Fragen bevor ich anfange, bzw. "Vor der ersten Zucht.."

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Katakuja
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Re: Fragen bevor ich anfange, bzw. "Vor der ersten Zucht.."

Beitrag von Katakuja » Dienstag, 08. Januar 2019 15:52

.....und offenbar hast du nichts gelesen....
Man impft nach dem Fermentationsprozess
Hi. Lese schon aber habs auch falsch geschrieben..

"Muss das Substrat aus Strohpellets..

Mir ging es eher darum das man im Inet oft fertige Substrat Mischungen findet mit zb. 50 50 Stroh Sägemehl
und da wird auch nichts von Fermentieren geredet. Inzwischen habe ich aber gelesen das man bei Mischungen
auch nicht Fermentieren muss.
Deswegen die eigentliche Frage.

Lg.

Kata
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Re: Fragen bevor ich anfange, bzw. "Vor der ersten Zucht.."

Beitrag von Tom02 » Dienstag, 08. Januar 2019 16:00

Fermentieren muss man die nicht unbedingt, ich beimpfe meine Beutel ohne die Strohpellets vorher fermentieren zu lassen.
Schau doch mal auf YouTube bei Pilzwunder vorbei der macht sehr gute Videos zum Thema Pilzzucht.
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Re: Fragen bevor ich anfange, bzw. "Vor der ersten Zucht.."

Beitrag von Katakuja » Freitag, 25. Januar 2019 20:08

Ich danke dir. Schau mir gerade Videos von Ihm an.

Sehr interessant.
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Katakuja
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Re: Fragen bevor ich anfange, bzw. "Vor der ersten Zucht.."

Beitrag von Katakuja » Montag, 11. Februar 2019 14:10

mariapilz hat geschrieben:
Katakuja hat geschrieben: Wieso meinst du das der Kalk mit dem hohen Magnesium Anteil nicht gut ist ??.
ich habs nur des öfteren gelesen, den tieferen Grund dafür kenne ich nicht... Vielleicht kannst du es ja rausfallen

liebe grüße
Zu dem obigen Thema, habe ich gerade was gefunden.

Türoler Glückspilze https://gluckspilze.com/Naturkalk-1-kg verkaufen auch genau den.
(Zusammensetzung: Kohlensaurer Kalk CaCO3+MgCO3 95 %) Muss jetzt kein Ultimativer
Beweis sein, aber schaut man sich den Shop und die Über Uns Seite an, scheint es als könnte
man Ihnen vertrauen. Vielleicht kennt Sie hier auch jemand.


Lg.

Kata.
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mariapilz
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Re: Fragen bevor ich anfange, bzw. "Vor der ersten Zucht.."

Beitrag von mariapilz » Donnerstag, 14. Februar 2019 22:44

Ja ich kenne die Glückspilze. .. Sind mein Brutanbieter.
Katakuja hat geschrieben: (Zusammensetzung: Kohlensaurer Kalk CaCO3+MgCO3 95 %) Muss jetzt kein Ultimativer
Beweis sein, aber schaut man sich den Shop .......
weil du das ...Magnesium 95.%.... fett geschrieben hast.... Du meinst da sind 95 % Magnesium drinnen?
Nein. Ich weiß nicht. Nein.

Schau mal in diesen Thread (erste Seite). Da ist ein Foto von meinem Naturkalk 95 drinnen. Ich habe mir den damals gekauft weil der (unter anderen) von der Biokontrollstelle akzeptiert wird.... (die Glückspilze sind auch Bio zertifiziert.)
viewtopic.php?f=61&t=4184

Weil du aber gar so hartnäckig deinen Gartenkalk mit Magnesium verwenden willst... Ist es vielleicht vorteilhaft wenn du unseren Chemie-Biologie- Maestro of the shroom-Universe (*lieb*) "anrufst". Den Koch. Jetzt weiß ich, daß der Koch auch gerne mal Magnesium in sein Süppchen mixt. Ich weiß aber nicht ob er es macht, weil man es sonst nicht macht... (Er ist nämlich auf der Suche nach dem heiligen Gral)

(meistens schreibe ich solche Sachen nicht nieder sondern mache einfach 3 Punkte) bin nicht besoffen.
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Re: Fragen bevor ich anfange, bzw. "Vor der ersten Zucht.."

Beitrag von mariapilz » Freitag, 15. Februar 2019 20:20

viewtopic.php?f=6&t=2434
ok. Etwas (ein winziges kleines bisschen. .. schätze ich. ..) Magnesium könnte man ins substrat geben... wenn das kleine Bisschen nicht schon bei einem anderen Substratbestandteil Bestandteil ist ( :wink: ) Aber so genau nehme ich es jetzt nicht.

Die Beiträge von Mycelio sind wertvoll! Das ist Wissen. Auch auf shroomery war er eine große Nummer. Lesenswert!
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Re: Fragen bevor ich anfange, bzw. "Vor der ersten Zucht.."

Beitrag von Katakuja » Samstag, 16. Februar 2019 09:59

mariapilz hat geschrieben:Ja ich kenne die Glückspilze. .. Sind mein Brutanbieter.
Katakuja hat geschrieben: (Zusammensetzung: Kohlensaurer Kalk CaCO3+MgCO3 95 %) Muss jetzt kein Ultimativer
Beweis sein, aber schaut man sich den Shop .......
weil du das ...Magnesium 95.%.... fett geschrieben hast.... Du meinst da sind 95 % Magnesium drinnen?
Nein. Ich weiß nicht. Nein.
Hallo. Nein. Wollte nur Magnesium hervorheben. Die 95 % sind eine Qualitäts- Bezeichnung der Körnung.
Bedeutet das 95 % des Pulvers bei einer bestimmten Siebgröße durchkommen etc. War unnötig.
Zuletzt geändert von Katakuja am Samstag, 16. Februar 2019 20:52, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Fragen bevor ich anfange, bzw. "Vor der ersten Zucht.."

Beitrag von Katakuja » Samstag, 16. Februar 2019 10:13

mariapilz hat geschrieben:viewtopic.php?f=6&t=2434
ok. Etwas (ein winziges kleines bisschen. .. schätze ich. ..) Magnesium könnte man ins substrat geben... wenn das kleine Bisschen nicht schon bei einem anderen Substratbestandteil Bestandteil ist ( :wink: ) Aber so genau nehme ich es jetzt nicht.

Die Beiträge von Mycelio sind wertvoll! Das ist Wissen. Auch auf shroomery war er eine große Nummer. Lesenswert!
Ja das war ein sehr guter Link und ziemlich interessant. Danke.

Mehr braucht man eigentlich nicht als Anfang, bzw. ist das der Anfang ab wo man sich zu Tode forschen kann.

Schade das da nicht mehr an Diskussion entstanden ist. Finde das Thema voll wichtig,
genauso wie das Licht Thema.
Zuletzt geändert von Katakuja am Samstag, 16. Februar 2019 20:53, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Fragen bevor ich anfange, bzw. "Vor der ersten Zucht.."

Beitrag von Katakuja » Samstag, 16. Februar 2019 20:41

mariapilz hat geschrieben:Ja ich kenne die Glückspilze. .. Sind mein Brutanbieter.
Katakuja hat geschrieben: (Zusammensetzung: Kohlensaurer Kalk CaCO3+MgCO3 95 %) Muss jetzt kein Ultimativer
Beweis sein, aber schaut man sich den Shop .......
Weil du aber gar so hartnäckig deinen Gartenkalk mit Magnesium verwenden willst...
Da ich mich gerade selber weiterbilde, bzw. es auch nachweisen will was ich denke zu wissen.. will ich es hier erwähnen.
Zu dem mir dein Link jetzt Sicherheit gibt !
Vorteile
Mit Dolomitkalk kaufen Sie einen kohlensauren Kalk, der zusätzlich angereichert ist mit dem Nährstoff Magnesium. Das ergibt ein Gesamtpaket mit folgenden Vorteilen für Ihren Garten:

Ein zu niedriger pH-Wert wird auf das richtige Maß angehoben
Das enthaltene Magnesium fördert ein sattes Blattgrün, da der Aufbau von Chlorophyll unterstützt wird
Das Bodenleben wird vitalisiert, sodass eine gute Krümelstruktur entsteht
Dünger wird optimal aufgenommen für ein besseres Wachstum und eine üppige Blüte
Je nach Abbaugebiet variiert der Magnesium Anteil, liegt aber zwischen
Nebenkomponente: 35-40 Prozent Magnesiumcarbonat (MgCO3)
Ich konnte mir einfach nicht vorstellen das Magnesium für die Pilze nicht gut ist, und da ich wirklich
5 Säcke im Keller habe dachte ich mir einfach. Dolomit Kalk habe ich ist gut und wird schon pasen.
Wozu jetzt extra noch nen anderen kaufen. Und so ist es. War mir aber als Pilz Neuling nicht 100 %
sicher aber unsere Diskussion hat mich zur Nachforschung getrieben und jetzt sind wir beide schlauer. ;)

Lg.

Kata.
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Re: Fragen bevor ich anfange, bzw. "Vor der ersten Zucht.."

Beitrag von ohkw » Sonntag, 17. Februar 2019 11:08

In den künstlichen Medien wird so gut wie immer mit 0.5g/L Magnesiumsulfat (7H2O) gearbeitet. Die Auswirkung von Magnesium auf die Wachstumsgeschwindigkeit hängt laut Literatur auch von der Kalziumkonzentration ab. Aber bei 0.5g/L MgSO4 gibt es scheinbar einen Peak in den Diagrammen, danach geht das Wachstum runter und erst mit höheren Konzentrationen wieder rauf.
Da Magnesium für z.B. DNA Replikation essentiell ist, gibt's ganz ohne Magnesium auch kein Wachstum.
Für die Versorgung mit Magnesium und Spurenelementen gibt man ja in der Pilzzucht oft Weizenkleie (15 bis 20% Massenanteil) zum Hauptsubstrat (Lignozellulosequellen wie Holz, Stroh etc.)
Damit ist die Versorgung abgedeckt und der Pilz holt sich das je nach Bedarf aus den organischen Verbindungen.
Magnesiumcarbonat ist halt wie das Calciumcarbonat ziemlich basisch und unterschiedliche Pilzarten kommen damit unterschiedlich gut zurecht. Was ich aus eigenen erfahrungen festgestellt habe, ist dass z.B. der Pioppino ziemlich viel Kalk verträgt, während meine Streuzersetzer aus dem Genus Mycetinis basischen pH überhaupt nicht vertragen haben.

Zellulose-Abbau funktioniert laut Literatur ziemlich konstant bei leicht saurem pH am besten (pH 5.5 wird da immer wieder genannt). Der PH sinkt aber mit zunehmendne Zersetzungsgrad des Substrats immer weiter bis halt gar nix mehr wächst. Durch den Kalk hat man am Anfang erstmal Schutz vor Kontis die den basischen pH Wert auch größtenteils nicht mögen, zudem hat man im weiteren Verlauf einen Puffer der den pH einigermaßen stabil hält. Den Effekt hat man aber auch schon mit relativ wenig Kalk. Ich gebe z.B. nur 1 bis 0.5g. pro Liter Flüssigkeitsanteil dazu.
Ich denke, wenn du einigermaßen sauber arbeiten kannst, und mit relativ wenig Kalkzugabe zurecht kommst, sollte der Dolomit Kalk auch gehen. Ist aber sicher von Pilz zu Pilz verschieden und ein Vergleichsexperiment mit reinem Calcliumcarbonat und Dolomitkalk ist vermutlich deutlich aufschlussreicher als alle Spekulationen hier von meiner Seite.
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Re: Fragen bevor ich anfange, bzw. "Vor der ersten Zucht.."

Beitrag von Katakuja » Sonntag, 17. Februar 2019 19:12

Ich werde mir deinen Post noch bestimmt 20ig mal durchlesen aber kann jetzt schon sagen,
vielen Dank. Fundiertes Wissen knapp geschrieben. Danke für die Wertvollen Informationen.

Du hast mir viel Kopfarbeit und Zeit erspart.

Lg.

Kata
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Re: Fragen bevor ich anfange, bzw. "Vor der ersten Zucht.."

Beitrag von Katakuja » Dienstag, 19. Februar 2019 21:16

Hallo. Ich bitte um eine Antwort falls Sie mir jemand geben kann da ich demnächst bestellen will..

1 Liter Körnerbrut, was um die 500 bis 600 Gramm sind glaube ich , zb. Austernpilze

reicht für wie viel trockenes Substrat ??

Und ich weis das beim beimpfen viel viel hilft aber ich finde das die Kosten auch im Rahmen bleiben sollen.

Oder anders gefragt.

Laut meiner Berechnung brauch ich für nen 10 Liter Eimer knapp 2 Kilo Trockensubstrat.
Mit wie viel Körnerbrut würdet Ihr das Impfen ?
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Re: Fragen bevor ich anfange, bzw. "Vor der ersten Zucht.."

Beitrag von Monti » Dienstag, 19. Februar 2019 21:56

Welches Substrat und wie behandelt?
Ich las was von min. 10 % bei unsterilen Ansätzen mit Holz oder Stroh ohne nährstoffreiche Zusätze und halte es in der Regel auch so. Eher etwas mehr. Je nachdem, wie sauber man arbeitet und man das Substrat behandelt.

Wenn du einen Schnellkochtopf und ein paar Einmachgläser hast, kannst du die Brut (oder einen Teil) auch erst mal vermehren. So mache ich es. Wenn man regelmäßig sterilisiert und genügend Gläser hast, braucht man bald nimmer geizen :)
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Re: Fragen bevor ich anfange, bzw. "Vor der ersten Zucht.."

Beitrag von Katakuja » Dienstag, 19. Februar 2019 22:09

Monti hat geschrieben:Welches Substrat und wie behandelt?
Ich las was von min. 10 % bei unsterilen Ansätzen mit Holz oder Stroh ohne nährstoffreiche Zusätze und halte es in der Regel auch so. Eher etwas mehr. Je nachdem, wie sauber man arbeitet und man das Substrat behandelt.

Wenn du einen Schnellkochtopf und ein paar Einmachgläser hast, kannst du die Brut (oder einen Teil) auch erst mal vermehren. So mache ich es. Wenn man regelmäßig sterilisiert und genügend Gläser hast, braucht man bald nimmer geizen :)

Entweder reine Stroh oder Buche pellets oder wie ich es gerade bei meinen Eimer Versuchen mache 50 50.

Halte alles sauber mit Kochendem Wasser, Handschuhen und die Pellets werden auch mit Kochendem Wasser gewassert.

Das mit weiter vermehren war auch meine Idee auf längere Sicht. Habe um die 30ig Weckgläser ;) Aber kein Schnellkochtopf. Noch nicht. ;)
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Re: Fragen bevor ich anfange, bzw. "Vor der ersten Zucht.."

Beitrag von Lauscher » Dienstag, 19. Februar 2019 22:10

Ich stimme Monti zu. Ich messe nichts ab, aber so ca. 10 Volumenprozent Myzel für das feuchte Substrat ist ein gutes Maß. 20% ist auf der sicheren Seite, 5% ist risikofreudig.
www.nachdenkseiten.de
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