen können?
Das nehme ich nicht an.
Die Balance zwischen Größe, Gewicht und Aroma muss insgesamt stimmen, um die Kunden und deinen Geldbeutel zufrieden zu stellen.

Maria:

„Ich könnte mich ja auch draufsetzen und es ausbrüten“

Wenn du damit derartige Temperaturen erreichen kannst, dass du so Substrate pasteurisieren kannst, wäre das ideal.

Aber auf wie viele Substratbeutel kannst du dich gleichzeitig draufsetzen, und wie lange hältst du das aus?

Aus wirtschaftlicher Sicht, im Sinne der Skalierbarkeit deines Unternehmens, fährst du besser mit herkömmlichen Verfahren.


Maria:

„Ich habe null Ahnung von Strom und alles drumherum. Ich muss echt nicht alles wissen... im allgemeinem sind wir ösis
gut "verdigitalisiert" rein will der Strommann aber immer... der kleine Perversling.“

Ich auch nicht.
Lebst du jetzt doch auf dem Dorf?
Da lohnt es sich nicht, den Strom vom Bürgersteig aus per Funk abzulesen, weil der Strom-Mann dafür doch vor dem Haus vorbeilaufen muss.

Na klar will er dir dann lieber einen Besuch abstatten, der Perversling. ;-)
Wenn er schon mal unterwegs ist…

Zu Frauen sollten vorsichtshalber nur noch Stromableserinnen geschickt werden.
Doch sicherlich würde es unter denen auch einige mit anderweitigen Hintergedanken geben.
Du bist also niemals sicher vor den Strom-Mann:innen.

Bei mir gab es heute, gerade eben einen unerklärlichen Stromausfall.
Und das mitten in einer „groß Stadt“, wenn man das so nennen darf.
Stecken da vielleicht bedenkliche Mitarbeiter:innen der Stadtwerke dahinter? LOL, ;-)
Fragen über Fragen …
Hüte dich vor den Strom-Männern, Maria!
Und lass dir bitte vorsichtshalber immer ihren Dienstausweis zeigen, falls es so etwas bei euch gibt.


Maria:

„Also das ist echt brauchbar! Es bedeutet zwar sehr viel mehr Schlepperei, aber das könnte ich wirklich probieren. Für 5 Tage ... Räume hätte ich dafür... sind zwar dreckig aber...Zusätzlich könnte ich sie täglich mit dem Schlauch abspritzen. Das werde ich echt probieren. Danke!


Wenn du die Kühlung von einem Raum auf den anderen umschalten könntest, nachdem die Induktion eingeleitet wurde, müsstest du die Beutel nicht hin und her schleppen.
Das könnte je nach Set und Setting funktionieren.

Mach dir bitte den Rücken nicht durch Beutel schleppen kaputt.
Vielleicht gibt es noch andere Lösungsansätze.

Und wenn es ein zusätzliches Zelt in deinem Raum ist, das so zu sagen einen eigenen Raum bildet, wäre das vielleicht auch eine Option.
Oder eine zusätzliche Wand aus Folie oder so, durch den Raum ziehen, falls das möglich wäre.
Vielleicht könnte man so auch schon zwei (mikro-) Klimazonen in einem Raum schaffen.

Ansonsten:
Für die Induktion können die Pilze oft im verschlossenen Beutel bleiben.
Da spielt der Dreck außen, für kurze Zeit, keine Rolle.
Einfach nach der Induktion die Beutel mit dem Wasserschlauch einmal von außen grob säubern, und gut iss et.
Zumindest solange keine Tierchen im Spiel sind, die sich breit machen könnten.

LG, Fabian
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Re: anständige Kühlung

Beitrag von mariapilz » Sonntag, 29. Mai 2022 01:26

Hi
Mycomane hat geschrieben: Samstag, 28. Mai 2022 21:18 Aber auch deine (oder gerade deine) Zeit ist kaum bezahlbar, also würde eine räumliche Trennung der verschiedenen Kulturphasen dir sicher helfen, dann könntest du dich mit anderen Dingen beschäftigen als täglich die reifen Pilze zwischen den unreifen zu suchen und mühsam abzuschneiden.
Suchen ist übertrieben, das geht schon.


Nein. Aus Korea habe ich noch nie kleine Kräuterseitlinge gesehen, denn das Koreanische Volk kennt sich mit Pilzen aus.
Aber aus Niederösterreich. Die Marchfelder Edelpilze (mag den link nicht raussuchen) verkaufen "Mini-Kräuterseitlinge". Der einzige Flaschenanbau in Ö. Die haben die volle Palette von Maschinen aus China gekauft ... und den Chinesischen Könner gleich mit. Und der hat bemerkt, dass sich hier keiner Auskennt und lässt die Flaschen trimmen. So kann er die kleinen Ks.. die die etwas später meist abortieren würden - als Mini Ks verkaufen. Wohlgemerkt "Mini" denn Babys sind sie eigentlich keine

Mycomane hat geschrieben: Samstag, 28. Mai 2022 21:18 Lebst du jetzt doch auf dem Dorf?
Ja, es ist ein richtiges Dorf. Wiso "doch"? Ich habe aber auch einige Jahre in einer Großstadt gewohnt.
Mycomane hat geschrieben: Samstag, 28. Mai 2022 21:18 Für die Induktion können die Pilze oft im verschlossenen Beutel bleiben.
Da spielt der Dreck außen, für kurze Zeit, keine Rolle.
Einfach nach der Induktion die Beutel mit dem Wasserschlauch einmal von außen grob säubern, und gut iss et.
Die Säcke würde ich da drinnen nie öffnen. Es ist ein verlassener Kuhstall. Dicke Wände halten die Hitze gut fern. Zum fruchten muss ich sie halt nach ca 5 Tagen wieder wegbringen. Der Rücken wird nicht strapaziert, man soll schon etwas vorsichtig mit den Säcken umgehen.

Mycomane hat geschrieben: Samstag, 28. Mai 2022 21:18 Wenn du die Kühlung von einem Raum auf den anderen umschalten könntest, nachdem die Induktion eingeleitet wurde, müsstest du die Beutel nicht hin und her schleppen.
Das könnte je nach Set und Setting funktionieren.
Darum geht's ja.. ich hab keine Kühlung im Fruchtungsraum.

LG, maria
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Re: anständige Kühlung

Beitrag von Mycomane » Montag, 30. Mai 2022 13:26

OK Maria, bevor ich mir hier die Hände wund schreibe ... :)

Alles Weitere zu dem Thema besser per PN. Da tauscht man sich ungezwungener aus.

LG, Fabian
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Re: anständige Kühlung

Beitrag von mariapilz » Montag, 30. Mai 2022 16:18

Nesel hat geschrieben: Freitag, 27. Mai 2022 22:13
mariapilz hat geschrieben: Donnerstag, 26. Mai 2022 00:51 Aber ich habe was süßes gefunden:
https://www.directindustry.de/prod/welt ... 94913.html

Das Ding hat einen Stecker :D und der Schlauch würde auch in eines meiner Löcher passen
Ist aber von der Leistung und dem Stromhunger auch nicht wesentlich besser als das Teil das ich gefunden hatte.

Aber wenn du da eh schon mit dem Kernbohrer durch die Wand bist. An dem Kaltluftauslass lässt sich bei dem Gehäuse bestimmt einfacher etwas für den zweiten Schlauch anbringen.
sorry, Nesel habe deinen Post gar nicht gesehen... hab wohl nur den letzten gelesen...

Der (wichtige) Unterschied bei obigem Ding ist, dass der Filter auswaschbar ist. Und mir ist erst jetzt klar geworden... wenn ich überhaupt richtig liege, dass bei den eckigen Auslass die kalte Luft rauskommt bei dem runden Schlauch warme Luft, die ich dann nach draußen bringen muss. Und... Wichtig... die Luft die abgekühlt werden soll holt er sich auch durch die eckige Öffnung. ...Also holt sich das Ding meine abgestandene Luft aus dem Fruchtungsraum kühlt sie ab und bläst sie wieder rein....

Fabian.... ins Separee...lass das Tier raus... so oft du kannst :mrgreen:
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Re: anständige Kühlung

Beitrag von Mycomane » Montag, 30. Mai 2022 23:28

Hallo Maria,

habe mir deinen letzten Link zu deinem Gebläse angeschaut.

Aber vermutlich ist es für mich wieder zu spät, all eure Interna zu verstehen.
Nächstes mal antworte ich zu früherer Stunde.
Hatte heute viel zu tun.

Ist mir schon irgendwie klar, das runde muss in das Eckige, die Luft zirkuliert im Kreis und kühlt dabei deine abgestandene Luft im Fruchtungsraum ab. :lol:

Jetzt mach ich mich auf ins Separee, bevor du die Peitsche auspackst. ;-) :lol: :mrgreen:

Liebe Grüße,
Fabian
Fruchtbar ist die Hyphe noch ... aus der da einst die Spore kroch ...
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Re: anständige Kühlung

Beitrag von Nesel » Montag, 30. Mai 2022 23:45

mariapilz hat geschrieben: Montag, 30. Mai 2022 16:18 sorry, Nesel habe deinen Post gar nicht gesehen... hab wohl nur den letzten gelesen...
Och, das ist schon ok :)
mariapilz hat geschrieben: Montag, 30. Mai 2022 16:18 Der (wichtige) Unterschied bei obigem Ding ist, dass der Filter auswaschbar ist.
Dachte, das war bei dem anderem Gerät auch der Fall. Wobei es gut möglich ist, dass ich da etwas verwechselt habe.
mariapilz hat geschrieben: Montag, 30. Mai 2022 16:18 die Luft die abgekühlt werden soll holt er sich auch durch die eckige Öffnung. ...Also holt sich das Ding meine abgestandene Luft aus dem Fruchtungsraum kühlt sie ab und bläst sie wieder rein....
Ja, da hast du recht. Da geht die Warmluft an der gleichen Öffnung "oben" rein und die kalte Luft "unten" wieder raus. Über den Schlauch wird dann die Warme Abluft nach draußen gebracht. Ich fürchte somit muss das Gerät im Fruchtungsraum stehen oder du büßt massiv Kühlleistung ein, sofern das überhaupt noch funktioniert.

Wenn ihr zwei das was praktikables ausgetüftelt habt könntet ihr es hier nochmal vorstellen. Würde mich interessieren was dabei rausgekommen ist.
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Re: anständige Kühlung

Beitrag von mariapilz » Dienstag, 31. Mai 2022 22:16

Nesel hat geschrieben: Montag, 30. Mai 2022 23:45 Ja, da hast du recht. Da geht die Warmluft an der gleichen Öffnung "oben" rein und die kalte Luft "unten" wieder raus. Über den Schlauch wird dann die Warme Abluft nach draußen gebracht. Ich fürchte somit muss das Gerät im Fruchtungsraum stehen oder du büßt massiv Kühlleistung ein, sofern das überhaupt noch funktioniert.
Das Ding kann ich nicht in den FR reinstellen. Vor nicht all zu langer Zeit ist die Sicherung - bis ich draufgekommen bin welches Gerät es verursacht hat - mehrmals gefogen. Ich stand direkt neben dem Gerät als es einen Kurzen gab. Es ist nicht kaputt. Bis jetzt gab es nie Probleme... wiso gerade jetzt? Meine Vermutung: Der Temperaturunterschied (Tag/Nacht.... weil ich ja Nachts kalte Luft reinblase) ist groß genug um Kondenswasserbildung hervorzurufen.... danach hatte ich an Stecker/Steckdose (IP44) kleine Wassertröpfchen bemerkt. Das "Kondenwasserproblem" wird mit einer Klimaanlage nicht besser

Ein weiteres Problem - wie du Nesel schon anmerktest - ist der Thermostat, der anscheinend im Gerät verbaut ist :|
Nesel hat geschrieben: Montag, 30. Mai 2022 23:45 Wenn ihr zwei das was praktikables ausgetüftelt habt könntet ihr es hier nochmal vorstellen. Würde mich interessieren was dabei rausgekommen ist.
Klar teile ich mit, wenn Fabian praktikable Ideen parat hat. In der Theorie ist er jetzt schon sehr potent... muss nur die schweinischen Sachen rausfiltern... :D
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Re: anständige Kühlung

Beitrag von Mycomane » Mittwoch, 01. Juni 2022 18:22

Danke Nesel, für deine Inputs. :)

Maria, die Steuer- und Regeltechnik solltest du externen Geräten überlassen.

„Klar teile ich mit, wenn Fabian praktikable Ideen parat hat. In der Theorie ist er jetzt schon sehr potent... muss nur die schweinischen Sachen rausfiltern...“

Was soll das denn heißen?
Das nehme ich etwas persönlich.
Bin auch praktisch nicht völlig ahnungslos, auch wenn du dafür keine Beweise hast.
Musst du oder ich die schweinischen Sachen herausfiltern, oder noch jemand anders?

Du siehst überall schweinisches Zeug, Maria.

Du brauchst vielleicht einen gröberen Filter, damit nicht alles falsch hängen bleibt.

Wenn du alles durch Unicorn-Filter laufen lässt, bleibt natürlich einiges hängen, was besser einfach den Filter passieren sollte.

Mit einem anderen Filter müsstest du diesen auch nicht zu oft auswaschen, oder auswaschen lassen.

Jungs und Mädels … ich glaube nicht, dass Maria und ich Marias Probleme alleine vollständig lösen können.
Aber Maria ist die Spinne im Netz!
Sie wird es schon irgendwie schaukeln...
Trotzdem hoffe ich weiterhin auf eure Mitarbeit.

LG, Fabian
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Re: anständige Kühlung

Beitrag von Nesel » Donnerstag, 02. Juni 2022 22:57

mariapilz hat geschrieben: Dienstag, 31. Mai 2022 22:16 Das Ding kann ich nicht in den FR reinstellen. Vor nicht all zu langer Zeit ist die Sicherung - bis ich draufgekommen bin welches Gerät es verursacht hat - mehrmals gefogen.
Ok, wenn Sicherungen fliegen läuft etwas gehörig schief. Da hast du vollkommen Recht kein Risiko einzugeben. Da besteht möglicherweise Lebensgefahr.

Falls mal jemand ne Stunde übrig hat und was über elektrische Sicherheit (für Hacker) lernen möchte kann ich den Vortrag nur empfehlen.
mariapilz hat geschrieben: Dienstag, 31. Mai 2022 22:16 Ein weiteres Problem - wie du Nesel schon anmerktest - ist der Thermostat, der anscheinend im Gerät verbaut ist :|
Das könnte man mit der nötigen Fachkenntnis, oder einem Kasten Bier für jemanden mit der Fachkenntnis, ändern. Rentiert sich hier aber eher nicht, da das Gerät bauartbedingt ungeeignet ist.
Mycomane hat geschrieben: Mittwoch, 01. Juni 2022 18:22 Jungs und Mädels … ich glaube nicht, dass Maria und ich Marias Probleme alleine vollständig lösen können.
Trotzdem hoffe ich weiterhin auf eure Mitarbeit.
Also ich wäre dabei. Nur woher soll ich denn Wissen wozu ich noch was beisteuern kann, wenn ihr das im dunklen Kämmerlein unter euch ausmacht?
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